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100 Fahnen wehen in Hannover gegen rechts

Aktion 100 Fahnen wehen in Hannover gegen rechts

Nun weht er auch, der Lindener Butjer mit der Flüstertüte. Bis Freitag soll er die Hannoveraner für den Widerstand gegen die geplante Neonazi-Demonstration mobilisieren.

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Gruppenbild mit Butjer: Oberbürgermeister Stephan Weil und HMTG-Chef Hans Christian Nolte hissen vor dem Neuen Rathaus die erste Fahne zum Neonazi-Protest.

Quelle: Michael Thomas

Vor einer Woche hatte die Stadt schon Plakate mit seinem Konterfei aufgehängt und als „Groundposter“ auf dem Innenstadtpflaster aufgebracht. Seit Montag ist der Aufruf „Hannover steht auf – gegen rechts“ auch auf 100 Flaggen zu lesen, die an Steintor, Leibnizufer, Friederikenplatz, Lavesallee, Maschsee, Weißekreuzplatz und Georgstraße die Wege säumen.

Unterstützt wird die Aktion von der Hannover Marketing und Tourismus Gesellschaft. Deren Geschäftsführer, Hans Christian Nolte, hisste denn auch gemeinsam mit Oberbürgermeister Stephan Weil am Montag die erste Fahne am Friedrichswall.

Derweil sind Plakate, Postkarten, Aufkleber und Bierdeckel mit dem Motiv sowie Ansteckpins im quadratischen „Bunt statt braun“-Design für jedermann bei der Stadt zu bekommen. Zu haben sind sie im Bürgerbüro im Rathaus, Trammplatz 2 – solange der Vorrat reicht. Geöffnet ist das Bürgerbüro Montag bis Mittwoch 8.30 bis 16 Uhr, Donnerstag 8.30 bis 18 Uhr und Freitag 8.30 bis 13 Uhr. Die Nachfrage, heißt es bei der Stadt, ist groß.

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  • Hannover ist definitiv nicht braun!!! Daniela – 29.04.09 es geht aber nicht um 200,sondern um 2000 rechtsextremisten,die sich hier treffen wollen.und jeder einzelne ist einer zuviel!und hannover bekennt nicht erst jetzt farbe.wie wohl jeder weiß,war hannover noch nie eine nazi-hochburg.und das ist auch gut so.wer das nicht weiß,sollte sich genauer informieren.selbst ein gewisser herr hitler hielt sich nicht gern in hannover auf.weil "wir" sein gedankengut damals schon nicht teilten.und das wird sich auch nicht ändern.

    ich persönlich finde diese aktion der stadt sehr gut.ob man den vätern der stadt nun wirtschaftliches interesse unterstellen kann,sei mal dahingestellt.was zählt,ist die aktion an sich und die botschaft,die sie trägt.
    ich für meinen teil lebe gern in dieser stadt.und ich denke,der hannoveraner an sich kann auch stolz darauf sein.denn jeder einzelne von uns trägt dazu bei,dass braun hier keine wurzeln schlagen kann!
  • Hannover steht auf rechts wolle – 29.04.09 Wenn man diesen Aufruhr in den Medien, bei den Gewerkschaften und sonstigen ‚Antifaschisten’ verfolgt,
    möchte ein unbeteiligter Beobachter glauben, das 4. Reich stünde vor der Tür und nicht um die 200
    unbelehrbare NPD-Hansel.
  • "Flagge" zeigen Beja – 28.04.09 Zum Thema "Flagge" zeigen und Verbot der Demonstration am 1. Mai kann ich als Augenzeuge mitteilen, dass der braune Sumpf nicht aufgibt.

    Heute, gegen 17:30 Uhr, standen mehrere junge Männer auf einer Fußgängerbrücke über den Messeschnellweg in der Eilenriede und befestigen ein Transparent an der Brücke. Leider konnte ich nicht erkennen, was auf dem Transparent stand, es war aber anzunehmen, dass es um das Verbot ging. Gleichzeitig wurde die preußische Fahne geschwungen. Ich habe mit den Leuten probiert zu reden, es hat aber nichts genützt. Irgendwie war ich dann froh mit der heilen Haut dort wegzukommen.Wie soll man sich in solcher Situation alleine verhalten? Und diese Aktion zeigt doch, dass die Nazis den Maifeiertag nicht abgeschrieben haben.
  • Selbst die Zeiten des roten Lindens sind vorbei Gerhard – 28.04.09 Lieber Martin,

    nach wie vor ersetzen Beleidigungen keine Argumentation.

    @ Frl. Brederecke

    Hannover war noch nie rot. Das verwechseln sie mit Linden. Und die Zeiten sind auch vorbei. Die Roten werden ausgetauscht durch eine überwiegend nationalkonservativ, religiös eingestellte Migrantengeneration.
  • Hannover steht auf james – 28.04.09 Na super! Das hat ja toll funktioniert. Da haben wir endlich ein - wenn auch unstrittiges - Feindbild zur rechten Zeit auferstehen lassen. Das lenkt auch prima von den wirklichen Missständen und den dafür Verantwortlichen ab. Wir können doch auch ´mal gegen die Sozialabbaupartei Deutschland (SPD) demonstrieren oder dafür, dass wir uns endlich eine Verfassung in freier Wahl (lt.GG) geben... ach was solls! Solange sich eine Zeitung wie die HAZ weiter instrumentalisieren lässt und sich für die die Grundrechte der Bürger einschränkenden Parteien hergibt, trägt sie weiterhin zur Verblödung der Masse bei. Aber wahrscheinlich ist das ja gewollt - wer ist nochmal ihr Auftraggeber? Bin ´mal gespannt, ob Sie diesen Kommentar freigeben!
  • @Gerhard Martin – 28.04.09 "...antidemokratischen Initiative..."

    Mein Gott bist Du lächerlich. Du hast nicht ansatzweise verstanden, was Demokratie ist, Du Pseudodemokrat...
  • Steuergeldverschwendung Steuerzahler – 28.04.09 Das Geld (25000 EUR) wäre sicherlich für Präventionszwecke bei Schülern besser angelegt gewesen. Ich sehe keine Notwendigkeit für diese Aktion, denn dass die "Rechten" am 1. Mai kommen, weiß hier jeder. Es geht hier meiner Meinung nach offensichtlich darum, vor den Bundestagswahlen auf Kosten der Steuerzahler zu punkten.
  • @Gerhard Angela – 28.04.09 Wir brauchen uns keinen antifaschistischen Schutzwall um Hannover herbeisehnen.
    Hannover ist ein antifaschistischer Schutzwall, an dem sich das alte Nazipack die Zähne ausbeißen wird!
  • Kapi...was? Michi – 28.04.09 Wieso gegen Kapitalismus? Zuerst habe ich mich gefragt, was denn der Kapitalismus mit einer Demo und einer schönen Aktion der Stadt gegen den Neonaziaufmarsch zu tun hat. Dann ist es mir klar geworden. Hannover möchte zurecht Flagge zeigen gegen Rechtsextremismus und das nicht nur, weil die Meinung der ewig gestrigen einfach nicht toleriert werden kann, sondern auch, weil Hannover sich keine schlechte Publicity leisten darf. Wo wir wieder bei wirtschaftlichen Interessen sind....wenn man also gegen Kapitalismus ist, muss man sich wohl entscheiden auf welcher Seite man demonstriert. Vielleicht erst denken und dann irgendwelche Parolen unter einen Beitrag setzen.

    Zum Beitrag:
    Eine schöne und unterstützungswürdige Aktion der Stadt denn politisch extreme Gruppierungen, gleich welcher Coleur, haben in Hannover nichts zu suchen.
  • Gute Aktion Hannoveraner – 28.04.09 Ich möchte die beleidigten Anhänger ewig gestriger Denkrichtungen doch bitten ihre Enttäuschung in irgendwelchen rechtsextremen Foren auszuleben! Die Nerven liegen blank, was?

    Eine Gute Aktion der Stadt, die dafür sorgt, dass ich noch lieber hier lebe. Gesamtgesellschaftliches Engagement gegen Nazis und nationalistisches Gedankengut! Hannover hat kein Platz für Nazis! Am Freitag auf die Strasse gegen Nazis und Kapitalismus!
  • Rechte gehören genauso wie Linke zur Demokratie Gerhard – 27.04.09 Soviel Aktionismus würde ich mir wünschen, wenn es um die wirklichen Probleme der Stadt geht.

    Die feinen Ratsherren, die hinter diese antidemokratischen Initiative stecken, sind Heuchler. Wer ein buntes Hannover will, muß damit leben, daß es in dieser Stadt auch Konservative und Nationalisten gibt, die sich rechts der Mitte positionieren. Wer einen antifaschistischen Schutzwall um Hannover herbeisehnt, läuft Ideen von Vorgestern hinterher.
  • Wer definiert was rechts ist Jimmy – 27.04.09 Hannover flaggt also gegen rechts. Warum wird die politische Rechte in einen Topf geschmissen.
    Es gibt unterschiede zwischen Rechts und Rechtsextrem oder Rechtsradikal, aber nein, es wird generalisiert. Nach Definition von Linkspartei/SPD/Grünen sind alle anderen Meinung fernab ihrer rechts, also nicht nur NPD und Konsorten gegen die zurecht friedlich demonstriert werden muss, sondern auch FDP und CDU.
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