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230 Unterschriften gegen Flüchtlingsheime

Protestaktion in Wettbergen 230 Unterschriften gegen Flüchtlingsheime

Die Unterbringung von Flüchtlingen in Wettbergen-West erhitzt die Gemüter. Anwohner aus dem Viertel südlich des Mühlenbergs haben 230 Unterschriften gesammelt, um gegen den Bau von weiteren Flüchtlingunterkünften im Stadtteil zu protestieren.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. „Wir als Bürger von Wettbergen-West können keine gleichmäßige Verteilung von Flüchtlingen in der Stadt erkennen“, kritisierte Barbara Frank, eine der Protestorganisatoren, im Bezirksrat Ricklingen. Dort überreichte sie Bezirksbürgermeister Andreas Markurth (SPD) die gesammelten Unterschriften sowie die zentrale Forderung der Unterzeichner: „Wettbergen darf kein neuer sozialer Brennpunkt werden.“

In der Mitte des Viertels wird derzeit das Flüchtlingsheim Tresckowstraße gebaut. Ursprünglich waren hier 50 Plätze für Asylbewerber geplant, bei Fertigstellung sollen nun aber 100 Bewohner einziehen. Ein Anbau soll die Zahl nochmals verdoppeln. Seit Juli plant die Stadt zusätzlich zwei weitere Containerstandorte für je 120 Flüchtlinge im näheren Umfeld. „Drei auf einen Haufen sind zu viel“, sagte ein Anwohner.

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