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Hunderte Kurden demonstrieren in Hannover

Nach Kämpfen in Kobane Hunderte Kurden demonstrieren in Hannover

Hunderte Kurden haben Montagabend vor dem Hauptbahnhof und in der Nacht zum Dienstag am Flughafen in Langenhagen demonstriert. Sie wollten ihre Solidarität mit der syrischen Stadt Kobane bekunden, die von Islamisten zunehmend bedroht wird.

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„Stoppt die IS-Rekrutierung in Deutschland“, die Kurden demonstrierten nicht nur gegen die IS, sondern auch für ein härteres Vorgehen gegen „Gotteskrieger“ aus Deutschland.

Quelle: Dillenberg

Hannover. Gegen 22 Uhr versammelten sich die Männer und Frauen auf dem Ernst-August-Platz. Mit Flaggen, Schildern und Bannern protestierten sie gegen die Angriffe der Terrormiliz Islamischer Staat und forderten unter anderem Waffenlieferungen an die in der syrischen Stadt eingeschlossenen Kurden. Auslöser für die spontane Kundgebung in der City war offenbar die Meldung, dass Mitglieder des IS die Grenzstadt nahe der Türkei nach tagelang andauernden Kämpfen am Montagabend betreten hatten. Nach Informationen der Polizei verleif die Kundgebung friedlich.

Hunderte Kurden fuhren in der Nacht zum Dienstag gemeinsam zum Flughafen, nachdem sie vorher vor dem Hauptbahnhof demonstriert hatten.

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Gegen 23.30 Uhr setzten sich die etwa 400 Kurden jedoch in Bewegung und blockierten mit einem Sitzstreik die Stadtbahngleise vor dem Hauptbahnhof. Ähnlich wie vor zwei Monaten am Steintor sprachen sie davon, die Blockade erst aufzuheben, wenn ein hochrangiger Politiker zu ihnen an den Hauptbahnhof kommt. Anfang August hatten etwa 400 Jesiden den Verkehr rund um das Steintor lahm gelegt um auf da Leiden ihrer Familien im Irak aufmerksam zu machen.

Nachdem die Aktion am Montagabend ohne Erfolg blieb, fuhr ein Teil der Demonstranten gegen 1.30 Uhr nach Langenhagen an den Flughafen. Auch dort forderten sie in einer Kundgebung  ein strikteres Vorgehen gegen „Gotteskrieger“ aus Deutschland, die in den Irak und nach Syrien reisen, um sich der Terrororganisation „Islamischer Staat“ anzuschließen.

Auch in Bremen, Göttingen, Hamburg und weiteren Städten haben Kurden demonstriert.

jki

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Den Haag
Foto: Die Aktivisten forderten Solidarität mit den Kurden in der umkämpften Stadt Kobane.

Im niederländischen Den Haag ist am Montagabend eine Gruppe kurdischer Demonstranten in das Parlament eingedrungen. Auch in anderen europäischen Städten gab es Proteste von Kurden: Sie wollen auf die verzweifelte Lage in der syrischen Stadt Kobane aufmerksam machen, die von der Terrormiliz IS belagert wird.

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