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3500 Käfer und VW-Oldtimer tuckern in den Mai

34. Maikäfertreffen 3500 Käfer und VW-Oldtimer tuckern in den Mai

Der eine setzt auf Originalteile und -zustand, der andere lieber auf Chrom und schicke Lackierung - beim 34. Maikäfertreffen sind am Montag wieder rund 3500 Volkswagenmodelle zu bestaunen gewesen, vom Käfer bis zum Bulli.

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Da schlägt das Fan-Herz höher: Ein roter VW-Käfer.

Quelle: Kutter

Hannover. Doch nicht nur VW-Fans kamen auf den Messeparkplatz Ost, auch viele neugierige Zuschauer schlenderten über das Gelände und besichtigten die Oldtimer.

Hunderte VW Käfer sind wieder zum Maikäfertreffen auf den Messeparkplatz gekommen.

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„Es waren dieses Jahr rund 15 000 Besucher da, die Aussteller kommen aus ganz Europa“, sagt Henry Hackerott vom Maikäferteam Hannover. Laut Hackerott schätzen Aussteller und Besucher vor allem das friedliche Miteinander an der Veranstaltung. Wer seinen Volkswagen besonders präsentieren wollte, konnte ihn auf der „Show and Shine“-Bühne nochmals einem breitem Publikum präsentieren. Dort gaben Moderator Otto Meyer zu Spelbrink und der jeweilige Besitzer Eckdaten des Automobils preis, während zwei Schiedsrichter den Oldtimer begutachteten. Die besten 15 wurden später mit einem Pokal ausgezeichnet.

Seit gut 20 Jahren zieht der damalige Ersatzteilmarkt zu Tausenden Besucher und VW-Besitzer an. Heute dient die Veranstaltung allerdings mehr als Treffpunkt für Gleichgesinnte und Interessierte. „Aber zu Beginn stürmen immer noch alle zu den Ersatzteilmarkt um Schnäppchen abzustauben“, sagt Hackerott.

Von Madeleine Buck

Familienausflug im VW-Bus

Während viele ihre wertvollen Oldtimer nur zu Sonntagsfahrten aus der Garage holen, wird der grüne T3 Luftboxer von Familie Boldt aus Osterode regelmäßig für Wochenendausflüge genutzt. Selbst der erste T3, der nach einem Unfall zum Totalschaden wurde, wurde nicht einfach zum Schrotthändler gebracht. Er dient der dreijährigen Emely und ihrer kleinen Schwester Malia, als Spielhaus im Garten der Familie. „Mein Mann und ich hatten ihn erst kurz vorher zusammen fertig restauriert, da wäre es zu schade gewesen“, findet Manuela Boldt.

 

Kupfer statt 
Chrom

„Chrom kann jeder“, dachte sich Jürgen Cabanas-Münch als er begann seinen 56er Ovale mit Kupfer zu veredeln. „Bis jetzt hat es mir auch noch keiner nachgemacht“, sagt der Hesse aus Seligenstadt. Sechs weitere Volkswagen besitzt der Kfz- und Karosserie-Mechaniker. Alle hat der 40-Jährige größtenteils selbst von einer „Schrottkarre“ zu echten Hinguckern restauriert.

 

Von der Bundeswehr zum Privatbesitz

Was einst der Bundeswehr als Geländewagen diente, ist seit drei Jahren der Stolz von Sascha Rittweger – ein VW Kübel 61. Der 37-Jährige hat den Wagen restauriert von einem Kumpel gekauft. Besonders auffällig an dem Auto: Die golden Taue am Kühler des Fahrzeugs. In der gleichen Farbe ist zusätzlich ein Anhänger an den Oldtimer gekoppelt. „Dort kann man schlafen“, erklärt der Thüringer.

 

Picknick auf der 
Pritsche

Stühle und Tische braucht Oliver Hamann nicht. Zusammen mit drei Freunden hat der Neustädter es sich auf der Ladefläche des VW T1 Pritsche gemütlich gemacht. Das rostige Automobil ist mit seiner ursprünglichen Lackierung und Coca-Cola-Print auf den Türen ein echter Hingucker. „Solange er läuft, bleibt er auch so“, sagt Homann. Der 44-Jährige hat den T1 vor acht Jahren erworben.

 

Ein knalliges Auto zum 
Wiederfinden

Knallorange sollte das Gefährt damals sein, als Bernhard Bohman aus Kiel sich den VW 1600 zulegte. „So finde ich ihn nach der Arbeit immer gleich wieder“, lacht er. Der orangefarbene Volkswagen ist Baujahr 1973 und fährt bis zu 120 Stundenkilometer schnell. Im Sommer nutzt Bohman den Viersitzer bei jeder Gelegenheit. „Im Winter versuch ich ihn allerdings zu schonen“, sagt der 48-Jährige.

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