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Aus der Stadt Brandgefahr: Hannoveraner sollen auf Einweggrills verzichten
Hannover Aus der Stadt Brandgefahr: Hannoveraner sollen auf Einweggrills verzichten
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00:15 27.07.2018
Wegen der anhaltenden Trockenheit ruft die Stadt dazu auf, in Grünflächen verantwortungsvoll beim Grillen umzugehen. Quelle: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dp
Hannover

Wer derzeit in öffentlichen Grünflächen den Grill anwirft, sollte sich wegen der anhaltenden Trockenheit verantwortungsvoll verhalten. Dazu hat die Stadt die Grillfreunde jetzt aufgerufen. Nach Angaben der Verwaltung sollten möglichst keine Einweggrills verwendet werden, sondern ausschließlich mit Holzkohle befüllte feuerfeste, mobile Geräte.

„Der Grill sollte nicht unmittelbar unter der Krone eines Baumes aufgebaut werden, sondern deutlich außerhalb davon“, sagt Stadtsprecher Dennis Dix. Bei aufkommendem Wind und Funkenflug sollte das Grillen sofort eingestellt werden. Am Ende der Grillparty sollte die Holzkohle vollständig gelöscht und ordnungsgemäß entsorgt werden.

Die Stadt weist noch einmal darauf hin, dass das Grillen grundsätzlich außerhalb öffentlicher Park- und Grünanlagen, auf Spielplätzen, Friedhöfen, in Wäldern sowie den Gartendenkmälern, unter anderem dem Maschpark, dem Berggarten und dem Großen Garten untersagt ist.

Ein generelles Grillverbot für öffentliche Grün- und Parkanlagen, wie es beispielsweise seit gut einer Woche in Braunschweig gilt, will die Stadt Hannover derzeit noch nicht verhängen. „Wir beobachten aber die Situation und reagieren, falls erforderlich“, sagt Stadtsprecher Dix.

Von Tobias Morchner

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