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Aus der Stadt Feuerwehr Hannover zurück aus Meppen
Hannover Aus der Stadt Feuerwehr Hannover zurück aus Meppen
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00:19 11.10.2018
Die Feuerwehr Hannover hat die Bundeswehr seit Mitte September beim Löschen des Moorbrandes in Meppen unterstützt. Quelle: dpa
Hannover

Die Feuerwehr hat ihren wochenlangen Einsatz beim Moorbrand im Emsland beendet. Die Retter waren Mitte September von der Bundeswehr um Hilfe gebeten worden, nachdem am 4. September nach einem Raketentest auf einem Übungsgelände ein Feuer ausgebrochen und der Brand nicht unter Kontrolle zu bekommen war. „Alle 21 haupt- und ehrenamtlichen Kräfte sind wieder in Hannover“, sagt Feuerwehrsprecher Michael Hintz. „Es gab während des Einsatzes glücklicherweise weder Verletzungen noch Probleme.“

Großbrand auf einem Gelände der Bundeswehr in Meppen. Die Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen. Doch die Löscharbeiten sind äußerst schwierig.

Zu Spitzenzeiten waren mehr als 1500 Kräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Bundeswehr im Einsatz, um den zwölf Quadratkilometer großen Moorbrand zu löschen. Der Landkreis Emsland hatte zwischenzeitlich den Katastrophenfall ausgerufen. Die Feuerwehr Hannover stellte ein Hochleistungspumpsystem, später wurde noch ein Wasserförderungszug mit mehreren Tanklöschfahrzeugen entsandt. Anfangs war auch der ferngesteuerte Löschroboter im Emsland, doch der konnte bereits nach wenigen Tagen wieder abrücken.

„Keine akute Gesundheitsgefahr

Laut Medienberichten wurden bei dem Feuer zeitweise die Grenzwerte von Kohlenmonoxid überschritten, die Bundeswehr soll aber von genaueren Messungen abgesehen haben. Zudem steht das Militär in der Kritik, weil durch den Moorbrand Uran und Quecksilber aus Munitionsresten ausgetreten sein könnten. Laut Bundeswehr zeigen die Messergebnisse aber keine Strahlenbelastung, die durch Quecksilber sei unterhalb der Nachweisgrenze. „Wir sind diesbezüglich im Austausch mit dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz“, sagt Feuerwehrsprecher Hintz. „Bislang soll aber keine akute Gesundheitsgefahr bestanden haben.“

Von Peer Hellerling

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