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Streik im öffentlichen Dienst

10.000 demonstrieren für höhere Löhne in Hannover

Von Felix Harbart

Nach Polizeischätzungen haben am Montag rund 10.000 Teilnehmer (die nach ver.di-Angaben 15.000 sind) auf dem Opernplatz in Hannover für höhere Löhne demonstriert. Als roten Faden durch seine Rede bei der Kundgebung hat sich ver.di-Chef Frank Bsirske FDP-Chef Guido Westerwelle und, folgerichtig, „reiche Hotelkettenbesitzer“ ausgesucht.
„Viele wissen nicht, wie sie ihren Job bis 67 bewältigen sollen“: Protestierende Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes auf dem Opernplatz.

„Viele wissen nicht, wie sie ihren Job bis 67 bewältigen sollen“: Protestierende Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes auf dem Opernplatz.

© Thomas

Man kann sagen, was man will, aber die Musik ist nicht schlecht. Noch müssen sich die Demonstranten nach ihrem Sternmarsch durch die Innenstadt auf dem Opernplatz sammeln, und weil so etwas dauert, vertreibt ihnen eine Coverband die Zeit mit Songs aus den Siebzigern. Der Bass lässt die protestierenden Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit den Oberschenkeln wippen, manche pfeifen auf ihren Trillerpfeifen im Takt, und es wird Zufall sein, dass sie es mitunter zu Hits mit Fingerzeigcharakter tun. „Ain’t no stopping us now“ wäre so einer. Aber das ist und bleibt Musik, Arbeitskampfrhetorik kommt später. Für sie ist ver.di-Chef Frank Bsirske zuständig. Noch aber steht der neben der Bühne, trinkt Kaffee aus dem Pappbecher und wippt auch.

Dem Auftritt Bsirskes in Hannover nebst Lahmlegens des öffentlichen Nahverkehrs ist ein kommunalpolitisches Brimborium vorausgegangen, dass den Gewerkschaftschef beinahe ein wenig zu befriedigen scheint. Vertreter aller Fraktionen, bis auf die Linke natürlich, haben die Arbeitskampfmaßnahmen massiv kritisiert, ebenso Oberbürgermeister Stephan Weil und Regionspräsident Hauke Jagau. Diese müssten mit ihrer Kritik wohl, sagt Bsirske mit leichtem Lächeln, die Verhandlungsstrategie der Arbeitgeber gemeint haben – wissend, dass beide Sozialdemokraten selbst im Arbeitgeberlager sitzen. Dass immer wieder Hannover die ver.di-Aktionen zu spüren bekommt, begründet Bsirske mit einfacher Geografie: Hannover sei eben ein Verkehrsknotenpunkt und somit strategisch günstig gelegen.

Dann ist die Musik zu Ende und Bsirske dran. Dass Weil und Jagau wie die meisten ihrer Kollegen in Deutschland auf turmhohen Schuldenbergen sitzen, weiß er sehr wohl, daher gilt es, diesem Argument der kommunalen Arbeitgeber den Boden zu entziehen. In den kommenden Jahren, ruft der Gewerkschaftschef also den „Kolleginnen und Kollegen“ zu, erwarteten die kommunalen Haushalte Defizite in zwei- bis dreifacher Höhe wie in diesem Jahr. „Es droht uns ein Jahrzehnt von Lohnsenkungen und Lohnpausen“, analysiert Bsirske. Also müsse dieses Jahr noch für Lohnzuwächse genutzt werden – „denn jetzt ist die Lage noch besser“.

Als roten Faden durch seine Rede hat sich Bsirske FDP-Chef Guido Westerwelle und, folgerichtig, „reiche Hotelkettenbesitzer“ ausgesucht. Schließlich ist der Vizekanzler nicht nur für scheinbar sinnfreie Steuernachlässe an letztere mitverantwortlich, sondern auch für die „wahnwitzigen Steuerpläne der Bundesregierung“. Deren Steuerentlastungen würden vor allem die Kommunen massiv belasten – ein Umstand, den auch die Verwaltungschefs Weil und Jagau immer wieder anprangern. Wenigstens in dieser Frage sind beide ganz dicht bei ver.di.

Besonders laut pfeifen die nach Polizeischätzungen 10.000 Teilnehmer (die nach ver.di-Angaben 15.000 sind), wenn Bsirske die Notlage der Arbeitnehmer plastisch macht – etwa beim Thema Altersteilzeit. Da schlägt er den Arbeitgebern vor, „mal acht Stunden hinter einem Müllwagen herzulaufen und noch einen Tag, dann zehn Jahre und noch zehn“. Viele Arbeitnehmer wüssten nicht, wie sie ihren Job bis zum Alter von 67 bewältigen sollten – auch die Fahrer bei den Winterdiensten nicht, die sich „für unser Gemeinwesen die Nächte um die Ohren schlagen“ – während die Hotelbesitzer Parteispenden entrichteten.

Dann ist Bsirske fertig, und die Demonstranten aus allen Teilen Norddeutschlands wärmen sich in den Cafés am Platze die Hände. In einem Bistro sitzen hannoversche Geschäftsleute beim Mittagessen im Bemühen, ihren Krawatten Tomatensoßenspritzer zu ersparen. Alle haben am Morgen wegen des Streiks ihre Mühen gehabt, alle haben das Trillerpfeifenkonzert gehört. „Für einen Tag lasse ich mir das gefallen“, sagt einer. „Aber ver.di sollte das nicht zur Dauereinrichtung machen.“

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  • CDU und FDP betreiben Lohnwucher! nl-basher2000 – 10.02.10
    Einfach mal im Internet recherchieren.
  • verdi bietet 1,5% r.body – 10.02.10
    Empfehle allen Beschäftigten im öffentl. Dienst den Leitartikel vom 10.02.2010 in dieser Zeitung zur Kenntnis zu nehmen!!
  • Online Umfrage der HAZ KSS – 09.02.10
    Laut aktuelle Umfrage der HAZ haben nur rd. 50% kein Verständniss für den Streik. Die hier stehenden Kommentare zeigen deutlich ein anderes Bild. Gibt es dafür seitens der HAZ eine Erklärung ?
  • Streik chris – 09.02.10
    Natütlich brauchen auch Beschäftigte des öfentl. Dienstes mehr Geld. Aber ein Warnstreik zu Beginn von Verhandlungen darf man nicht so überstrapazieren. Und schon gar nicht bei dem Wetter auf Kosten der Bürger. Verdi hätte nicht alle Bereiche miteinbeziehen dürfen. So z.B. nicht die Öffis. Komisch anzusehen war, dass ich viele Väter mit schulpflichtigen Kindern in der Stadt gesehen habe. Sollten diese etwa wegen nicht fahrender Bahnen nicht zur Schule aber mit Vater zur Demo gekommen sein? Viele "Streikenden" war es zu kalt und soie strömten zum Aufwärmen in Cafes in der Stadt. Schade, dass das die arg von dem Streik Betroffenen das nicht unbedingt konnten.Arbeitnehmervertretung ja- diese nein!!!!!
  • An den ver.di Landesverband Bürger – 09.02.10
    „Erstmals in ihrer Geschichte geht die IG Metall ohne eine konkret bezifferte Forderung in Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie. Es müsse darum gehen, Beschäftigung zu sichern, erklärte der Vorsitzende Berthold Huber am Dienstag nach einer Sitzung des Gewerkschaftsvorstands in Frankfurt. Statt einer konkreten Entgeltforderung verlangt die IG Metall mindestens eine Sicherung der Reallöhne.“ Das nenne ich umsichtig, weitsichtig und verantwortungsvoll.Kompliment!
  • DANKE Herr Briske Kerstin Lenhart – 09.02.10
    Dank Ihnen Herr Briske,

    konnten gestern zu meiner Trainingsmaßnahme keine meiner Teilnehmerinnen erscheinen, da sie durch Hartz IV nicht in der Lage waren, mit einem Taxi beim Institut zu erscheinen. Und vorsichtig gefragt, wer zahlt mir mein Honorar für diesen, von Ihnen veranlassten, Honorar-freien Tag? Ihre Gewerkschaft etwa?

    Wie, bitte, Herr Briske, begründen Sie denn jetzt Ihre Gehaltsforderung von 5%?

    Wo wir alle doch einen Schulungs- und Integrations-Auftrag haben? Sorgen Sie und Ihre Gewerkschaft etwa durch diese Streikaktionen für mehr Arbeitsplätze?

    Am Rande bemerkt, finde ich Ihre Streikaufrufe völlig unangebracht. Wofür gibt es denn Mediatoren und Schlichter, die Ihnen helfend und beratend zur Seite stehen würden.

    Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen für Ihre Zukunft alles erdenklich Gute und dass Sie immer auf der abgesicherten Seite stehen mögen.

    Kerstin Lenhartb
  • @ME interssiert – 09.02.10
    Der Großteil ihres Kommentars besteht ja aus billigen Kischees und langweiligen Vorurteilen. Wirklich interessieren würde mich aber trotzdme, was für Erfahrungen sie in Moskauer Discos gemacht haben. Lohnt sich da ein Besuch? Habe ja gehört, dass da der Champagner in Strömen fließen soll?
  • @soli Bürger – 09.02.10
    Haben die auf Kosten der Allgemeinheit gestreikt? Außerdem hat die Volkswagen AG TOP-Produkte, die sich weltweit verkaufen. Völlig berechtigt und O.K.. Im öffentlichen Dienst gilt: Verwaltung runter, Dienstleistung rauf. So sollte auch bezahlt werden.
  • @ Soli LJA – 09.02.10
    Ja, schon. Allerdings wird VW solchen Erhöhungen nur zustimmen, wenn dem auf der anderen Seite entsprechende Produktivitätsfortschritte gegenüber stehen. Wo erhöht sich denn die Produktivität im öffentlichen Dienst ?
  • Streik ME – 09.02.10
    Ich wollte mir neulich vom Standesamt eine beglaubigte Kopie meiner Geburtsurkunde holen.Was ich dann als "Bürgerservice "erfahren habe,spottet jeder Beschreibung.Da gibt es in jeder Moskauer Russendisko mehr Service.Und dann musste ich die Kopien auch noch teuer bezahlen.Das einzig Gute:Die Räume waren überhitzt (kuschelige gefühlte 38°)und es roch immer nach frisch aufgebrühtem Kaffee.
    Nicht mehr Geld für die Verwaltung!!!
  • IG-Metall Soli – 09.02.10
    Nur mal so zur Vernuft der IG-Metall: Verhandlungsergebnis VW für 2010: 4,2 % Gehaltserhöhung, 710 € Einmalzahlung und 100 € Bonus. Noch Fragen!
  • @ Heinrich Wettberger – 09.02.10
    Alle Fußwege sind eis- und schneefrei nur die von aha ignorierten nicht!
    "Doppelt soviele Glatteisopfer..." sind deshalb zu beklagen, bezahlt wird das aus dem Gesundheitsfond.
    Die Leistung von aha ist schlicht katastrophal zu nennen, hier in Wettbergen kann keine Straße gefahrlos wegen der dicken Eisplatten überquert werden, von aha kommt kein Mensch. Für was wollen die mehr Geld?
  • @Fritz: Verwaltung abbauen- Dienstleisung aufbauen Bürger – 09.02.10
    Na, na, ganz gelassen. Ihr Argument steht in keinem kausalen Zusammenhang. Hier sind Unverantwortliche am Werk. Auch die alleinerziehenden Mütter, die auf Kita und Bahn angewiesen sind, werden einfach benutzt, um partikulare Interessen durchzusetzen. Das liegt auch speziell an der Gewerkschaft ver.di. Andere wie z.B. die IG-Metall, verhalten sich da vernünftiger und nehmen Rücksicht auf die gegenwärtige Situation im Land. Dieser Streik und die Forderungen trifft nicht den Staat, sondern den Bürger. Null Verständnis!
  • @LJA Bürger – 09.02.10
    Vielen dank für Ihren für mich anregenden Kommentar. Ich bin vielleicht noch viel zu naiv in der Sicht der Dinge. Als ich aber von dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-Gesetzen gehört habe - von SPD und Grüne- gemacht, kann man ja nur noch von reiner Willkür sprechen.
  • Alleswisser BÜRGER Fritz – 09.02.10
    Mein Gott, was soll denn dass BÜRGER ? Müssen Sie denn alle anderen belehren ? In welchem Asterix haben Sie denn Ihre Weisheiten gelesen ?
    Schalten Sie Ihhren PC ab oder wenn Sie das nicht können, werfen Sie ihn aus dem Fenster.
  • Hannover Blablabla – 09.02.10
    Wir arbeiten seit über 40 Jahren für die Stadt Hannover. Vor fünf Jahren wurden die Stundensätze um 12% gesenkt und seitdem nicht mehr erhört. Der Standardspruch geht so: Ihr müsst ja nicht für die Stadt arbeiten...
    Wenn wir den Laden dicht machen, stehen 18 Arbeitnehmer auf der Straße. Wir kämpfen jedes Jahr ums überleben und wer schon mal eine Prüfung durchs Finanzamt erfahren durfte (etwa alle 5 Jahre), freut sich dann, wenn genau diese "Dienstleister" Sprüche kloppen und auf die Straße gehen. Leute, ich an eurer Stelle würde jeden Sonntag in die Kirche gehen- in der freien Wirtschaft zittern die Arbeitnehmer um ihren Job und bei den "Dienstleistern" der Bürger wird auf dicke Hose gemacht. Klar wäre es schön, wenn wir alle mehr Kohle in der Tasche hätten, aber das ist wohl aktuell nicht der richtige Zeitpunkt, solche Forderungen zu stellen. Na ja, der Streik wird mehr Geld bringen und die Gebühren werden steigen, was solls?!
  • RL und andere Friedrich R. – 09.02.10
    Wenn man wie RL (und einige Redakteure der HAZ) immer wieder falsche Begriffe verwendet, darf man sich über die Qualität der Kommentare nicht wundern.
    Die Wirtschaft unterliegt Regeln, daher gibt es keine FREIE Wirtschaft. In einer freien Wirtschaft würde es z.B. keine soziale Komponente geben,daher hat Ludwig Erhard die soziale Marktwirtschaft konzipiert. So steht es übrigens auch im Grundgesetz, welches in Teilen auch als Wirtschaftsverfassung bezeichnet wird.
    Allenfalls kan man von der PRIVATEN Wirtschaft sprechen, NIEMALS aber von der freien Wirtschaft.
    Verstanden RL ? Nein ?
    Kann ich bei Ihrer Argumentation verstehen !
  • Hannover LJA – 09.02.10
    ist strategisch günstig gelegen ? Hah, Pustekuchen! Hannover hat andere Vorteile für Ver.di: Eine aufgeblähte öffentliche Verwaltung, einer der größten Hochschulstandorte, Sitz der IG BCE und der HV der evangelischen Kirche. Also jede Menge Leute, die gut von dem Geld derer leben, die in den ach so verdammenswerten kapitalistischen Firmen arbeiten. Ferner eine lokale Presse im Besitz der SPD. Schließlich noch eine Stadtspitze und eine Ratsmehrheit, die insgeheim auf Bzirkes Seite sind, auch wenn sie nach aussen hin anders tun.
    In einem solchen links-alternativen Biotop kann man dann problemlos behaupten, eine Gehaltsanhebung im ÖD würde zu allgemeiner Kaufkrafterhöhung führen (was sie natürlich nicht tut), ohne dass sich dagegen öffentlich Widerspruch erhebt.
  • Lohnpause? Schon lange! RL – 09.02.10
    So,so, Herr Bsirske meint also, dass ein Jahrzehnt von Lohnsenkungen und Lohnpausen droht. Da kann ich nur lachen, ich und meine Kollegen sind schon seit Jahren mittendrin.
    Als Angestellte in der freien Wirtschaft gab schon lange keine Gehaltserhöhungen mehr, im Gegenteil lauter versteckte Senkungen.
    Bald wird jeder Handlanger im öffentlichen Dienst mehr verdienen, als Akademiker in der freien Wirtschaft.
  • Warnstreik Hannover Susanne – 09.02.10
    Man hat ja für vieles Verständniss
    sicher kann man die Leute verstehen das sie mehr Geld haben wollen nur frgat sich wie weit sie damit kommen
    letzten endes bleibt doch alles beim alten.
  • Neue Prioritäten setzen Bürger – 09.02.10
    Also, ich kenne nicht die Fallstricke und Gehaltstabellen im öffentlichen Dienst. Es geht auch nicht darum, den Menschen keine Lohnerhöhung zu geben- im Gegenteil! Könnte ich entscheiden, würden ich grundsätzlich allen Personen, die mit Kindern und Kranken arbeiten, 20% mehr Lohn zahlen, einschließlich garantierter jährlicher Weiterbildung. Anderen, z.B. in der Verwaltung, würde ich das Gehalt kürzen! Dann sollten die Kommunen überlegen, welche Aufgaben sie abgeben sollten. Da gibt es vielfältige Änderungsmöglichkeiten.
  • Streik um mehr Lohn sid09 – 09.02.10
    Es geht hier um lumpige 5% mehr pro Kopf!
    Was ist das im gegensatz von über 2.000.000.000Mrd Schulden der Komunen und der Länder denn durch dieser Verschuldung müssen andere darunter leiden.
    SPD-einst Gewerkschaftsbefürworter unter BK-Schröder Agenda 2010 ein Millardenloch was durch gewisse Lobbyisten entstanden und verursacht wurden.
    Ihr regt euch auf wegen einen kleinen Arbeitskampf um 5% mehr lohn!guckt euch mal die ganze Volks-Marktwirschaft an und macht ein Fazit-Nur weil einge Herrschaften unfähig und ihrer eigenen Kompentenz sich überschätzt haben und völlig unüberlegt gehandelt haben.
    Das Ausmaß einer sozialen Marktwirtschaft ist nur der Anschein.
    Die Sozialkompenente besteht noch in Teilen.Und alles auf die Politik zu schieben wäre falsch.Konzerne sollten die Wirtschaft in gange bringen und uns Arbeitsplätze beschaffen.Das man vieleicht wieder im Bruttoinland den Wachstum und nicht alles Teurer an uns verkauft.
    Bezieht man jetzt die Parteien ein die einst für die Bürger da waren müsste man sich die frage stellen was habt ihr die ganzen Jahrzehnte gemacht?immer neue schulden mehr nicht, unsere Kinder,deren Kinder und deren Kinder sind somit schon vor Ihrer Geburt verschuldet dank eurer Bürgerlichen nähe!Ihr redet seid 1949 vom Schuldenabbau bis heute habt ihr keine Lösung stattdessen last ihr den Konzernen einen riesen Preisspielraum wie(Energie,Wasser,Lebensmittel usw.Nicht richtig geprüfte Millionen Kredite und zu lasten unserer das ist eure schuld.Wer nicht klagt wird auch nicht wargenommen!viele suchen nach einer entscheidenen Wende und Vertrauen und einer Staatsführung!der richtigen Wegführung der Bundeskanzlerin die sich nicht von Lobbyisten beeinflussen lässt! und nicht die Streit und hasskampagnen zwischen den Parteien! viel dank.
  • Forderungen kommen zur Unzeit Bürger – 09.02.10
    Ihre Argumente stehen in keinem kausalen Zusammenhang. Hier sind Unverantwortliche am Werk. Auch die alleinerziehenden Mütter, die auf Kita und Bahn angewiesen sind, werden einfach benutzt, um partikulare Interessen durchzusetzen. Das liegt auch speziell an der Gewerkschaft ver.di. Andere wie z.B. die IG-Metall, verhalten sich da vernünftiger und nehmen Rücksicht auf die gegenwärtige Situation im Land. Dieser Streik und die Forderungen trifft nicht den Staat, sondern den Bürger. Null Verständnis! Sie kommen zu einer Unzeit!
  • dumm wie Dosenbrot ? Heinrich – 09.02.10
    vielleicht, aber doch wohl eher deswegen, weil er, der Bürger, den ganzen Tag ernsthaft arbeitet, nur um fast sein ganzes Einkommen beim Finanzamt abzuliefern, damit der Staat die ganze Kohle für mehr oder weniger sinnlosen oder überteuerten Kram rauswirft, sagen wir: staatliche "Dienstleistungen".
  • Streiks Hannoverraner – 09.02.10
    same procedure, as every year ...
  • Daseinsvorsorge Bürger – 09.02.10
    Sie sind in einem sogeannten "Daseinsvorsorge-Bereich" tätig. Von der Müllabfuhr bis zur klinischen Versorgung. Ihr Streik trifft besonders sozial Schwache, nämlich alle, die auf ihre Dienstleistungen angewiesen sind. Ihre Forderungen müssen die Bürger durch höhere Steuern und Gebühren bezahlen. Da nützen auch keine unqualifizierten, polemischen und würdelosen Sprüche.
  • @grenz-wertig Freak – 09.02.10
    Schön das sie so intelligent sind.

    Einen Arbeitsweg von 15km zu bewältigen ohne Auto/Fahrrad/Taxi/Öffis ist in der Tat nur eine klitzkleine Unbequemlichkeit. Ebenso der freudige Arbeitgeber, der selbst für einen Tag viele Ausfälle nicht vertragen kann.

    Also her mit den 5% mehr. Die Banken und Hotels dürfen sich ja schließlich auch die Tasche voll machen, das muss als Rechtfertigungsgrund reichen.
  • Bsirske Aranski – 09.02.10
    Herr Bsirske hat seine Laufbahn als Personalrat bei der Bundeswehr angefangen. Mit anderen Worten, der Mann hat nie im Leben im engeren Sinne des Wortes gearbeitet. Das so jemand nicht weiß, daß Lohn aus Leistung und Lohnerhöhung aus Leisrtungserhöhung folgt, ist evident. Wie man gestern gesehen hat.
  • Verdi Rainer G. – 09.02.10
    Was für ein Quatsch - warum haben denn die Kommunen kein Geld ? Wie wurde denn in der Vergangenheit gewirtschaftet ? Was zahlt der Bürger ? In erster Linie sind doch wohl sinnlos Milliarden von Euros in Banken geflossen. UND das zahlt der Bürger - noch über Generationen.
    P.S. Vielfach haben doch die Herrschaften in den Kommunen die gleichen Parteibücher wie in Berlin.
  • Bürger, dumm wie Dosenbrot grenz-wertig – 09.02.10
    Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen: www.haz.de/nutzungsbedingungen
  • Es zahlt der Bürger Bürger – 09.02.10
    In den Kommunen treffen Bürger und Staatsgemeinschaft aufeinander. Heute geht es darum, dass viele Kommunen am Abgrund stehen. „Die Kämmerer wissen nicht mehr ein noch aus“ (Stefan Weil). Was in Berlin beschlossen wird, schlägt in den Kommunen mit voller Wucht auf. Z.B. werden über 50% des Haushalts der Kommunen für „Soziales“ benötigt und ausgegeben. Da sich die Kommunen größtenteils über die Gewerbesteuern finanzieren und diese wegbrechen, wird es plötzlich ganz düster. Sie haben keine planbaren Einnahmen. Statt sich von liebgewonnen Aufgaben zu trennen, und zu sparen, fordert man erstmal 5% mehr Gehalt über die Gewerkschaft ver.di, die den Bürger belasten. Und jetzt werden Bund, Länder und Kommunen über Auswege aus der Misere streiten. Lösungen sind nicht in Sicht. Das müssen sie uns Bürger erst einmal erklären, wir verstehen es nicht mehr. Sollen Steuern- und Gebühren erhöht werden? Es zahlt der Bürger!
  • der Zweck heiligt die Mittel Freak – 09.02.10
    Ja ich bin auch grds. für Streik und auch für Lohnerhöhung.

    Aber die Aktion gestern hinterlässt bei allen doch ein faden Beigeschmack. Vor allem der verfrühte Zeitpunkt bei noch nicht mal richtig begonnenen Verhandlungen.

    Kritiker bekommen nur zu hören, dass alles außer ein Streik nichts bringt. Die Höhe an Rechtfertigungsversuchen ist die Steuerminderbelastung für Hoteliers.

    Ich geh nun auch los und Streike, weil Leute in der IT mehr verdienen wie ich!
  • Warnstreik Heinrich – 09.02.10
    Die Krankenschwestern werden immer vorgeschoben, wenn es um Lohnerhöhungen im Öffentlichen Dienst geht´und damit ahuptsächlich der Verwaltung zu Gute kommt.
    Der gewählte Streiktermin ist echt die Härte: Doppelt soviele Glatteisopfer, wie sowieso schon die Tage zuvor zu beklagen waren!
    Verwaltungsmitarbeiter gehen mal streiken, machen krank oder verunglücken (unverschuldet) und wer hat wieder die Arbeit: die armen fleißigen MitarbeiterInnen in den Krankenhäusern usw.
    Was ist denn mit den Folgekosten wie Behandlungskosten, Ausfallkosten, Lohnfortzahlung? Zahlt Herr Bsirske aus der Streikkasse, gell?

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