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Aus der Stadt Prof. Manns wird neuer MHH-Präsident
Hannover Aus der Stadt Prof. Manns wird neuer MHH-Präsident
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00:20 30.07.2018
Prof. Michael Manns wird neuer MHH-Präsident. Quelle: Rainer Surrey
Hannover

Prof. Michael Manns wird neuer Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Manns übernimmt den Posten spätestens zum 1. April 2019 vom derzeitigen Präsidenten Prof. Christopher Baum, der auf eine zweite Amtszeit verzichtet hatte. Die Pressestelle der MHH bestätigte HAZ-Informationen, dass Manns vom Senat der Hochschule und vom Hochschulrat der MHH als Präsident vorgeschlagen wurde. „Ich habe mich beworben“, sagte Manns der HAZ. Die notwendige Zustimmung des Ministeriums steht noch aus, es gilt aber als sicher, dass es keine Einwände gegen Manns gibt.

Eine Ministeriumssprecherin sagte am Freitag, dass das Verfahren derzeit laufe. Es sei mit einer kurzfristigen Entscheidung zu rechnen.

Neubau am Stadtfelddamm?

Der Chefarzt der Klinik Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie übernimmt den Präsidentenposten zu einem besonders wichtigen Zeitpunkt für die MHH. Denn derzeit laufen die Planungen für einen Neubau des Hochschulkrankenhauses. Ein neues Zentralklinikum und ein Bettenhaus sollen entweder auf dem bisherigen MHH-Gelände oder westlich des bisherigen Standorts am Stadtfelddamm errichtet werden. Das Land hat dafür eine Milliarde Euro zugesagt. Innerhalb der MHH wird ein Neubau am Stadtfelddamm favorisiert. Auch die Experten des medizinischen Beirats für den Neubau haben sich für den Standort am Stadtfelddamm ausgesprochen.

Streit mit Ministerium

Die Präsidentenstelle war zum 15. Mai ausgeschrieben worden. Eine Findungskommission hatte anschließend mit mehreren Bewerbern gesprochen, Prof. Manns ist von der Kommission schließlich dem Senat zur Wahl vorgeschlagen worden. Die Wahlperiode dauert sechs Jahre.

Der 66-Jährige Manns gilt als renommierter Mediziner und als einer der wichtigsten Leber- und Darmexperten weltweit. Er ist mit Abstand der am meisten zitierte Leber-, Magen- und Darm-Forscher in Europa. Er gilt als der MHH sehr verbunden.

Im vergangenen Dezember hatte der Senat zunächst die Amtszeit von Baum um sechs Jahre verlängert. Später hatte der MHH-Präsident aber seinen Verzicht erklärt. Zuvor hatte das Wissenschaftsministerium per Erlass in die Führung der MHH eingegriffen und Baum untersagt, weiterhin dem Lenkungsgremium des Onkologischen Zentrums anzugehören. Zudem gilt das Vertrauensverhältnis zwischen Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) und Baum als zerrüttet.

Von Mathias Klein

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