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Aus der Stadt Stadtmauer-Restaurant soll im September öffnen
Hannover Aus der Stadt Stadtmauer-Restaurant soll im September öffnen
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00:15 16.07.2018
Das neue Restaurant am Leine-Ufer. Quelle: Ralph Hübner
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Hannover

Eine Gastronomie in prominentester Lage soll jetzt endlich öffnen. Das Restaurant Stadtmauer mit Panoramafenstern und einer Außenterrasse zum Hohen Ufer soll spätestens im September seine Gäste willkommen heißen. Das teilt das Bauunternehmen Helma auf Nachfrage der HAZ mit. Bis Ende August sei die Fertigstellung des Bauwerks geplant, danach könne die Einrichtung der Gastronomie beginnen. Erfahrungsgemäß dauere das nur wenige Wochen. Betrieben wird das Restaurant von der Familie Özgör, die bereits das Hugos am Ernst-August-Platz und das Aussichtsrestaurant 6 Sinne führt. Die Gastronomie soll auf zwei Ebenen Platz für 800 Gäste bieten, davon 200 Außenplätze.

Gastronomie für 800 Gäste

Mit der geplanten Eröffnung im September endet eine Serie von Pech und Pannen. Eigentlich sollte das Restaurant schon im Sommer 2016 öffnen. Danach peilte man den Sommer 2017 an, jetzt wird es voraussichtlich Herbst 2018. Immer wieder habe es Verzögerungen bei einzelnen Gewerken gegeben, die einen Zeitverzug bei den darauf folgenden Bauarbeiten verursachten, heißt es aus dem Unternehmen Helma. „Wenn sich das Ausgießen des Estrichs verzögert, müssen wir mit dem Verlegen von Fliesen und dem Trockenbau ebenfalls warten“, sagt eine Helma-Mitarbeiterin.

Viel Zeit und Ärger kostete es, die ursprünglichen Pläne der Architekten umzuarbeiten. Nach Angaben von Helma hatte es das anfangs beauftragte Berliner Architektenbüro unter anderem versäumt, den Brandschutz ausreichend zu berücksichtigen. „Durch Planungsfehler ist uns ein Millionenschaden entstanden“, heißt es vonseiten des Bauträgers. Jetzt werde geprüft, ob rechtliche Ansprüche geltend gemacht werden können. Am Ende musste ein neues Architekturbüro beauftragt werden.

Später fertig als gedacht

Das Restaurant Stadtmauer gehört zu zwei neuen Wohn- und Geschäftshäusern zwischen VHS und Historischem Museum. Auch hier lief nicht alles nach Plan. Helma hatte mit etlichen Verzögerungen zu kämpfen, die zugleich den Neubau der Uferpromenade verschleppten. Die Stadtverwaltung war verärgert und drohte, dem Lehrte Unternehmen die Bauverzögerungen bei der Promenade in Rechnung zu stellen.

Inzwischen sind die beiden Helma-Häuser fertig, ebenso der Uferbereich. Insgesamt 14 Wohnungen stehen es in den beiden Gebäuden zur Verfügung, eine ist noch frei. Der Helma-Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Maerzke hat nach Informationen der HAZ inzwischen eine Wohnung in einem der Häuser am Hohen Ufer bezogen. Ins Erdgeschoss wird eine Kunstgalerie einziehen und voraussichtlich ein Friseur, aber es sind noch Gewerbeflächen zu vermieten.

Von Andreas Schinkel

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