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Polizei holt 272 Berliner Ultras aus dem Zug

Einsatz am Hauptbahnhof Hannover Polizei holt 272 Berliner Ultras aus dem Zug

Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag am Hauptbahnhof in Hannover Hunderte Fußballfans gestoppt. Die Ultras aus Berlin hatten sich zuvor in Duisburg gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Danach fuhren sie mit dem ICE nach Hannover weiter - und wurden dort überprüft.

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180 Beamte waren bei der Aktion in der Nacht zum Sonntag im Einsatz.

Quelle: Symbolfoto

Hannover. Auch an diesem Wochenende hat die Bundespolizei am Hauptbahnhof Hannover wegen randalierender Fußballchaoten einschreiten müssen. Rund 180 Beamte stoppten am Sonnabend einen ICE und nahmen die Personalien von 272 Berliner Ultras auf. Die Fans von Union Berlin hatten zuvor im Duisburger Hauptbahnhof randaliert und dabei einen Polizisten verletzt.

Zu den Ausschreitungen war es gekommen, weil die Fußballchaoten versucht hatten, einen Berliner Fan, den die Polizei festgenommen hatte, zu befreien. Anschließend waren die Randalierer in den ICE in Richtung Hauptstadt gestiegen. Auf Geheiß der Bundespolizei wurde der ICE in Hannover geteilt. Er erste Teil konnte seine Fahrt planmäßig Richtung Osten fortsetzten. Die Randalierer, die sich im zweiten Tel des Zugs aufhielten, musste ihre Heimreise unterbrechen und aussteigen. Am Bahnhof nahm die Polizei die Personalien der Ultras auf – eine Maßnahme, die nach Angaben der Polizei ohne Störungen verlief. Erst gegen Mitternacht durften die Union-Fans nach Berlin weiterreisen.

Derzeit vergeht in Hannover kaum ein Wochenende, an dem die Bundespolizei sich nicht mit randalierenden Fußballchaoten auseinandersetzen muss. Gleichzeitig waren Fans von Hannover 96 zuletzt auf Auswärtsfahrten nach Mönchengladbach und Gelsenkirchen mit der Polizei aneinander geraten.

Vor drei Wochen setzte die Polizei in Mönchengladbach 238 Anhänger der Roten in einem Regionalzug fest und schickte sie zurück nach Hannover. Der Vorwurf: Die 96-Fans hätten in dem Zug randaliert und Anhänger von Borussia Mönchengladbach angegriffen – diese Version jedenfalls übermittelte die Polizei am Niederrhein. Die 96-Fans selbst stritten das ab. Sie seien ihrerseits von Gladbach-Fans attackiert worden, sagten sie. Am selben Wochenende randalierten Fans von Werder Bremen in ihrem Zug nach Wolfsburg. Die Polizei holte sie in Hannover aus dem Zug, daraufhin kam es am Hauptbahnhof zu tätlichen Auseinandersetzungen.

Zwei Wochen später nahmen 96-Fans auf dem Rückweg vom Spiel bei Schalke 04 eine Regionalbahn auseinander. Zuvor hatten sie in Dortmund und Bielefeld randaliert.

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