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Aus der Stadt Bühne frei für die 17. Media Night
Hannover Aus der Stadt Bühne frei für die 17. Media Night
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00:17 06.07.2014
Von Simon Benne
Das Schauspielhaus wird zur Bühne für Niedersachsens Medienschaffende: Etwa 650 Gäste feierten im Theater – und im Innenhof des Kulturhauses Quelle: Rainer Dröse
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Hannover

Es ist ja ein Ort für starke Bilder und starke Worte. Hier geht es oft um das, was über das Alltägliche hinaus geht. So gesehen ist das Schauspielhaus ein idealer Ort für die Media Night: Am Donnerstagabend wurde es zur Bühne für das große Jahrestreffen von Intendanten und Chefredakteuren, von Politikern und Prominenten. Rund 650 Gäste aus der Branche fachsimpelten über alte und neue Medien, tauschten sich über Themen und Trends aus.

„In Hannover ist das Klima in der Branche gut, man geht respektvoll und fair miteinander um“, sagte Gastgeber Andreas Fischer, Chef der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM). Da passte es, dass Antonia Wellmann von Sat.1 und Elliott Usifo von RTL-Nord gemeinsam durchs Programm führten: „Wir kommen gut miteinander aus“, sagten beide unisono. Passend zum Anlass war das Schauspielhaus mit tanzenden Buchstaben geschmückt, die für die Welt der Informationen standen, in der sich die meisten der Akteure sicher bewegen.

Comedian Dietmar Wischmeyer war ebenso gekommen wie ffn-Morgenmän Franky, HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt ebenso wie sein Kollege Bodo Krüger von der „Neuen Presse“. Fernsehprofis und Online-Experten, Radiomacher und TV-Journalisten - sie alle nutzten die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen: „Die Media Night ist einer der wichtigsten Empfänge überhaupt - und man trift hier interessante Menschen“, sagte Arno Beyer, der stellvertretende NDR-Intendant.

Rund 20 Partner unterstützen die 17. Ausgabe der Media Night, die - eine Premiere - erstmals im Schauspielhaus zu Gast war. Die Mediengruppe Madsack sorgte dafür, dass Gäste sich eine ganz persönliche Titelseite der HAZ ausdrucken lassen konnte - mit dem eigenen Konterfei.

Während im Innenhof des Schauspielshauses Spezialitäten wie „Wok ‘n’ Roll“ gereicht wurden, besprachen Sozialministerin Cornelia Rundt und Schauspielintendant Lars-Ole Walburg, der langjährige Wirtschaftsminister Walter Hirche und NDR-Hörfunkdirektor Joachim Knuth neue Trends in der Branche. „Die technische Entwicklung der Medien wird die Strukturen der Welt verändern“, sagte Hirche mit Blick auf die Socia-Media-Entwicklung.

Auch angesichts des rasanten Wandels fühlten sich an diesem warmen Sommerabend alle Besucher wohl, die sich im Innenhof des Schauspielhauses tummelten: „Man spricht hier über den Mindestlohn, über Politik - aber natürlich auch über Fußball“, sagte Thomas Düffert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mediengruppe Madsack. Zur WM in Brasilien passten die teils kreolisch anmutenden Klänge, mit denen die Band Salt mit Lutz Krajenski eine fast brasilianische Atmosphäre auf den Hof zauberte. Und natürlich gaben viele Tipps zum bevorstehenden WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Frankreich ab. Michael Fürst vom Landesverband der jüdischen Gemeinden zeigte sich als Fußball-Experte: „Gegen Frankreich verliert Deutschland 3:2“, prophezeite er: „Löws Taktik ist falsch - Lahm müsste als rechter Verteidiger spielen.“

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