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180 Azubis beginnen bei der Stadt

Überhang an Bewerbern 180 Azubis beginnen bei der Stadt

72 Auszubildende - der Jüngste 16, die Älteste 39 Jahre alt - haben im September bei der Stadtverwaltung begonnen, beworben hatten sich auf diese Stellen rund 1500 junge Erwachsene. Am Mittwoch hat Personaldezernent Harald Härke die Auserwählten im Rathaus begrüßt.

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Hannover startet Ausbildungskampagne „So Bunt“.

Quelle: Nigel Treblin

Hannover. Zugleich stellte Härke die Imagekampagne „So bunt“ vor, mit der Hannover um weiteren Nachwuchs wirbt. Insgesamt beginnen derzeit sogar 180 Azubis bei der Stadt - „von A wie Altenpfleger bis Z wie Ziergärtner“, wie Härke sagt. Auch in diesem Jahr sei die vorgeschriebene Mindestverpflichtung von 150 neuen Azubis wieder überschritten worden.

Wer die jungen Menschen fragt, warum sie sich für einen Job bei der Stadt entschieden haben, bekommt oft ähnliche Antworten: „Sicherheit“, „gute Fortbildungsmöglichkeiten“ und „guter Verdienst“ sind die häufigsten. Nach der Ausbildung ist die Übernahme in einen festen Job so gut wie sicher. Von wegen trocken - die Stadtverwaltung biete vielfältige Möglichkeiten, heißt es vonseiten der Azubis, und für junge Eltern gebe es flexible Arbeitszeiten, gute Teilzeitmöglichkeiten und eine eigene Kita.

Beatrice Heide (20) hat Abitur, ein freiwilliges soziales Jahr absolviert und macht ein duales Verwaltungsstudium. Die junge Frau aus dem Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein) möchte später am liebsten im Sozial- oder Kulturamt arbeiten. Für einen Arbeitsplatz bei der Stadt hat sie sich entschieden, weil sie „da sitzen will, wo man selbst etwas ausrichten kann“. Hannover und seine Einwohner findet sie zudem „nett und freundlich“.

Ines Kebernik kommt aus Gifhorn und sagt, Hannover habe sie immer gereizt. Hier habe sie früher schon gern Urlaub gemacht. „Ich habe mir einen Arbeitgeber ausgesucht, der mir Sicherheit versprechen kann“, sagt die 21-Jährige. Arbeiten würde sie nach der Ausbildung gern in der Schulverwaltung. Sie kann sich aber auch „etwas im Bereich Finanzen“ vorstellen.

Mit Plakaten und kostenlosen Postkarten will die Stadt in den nächsten Wochen auf Litfaßsäulen und in Kneipen und Bars um weiteren Nachwuchs werben. Nötig hat sie es eigentlich nicht.

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