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Aus der Stadt Goetheschule in Herrenhausen feiert Richtfest
Hannover Aus der Stadt Goetheschule in Herrenhausen feiert Richtfest
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00:19 12.09.2018
Die Schulsanierung kommt voran: Schulleiter Michael Schneemann (v. l.), Oberbürgermeister Stefan Schostok und Architekt Markus Kaupert feiern Richtfest. Quelle: Foto: Schaarschmidt
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Herrenhausen

Der Richtkranz hängt mitten in der Sporthalle – gehalten von einem Kran, der den Kranz über dem noch luftigen Dach fixiert. Die Goetheschule hat am Dienstag, 28. August, ein Richtfest des zweiten und dritten Bauabschnitts gefeiert. Mit dabei waren neben Schulleiter und Architekt auch der Oberbürgermeister der Stadt Hannover, Stefan Schostok.

Die Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums am Franziusweg wurde in insgesamt drei Bauabschnitte unterteilt. Der erste davon wurde bereits im September 2014 eingeweiht, im März 2017 sind dann die anderen beiden Bauabschnitte parallel gestartet worden. „Der erste Plan sah es noch vor, dass während der Schulzeit gearbeitet und der Unterricht dann zeitweise in Container ausgelagert werden sollte“, verrät Architekt Markus Kaupert. Man habe sich dann in der weiteren Planung und Ausarbeitung, in die die Schule mit eingebunden war, aber dagegen entschieden. Durch den zeitgleichen Bau ist eine Nutzung der Schule jedoch unmöglich geworden, und so war Schulleiter Michael Schneemann froh, „dass uns das Gymnasium Limmer Asyl gewährt hat“. Dieses hat seit dem Sommer 2017 die rund 800 Schüler ab Klasse acht aufgenommen. Alle frisch Eingeschulten des Gymnasiums Goetheschule hat dies gar nicht betroffen, denn die Jahrgänge fünf bis sieben werden in der Außenstelle am Herrenhäuser Markt unterrichtet. „In den Herbstferien 2019 wollen wir dann wieder umziehen in unseren alten Standort“, sagt Schneemann. Durch die Baumaßnahme könne man in Zukunft fünfzügig anstatt wie bisher vierzügig unterrichten. Die 1955 eröffnete Goetheschule ist das größte Gymnasium in Hannover mit gut 1200 Schülern.

Das gesamte Projekt ist mit einem Gesamtvolumen von 34 Millionen Euro eine der teuersten Schulsanierungen Hannovers – alleine der erste Bauabschnitt kostete bereits 4,7 Millionen Euro. „Natürlich ist das eine enorme Summe, aber das zeigt auch, was uns in der Politik wichtig ist: die Bildung“, erzählt Oberbürgermeister Stefan Schostok. Erst die Auslagerung der Schüler ermögliche eine möglichst schnelle Sanierung und Erweiterung.

Zum Richtfest zeigte ein Bläserensemble der Fünft- bis Siebtklässler einen der Schwerpunkte der Schule: den musikalischen Zweig. Insgesamt drei Lieder spielten die Schüler, darunter auch Pharrell Williams‘ „Freedom“ kurz nach dem obligatorischen Richtspruch. Den verkündete Christian Siepler, Polier der Rohbaufirma, recht rustikal und „kumpelhaft“. Auf jeden der am Bau Beteiligten trank er symbolisch einen Kurzen und zerschmetterte danach noch ein Schnapsglas als Glücksbringer und Segen. „Glück auf!“, brüllte er zuletzt – ein Mikrofon hielt Siepler von Anfang an für überflüssig. Damit sollte auch nichts mehr schiefgehen für das letzte Baujahr und eine Neueröffnung des Gymnasiums Goetheschule. Und dass das Richtfest ausgerechnet an Goethes Geburtstag stattfand, ist bestimmt auch ein gutes Omen.

Von Robin Beck

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