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300 Demonstranten bei Frei.Wild-Konzert

Kundgebung am Capitol 300 Demonstranten bei Frei.Wild-Konzert

Erfolglos hatten Kritiker versucht, das Konzert der umstrittenen Band Frei.Wild zu verhindern. Nun haben am Freitagabend rund 300 Menschen vor dem Capitol gegen die Band demonstriert. Frei.Wild wird von den Kritikern mit der rechten Szene in Verbindung gebracht.

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Demonstranten protestieren gegen den Auftritt der südtiroler Band Frei.Wild im Capitol.

Quelle: Kateryna Kostyrko

Hannover. Rund 300 Kritiker der umstrittenen Rockband Frei.Wild hatten sich am Freitagabend am Schwarzen Bär versammelt um gegen den Auftritt der Südtiroler Combo im Capito zu protestieren. Wochenlang hatten die Demonstranten versucht, den Vermieter der Halle, Michael Lohmann, zur Absage des Konzerts zu Bewegen. Doch der hatte das Ansinnen mit dem Hinweis abgelehnt, die Band stehe nicht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes.

Vor dem Konzert von Frei.Wild demonstrierten 300 Kritiker der umstrittenen Band am Capitol in Linden-Mitte.

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Auch die Politik hatte Kritik an dem Konzert geübt. In einer von allen Parteien verabschiedeten Resolution hatte der Bezirksrat Linden gegen die Veranstaltung protestiert, weil eine „in der rechten Grauzone verortete Band“ auftrete, wie es in der Resolution heißt. „Frei.Wild“ schüre in ihren Texten Vorurteile gegenüber Andersdenkenden und betreibe Geschichtsrevisionismus, heißt es weiter. Der Bezirksrat forderte das Capitol vergeblich auf, das Konzert abzusagen

Frei.Wild wird immer wieder mit der rechtsextremistischen Szene in Verbindung gebracht. Bei der Echo-Verleihung im März zog der Ausrichter die Nominierung der südtiroler Rocker zurück, weil andere Künstler dagegen protestiert hatten. Die Band distanziert sich öffentlich von Extremismus, doch ziehen ihre volks- und heimatnahen Texte viele Fans aus dem rechtsextremen Milieu an.

tm/rm

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Vier Tage vor dem Frei.Wild-Konzert im Capitol wird nicht nur der Protest gegen den Auftritt der Tiroler Band lauter. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) in Bonn prüft, ob die umstrittenen Rocker in einem ihrer Lieder Hass und Gewalt propagieren.

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