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1700 Bürger bei Neujahrsempfang im Neuen Rathaus

Festliches Programm 1700 Bürger bei Neujahrsempfang im Neuen Rathaus

Politik und Plauschen im Neuen Rathaus: Oberbürgermeister Stefan Schostok lud 1700 Gäste zum Neujahrsempfang. In seiner Rede nahm Schostok vor allem Bezug auf die aktuelle Flüchtlingssituation. Der Oberbürgermeister nutzte den Empfang aber auch, um Werbung für die Ereignisse des Jahres in Hannover zu machen. 

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Oberbürgermeister Stefan Schostok hält seine Neujahrsansprache vor 1700 Besuchern im Neuen Rathaus.

Quelle: Christian Behrens

Hannover. Die Weltausstellung Expo in Hannover liegt zwar schon fast 16 Jahre zurück, aber ihr Motto - "die Welt zu Gast bei Freunden" - ist nach Ansicht von Oberbürgermeister Stefan Schostok immer noch aktuell. "Die Unterbringung von Flüchtlingen wird unserer Stadt auch in diesem Jahr viel abverlangen", sagte der Verwaltungschef am Abend beim Neujahrsempfang, zu dem er ins Neue Rathaus eingeladen hatte. Die Stadt müsse Angebote und Bedingungen schaffen, damit die Menschen, die hier bleiben, sich integrieren können. Dabei stünden auch Bund und Land in der Verantwortung.

"Die Sorgen vor dieser Aufgabe müssen wir ernst nehmen. Übertriebene Ängste sind jedoch unangebracht", erklärte Schostok. Er erinnerte an das abgelaufene Jahr, dass durch die weltpolitischen Ereignisse besondere Herausforderungen mit sich gebracht habe: "Sicher haben sich dadurch - nicht nur bei mir selbst - Prioritäten verschoben." Manch guter persönlicher Vorsatz sei angesichts des Schicksals der Flüchtlinge und der Herausforderung, sie bestmöglich aufzunehmen, in den Hintergrund getreten. Schostok dankte allen, die sich entsprechend engagiert haben.

Oberbürgermeister Stefan Schostok lud zum Neujahrsempfang ins Neue Rathaus. 1700 Gäste kamen.

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Der Oberbürgermeister nutzte den Empfang, um Werbung für die Ereignisse des Jahres in Hannover zu machen. Er nannte unter anderem das Leibniz-Jahr, den 775. Stadtgeburtstag Ende Juni, das Tennis-Davis-Cup-Match gegen Tschechien und Special Olympics für Menschen mit geistiger Behinderung. Besonderes Augenmerk galt der Kommunalwahl am 11. September. "Gestalten Sie bitte mit, statt nur dabei zu sein", warb er für eine möglichst hohe Wahlbeteiligung.

Wie schon bei den ersten beiden Auflagen war der Empfang mit seinen rund 1700 Besuchern aber nicht als politische Veranstaltung zu sehen. Die Gäste konnten unter anderem bei einer Fotoaktion vor dem Geschichtsfries im Flur vor dem Mosaiksaal neuere Teile der Stadtgeschichte selbst darstellen, Autorenlesungen im Hodlersaal hören oder die Leibniz-Installation im Bürgersaal betrachten. Die Musik war vielfältig: Das sinfonische Blasorchester der Feuerwehr umrahmte den offiziellen Teil, im Mosaiksaal gab es mit barocker Musik, Gitarrenmusik und Indie-Pop ein Kontrastprogramm. Ansonsten ging Schostoks Wunsch in Erfüllung: Es war ein entspannter Abend zum Plaudern und Genießen - bei Bedarf auch mit einem Glas Sekt in der Hand.

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