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25.000 Zuschauer besuchen die Special Olympics

Spiele in Hannover 25.000 Zuschauer besuchen die Special Olympics

Volleyball und Kanuwettbewerbe mitten in der Stadt. In Hannover zogen die Special Olympics insgesamt 25.000 Besucher an. Die Spiele haben Brücken gebaut und die Inklusion weiter vorangebracht, zogen die Veranstalter Bilanz.

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Unter dem Motto "Gemeinsam stark!" maßen sich rund 4.800 Sportlerinnen und Sportler in 18 Disziplinen.

Quelle: Sielski (Fotos)

Hannover. 384 zerschmetterte Federbälle, 1100 Strikes beim Bowling und 2500 Tore beim Fußball: Die Special Olympics sind am Freitag zu Ende gegangen. Das Organisationskomitee um Vizepräsidentin Kerstin Tack und Oberbürgermeister Stefan Schostok ziehen eine positive Bilanz nach den nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung. 4800 Athleten haben eine Woche lang in Hannover um die 5600 Medaillen gekämpft.

Am dritten der Special Olympics in Hannover wurde geritten, geworfen und gesprungen. Eindrücke des Tages.

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„Es waren absolut authentische, ergreifende Spiele“, sagt Schostok. Hannover habe sich damit für große Sportereignisse und die Inklusion bewährt. Dazu hat auch die große Zahl von Besuchern beigetragen: Rund 25  000 Menschen haben die Sportler in bei den Wettkämpfen in den 20 Sportstätten angefeuert. „Ich glaube aber, das insgesamt deutlich mehr Menschen erreicht wurden“, sagt der Oberbürgermeister. Schließlich hätten bei den Spielen immer wieder Passanten spontan angehalten und die Sportler angefeuert, ob auf dem Kröpcke beim Beachvolleyball oder am Maschsee beim Freiwasserschwimmen. „Doch nicht nur in den Spielstätten, überall in der Stadt wurden die Athleten unterstützt und freundlich angesprochen“, sagt Tack. „Es war großartig hier.“

Das Thema Inklusion ist dem Veranstalter zufolge ein großes Stück vorangebracht worden: 351 Sportler haben die Teilnehmer mit geistiger Behinderung in sogenannten Unified-Teams im Wettkampf unterstützt. Außerdem arbeiteten zum ersten Mal Helfer mit und ohne Behinderungen im „Tandem-Projekt“ zusammen. „Die Spiele haben sicherlich viele Vorurteile abgebaut“, sagt Bernhard Conrads, Erster Vizepräsident von Special Olympics Deutschland. Die Begeisterung werde nachwirken und weitere Menschen mit Behinderung zum Sport ermutigen, sagte Vizepräsident Conrads. Auch Herbert Krüger, eines der Gesichter der Spiele, hofft, dass die Eindrücke der Special Olympics auch nach dem Event weiter Bestand haben: „Ich wünsche mir, dass mehr Sportler eine Chance haben, in den Regelvereinen mitmachen können. Da muss noch mehr getan werden, und dafür kämpfen wir.“ Krüger trat als Leichtathlet und Schwimmer an und gewann am Freitag mit seiner 400-Meter-Staffel die Bronzemedaille.

Die ganze Woche über berichten Journalisten über die Athleten Special Olympics. Dort kamen sie selbst auch ins Schwitzen: Medienvertreter traten zusammen mit geistig Behinderten bei einem Staffellauf an. HAZ-Volontärin Isabell Rollenhagen ist mit gelaufen.

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Insgesamt kamen zu den Special Olympics rund 14.000 Teilnehmer nach Hannover, darunter Trainer, Betreuer, Schiedsrichter, freiwillige Helfer und Familienangehörige.

Von Isabell Rollenhagen

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