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Hannover Aus der Stadt Arbeitsloser 
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21:48 29.06.2015
Das Amtsgericht Hannover von innen. Quelle: Archiv
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Hannover

Der arbeitslose Marco R. hatte in der Zeit um den Jahreswechsel 2015 über ein Tauschbörsenprogramm im Internet 54 Videodateien angeboten, auf denen der sexuelle Missbrauch von Kindern unter 14 Jahren gezeigt wurde. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Ermittler auf dem Computer des Hartz-IV-Empfängers mehr als 3000 Fotos und gut 20 Videos, auf denen sexuelle Handlungen an Kindern und Jugendlichen zu sehen waren.

„Der Handel mit schrecklichen Bildern wie diesen bereitet den Weg dafür, dass auf der ganzen Welt Kinder misshandelt und vergewaltigt werden“, sagte Amtsrichter Lars Römermann, der die Dateien während der Verhandlung sichten musste. Zudem sei der Schritt vom Konsumenten zum Täter nicht weit. Dennoch forderte die Staatsanwaltschaft für den nicht vorbestraften Täter lediglich zehn Monate auf Bewährung. Zudem muss der 36-Jährige 250 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. „Sollten Sie jedoch erneut in so einer Sache straffällig werden, können Sie sich sicher sein, dass Sie ins Gefängnis gehen“, machte Römermann dem Angeklagten klar.

jki

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