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Das wird der neue Zooeingang

Baupläne für 2017 Das wird der neue Zooeingang

Bisher steht es nur auf Papier: Doch nächstes Jahr soll der Eingang des Zoos neu gebaut werden. Den extra dafür ausgetragenen Architektenwettbewerb hatte das Kasseler Büro Pape und Pape gewonnen. Durch den Neubau soll auch Platz für ein neues Tiergehege frei werden.

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So soll der neue Zooeingang aussehen.

Quelle: Frank Wilde

Hannover. Der Zoo will im kommenden Jahr einen komplett neuen Eingang bauen und hat gestern erstmals die Pläne dafür gezeigt. Das Architektenbüro Pape und Pape aus Kassel hat einen langgestreckten Gebäudekörper aus Holz- und Glaselementen entworfen, der nach derzeitigem Stand rund 2,6 Millionen Euro kosten wird. „Ob es dabei bleibt, werden die Detailplanungen zeigen“, sagt Zoo-Geschäftsführer Andreas Casdorff.

Derzeit befindet sich der Eingangsbereich mit Service-Center, Kassenschaltern und Souvenirladen in einem ehemaligen Gastronomiegebäude untergebracht, das aber von der Substanz her marode und deshalb ein Fall für die Abrissbirne ist. Willkommener Nebeneffekt: Der Zoo kann den Eingangsbereich samt Vorplatz von der jetzigen zentralen Lage weiter an den Rand rücken und erhält so Platz für weitere Tiergehege.

Neuer Eingang für den Zoo: Im kommenden Jahr soll der Bereich, in dem sich Kassen und Servicecenter befinden, verlegt und umgebaut werden.

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Pape und Pape sind als Sieger aus einem Architektenwettbewerb mit acht Teilnehmern hervorgegangen, auf dessen weiteren Plätzen die hannoverschen Büros Ahrens-Grabenhorst und Storch-Ehlers landeten. Für die Gewinner ist Hannover offensichtlich ein gutes Pflaster. Sie haben auch schon den Wettbewerb zur Bebauung des östlichen Marstallplatzes gewonnen. „Der Entwurf besticht durch sein Gesamtensemble aus einer skulpturalen Gebäudegeste und einem hochwertigen Vorplatz. Der Baukörper selbst wirkt prägnant und hat einen hohen Wiedererkennungswert“, begründete die Jury ihre Entscheidung.

Das Gebäude erinnert im Grundriss an den stilisierten Körper einer Giraffe. Es besteht aus zwei unabhängigen Teilen mit Glasfronten, die durch ein überhöhtes, schräg aufgestelltes Holzdach zu einer Einheit zusammengefügt werden. Letzteres dient gleichzeitig als Wetterschutz. Im Inneren werden Schalter, Servicebereich, Büroräume, ein Eiscafé mit Innen- und Außenbewirtung sowie Besuchertoiletten untergebracht.

Für den Vorplatz zeichnet das Büro nsp Landschaftsarchitekten aus Hannover verantwortlich. Er wird geprägt durch grüne Inseln mit erhöhter Einfassung und Sitzmöglichkeiten. „Wir wollen gemäß der Auflagen den vorhandenen Baumbestand erhalten“, sagt Landschaftsarchitekt Christoph Schonhoff. Eine Besonderheit bietet das Pflaster. Es beinhaltet Fußspuren von unterschiedlichen Tieren, die erstens spielerisch auf den Zoo-Besuch vorbereiten und zweitens den Weg zum Eingang weisen.

Der Bau des neuen Eingangsgebäudes gehört zum Masterplan des Zoos, einem mit 71 Millionen Euro Kosten veranschlagten Umbau-, Modernisierungs- und Sanierungsprogramm bis zum Jahr 2025. In diesem Jahr will der Zoo seine Streichelwiese vom jetzigen Standort auf die ehemalige Antilopenanlage verlegen. Als Teil der Sambesi-Landschaft heißt die Wiese dann „Ovambo-Kral“. Ebenfalls 2016 entstehen eine Vogelvoliere und unter der Bezeichnung „Bioko-Trail“ eine Außenanlage für Drills und Meerkatzen. Nicht zum Masterplan zählt das 360-Grad-Großpanorama, das 3,6 Millionen Euro kostet und im Dezember eröffnen soll. „Der Bauantrag ist eingereicht“, sagt Casdorff.

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