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Aus der Stadt 2500 Gäste genießen kulinarische Hochgenüsse im HCC
Hannover Aus der Stadt 2500 Gäste genießen kulinarische Hochgenüsse im HCC
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21:53 28.01.2013
Völlig losgelöst: Sänger Peter Schilling im Kreise der Akrobatinnen des „Mongolian Fascination Ensemble“. Quelle: Dröse
Hannover

Früher hieß er mal „Ball der Gastronomie“. Ein steifes Wort für eine steife Veranstaltung. Doch kurz bevor das Interesse für den festlichen Branchentreff der Gastroszene völlig erlahmte, kamen Stephan Kwiecinski und der Verband „Junger Dehoga Niedersachsen“ mit einem völlig neuen Konzept um die Ecke. Mehr Party, weniger Förmlichkeit, hieß die Devise – das „Festival der Sinne“ war geboren. Acht Jahre ist das nun her, und auch gestern kamen wieder 2500 Gäste aus allen Teilen Niedersachsens, um sich im Hannover Congress Centrum (HCC) mit allen Sinnen verwöhnen zu lassen – bei schmackhaften Köstlichkeiten, schwungvoller Musik und einem witzigen Showprogramm.

Acht Küchenstationen gehören mittlerweile zur Standardausstattung. An jeder einzelnen hat ein Koch aus einem hannoverschen Gourmettempel wortwörtlich den Hut auf. Sie alle bekommen ein Motto vorgegeben, das sie in leckere Speisen umsetzen sollen.

Benjamin Meusel, Küchenchef im Restaurant „Die Insel”, kocht schon seit Längerem beim „Festival der Sinne” mit. Wegen seiner ausgefallenen Kreationen hat er schon den Spitznamen „Der junge Wilde”. Dieses Mal präsentiert er ein ganz besonderes Schmorgericht: Ein Domino vom Rind, 16 Stunden gegart, in einer herzhaften Gulaschsoße. „Die ist das Wichtigste, denn der Geschmack des Fleisches entwickelt sich in der Soße erst richtig”, erklärt Meusel. Das i-Tüpfelchen hat er in schlichten Edelstahlschalen im Licht zweier Schreibtischlampen angerichtet: Chips von Roter Bete und Zwiebeln. „Die sind ja richtig lecker”, schwärmt Partygast Lea Arlt. „Die würde ich auch ohne Hauptgericht beim Fernsehen knabbern.”

Aber auch das Programm kann sich sehen lassen. Der hannoversche Comedian Jan Mattheis führt mit hintersinnigem Witz und kleinen Zaubertricks durch den Abend, und Varietékünstler wie die Equilibristikgruppe Euphoria zeigen ihr Können. Und zum Schluss, bevor endlich Kanzler-DJ Michael Gürth an die Plattenteller darf, entführt „Major Tom“ alias Sänger Peter Schilling die Gäste noch einmal kurz in die Achtziger. Musikalisch entstaubt er seine Hits wie „Terra Titanic“ und „Völlig losgelöst“ und wird mit kräftigem Applaus belohnt.

Nach guter Tradition stand auch gestern wieder ein Gastronom besonders im Rampenlicht. Jürgen Piquardt, der bis zum vergangenen Jahr das „La Provence“ in Ricklingen geführt hatte, bekam den Gastro-Preis für sein Lebenswerk.

Isabel Christian

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