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Aus der Stadt Helene Fischer: Stadion verwandelt sich in eine Bühne
Hannover Aus der Stadt Helene Fischer: Stadion verwandelt sich in eine Bühne
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00:19 18.07.2018
Helene Fischer dürfte auch zu ihrer neuen Show auf extravagante Kleider setzen. Quelle: Rainer-Droese
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Hannover

Schlager-Fans fiebern dem Termin seit Wochen entgegen: Helene Fischer tritt am Dienstagabend, 17. Juli, im hannoverschen Stadion (HDI-Arena) auf. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Fußballarena verwandelt sich einmal mehr in eine Konzertbühne für Zehntausende Besucher. Beim Bühnenaufbau zuschauen und Fotos schießen, sei für Medienvertreter unmöglich, heißt es vonseiten des Tourmanagements. Schließlich wolle man die Fans mit einer spektakulären Show überraschen.

Schlagerstar Fischer ist nicht zum ersten Mal zu Gast in Hannover. Im vergangenen Jahr hat sie zum Auftakt ihrer Tour gleich fünf Konzerte gegeben, allesamt ausverkauft. Für das Open-Air am Dienstag gibt es zwar noch Restkarten, aber die echten Fans haben ihr Ticket längst ergattert, das Helene-T-Shirt gebügelt und den Piccolo kalt gestellt. „Nach dem letzten Konzert hatte ich eine Woche lang Gänsehaut“, erzählt ein Fan.

Technikaufbau im Stadion, wo am Dienstag das Konzert von Helene Fischer stattfinden wird. Quelle: Philipp Von Ditfurth

Doch bevor es losgeht, ist noch viel zu tun in Hannovers Stadion. 75 Kilometer Kabel müssen verlegt werden, 750 Lampen angeschraubt, eine Bühne über zwei Etagen montiert werden. Fischer hat viel Auslauf während ihres Auftritts, die Bühne misst in der Breite 57 Meter, ist 54 Meter lang und 28 Meter hoch. Doch damit nicht genug. Als moderner Schlagerstar hat Fischer das komplette Besteck eingepackt: 35 Nebelmaschinen, 60 Flammendüsen, 200 Kilo Konfetti. Damit sich auch Gäste in den hinteren Reihen ein Bild von Fischer machen können, werden LED-Bildschirme mit einer Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern aufgebaut.

Das Mega-Event um Rapper Eminem ist vorbei. Doch natürlich hat Hannover noch weitere Konzerthighlights zu bieten, für die es noch Karten gibt. Eine Auswahl.

Zeit für die Anreise einplanen

Wer am Dienstag zum Stadion pilgert, sollte sich auf dichten Verkehr einstellen. Auf dem Schützenplatz steht nur die Hälfte der üblichen Parkplätze zur Verfügung, weil Reste des Schützenfests noch abgebaut werden. Der Konzertveranstalter empfiehlt eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die Eintrittskarte gilt zugleich als Fahrticket. Der Einlass in die Arena beginnt um 17.30 Uhr, das Konzert startet um 19.30 Uhr. Dann stürmt aber noch nicht Helene Fischer auf die Bühne, sondern der Schlagersänger Ben Zucker aus Ueckermünde.

Zum Nadelöhr dürften die Sicherheitskontrollen werden. Der Veranstalter bittet darum, dass sich alle Besucher an die Vorschriften halten. Das bedeutet: Auf Rucksäcke und große Taschen verzichten. Handtaschen sind nur bis DIN-A4-Format erlaubt. Verboten sind Flaschen, Dosen und Tetrapaks sowie Schirme, Selfie-Sticks und Powerbanks. „Die vielen hochgereckten Handys nerven ohnehin“, meint ein Fan. Das erschwere auch das Mitklatschen.

So kommen Sie zum Konzert

Konzertveranstalter Hannover Concerts rät dazu, nicht mit dem Auto anzureisen, weil auf dem Schützenplatz nicht alle Parkplätze zur Verfügung stehen. Für Gäste von außerhalb sind die Park-and-Ride-Plätze empfehlenswert. Wer aus Norden kommt, kann das Auto auf einem Parkplatz an der Endhaltestelle der Linie 3 (Altwarmbüchen) abstellen und mit der Stadtbahn bis zum Waterlooplatz fahren. Aus Westen bietet sich die Stadtbahnhaltestelle Wettbergen (Linie 3) an, im Süden gibt es einen Parkplatz am Mühlenberger Markt (Linien 3 und 7). Aus nordöstlicher Richtung bietet sich der Parkplatz am Paracelsusweg an, dort verkehren die Linien 3 und 7.

Von Andreas Schinkel

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