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Sommerfest mit Dudelsack und Beefeater

Institut der Norddeutschen Wirtschaft Sommerfest mit Dudelsack und Beefeater

Prominente Gäste beim 14. Sommerfest des Instituts der Norddeutschen Wirtschaft (INW): Bekannte Gesichter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gaben sich am Dienstagabend am Wilhelm-Busch-Museum die Klinke in die Hand.

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Bekannte Gesichter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft besuchten das 14. Sommerfest des Instituts der Norddeutschen Wirtschaft.

Quelle: Behrens

Hannover. Zugegeben, sie konnten es nicht wissen. Als das Institut der Norddeutschen Wirtschaft (INW) zum 14. Sommerfest einlud, war die Fußball-WM noch weit entfernt – und der Titel für Deutschland noch viel weiter. Außerdem hat die Landeshauptstadt in diesem Jahr ja ihr eigenes Thema: 300 Jahre Personalunion. So begrüßten INW-Präsident Werner Michael Bahlsen und sein Hauptgeschäftsführer Volker Müller ihre gut 700 Gäste im Wilhelm-Busch-Museum denn am Dienstagabend auch standesgemäß mit Dudelsackspielern und Beefeatern – den Londoner Tower-Wächtern.

Und doch drehte sich in den Gesprächen zwischen Unternehmern, Politikern und Kulturschaffenden am Ende vieles um die neuen Weltmeister. Großbritanniens Honorarkonsul Gunter Dunkel, im Hauptberuf Nord/LB-Chef, musste den einen oder anderen Seitenhieb auf das wenig glanzvolle Abschneiden „seiner“ Engländer einstecken. Was antwortet man so einem Fall? Richtig: „Keep calm an carry on“, ruhig bleiben und weitermachen – dieser urbritische Leitsatz war gestern auch Motto des INW-Sommerfests.

Prominente Gäste beim 14. Sommerfest des Instituts der Norddeutschen Wirtschaft (INW): Bekannte Gesichter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gaben sich am Dienstagabend am Wilhelm-Busch-Museum die Klinke in die Hand.

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Mit Blick auf die Bundespolitik fällt es inzwischen allerdings immer mehr Wirtschaftslenkern schwer, ruhig zu bleiben. Gerade Werner Michael Bahlsen hatte unlängst Mindestlohn und Rente mit 63 scharf kritisiert. Ob sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil gestern stellvertretend für die SPD-Führung entsprechende Kritik anhören musste, wird sein Geheimnis bleiben. Im Gegensatz zu den Topleuten aus der Bundespolitik konnte die Landesregierung gestern jedenfalls gleich mehrere Minister aufbieten. Sie trafen auf ein vertrautes Gesicht aus früheren Tagen: Philipp Rösler, einst FDP-Wirtschaftsminister im Land wie im Bund, heute Vorstand des Weltwirtschaftsforums.

Auch die Wirtschaft der Region war in voller Mannschaftsstärke erschienen: Konzernchefs wie Guido Rettig (TÜV Nord), Thomas Düffert (Madsack), André Neiß (Üstra) oder Walter Kleine (Sparkasse) lauschten den Dudelsackspielern der „Alba Pipe Band“ bei Fish and Chips ebenso wie Göksel Güner (Komatsu Hanomag), Volker Bartels (Sennheiser) oder Jochen Köckler (Deutsche Messe). Niedersachsens Kernindustrie, die Autobranche, wurde durch spielstarke Frauen vertreten: Elke Eller, Personalvorstand von VW Nutzfahrzeuge, und Christiane Hackerodt, Chefin des gleichnamigen Zulieferers aus Langenhagen.

Wie viele WM-Weisheiten an diesem Abend ausgetauscht wurden, blieb im Dunkeln. Dass ein funktionierendes Team der Kern des Erfolgs ist, ist sicher eine davon. Dass es aber ohne einen starken Chef nicht funktioniert, ist eine andere. Womit wir bei der Analogie zur Wirtschaft wären.

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