Der Sport verbindet die Kulturen, und deshalb hatte sich auf der Bühne am Klagesmarkt auch ein Redner eingefunden, der im Alltag stets Sorge dafür tragen muss, dass Deutsche, Tunesier, Tschechen, Polen und Finnen ein eingespieltes Team sind. „Wir brauchen keinen braunen Mob“, sagte 96-Klubchef Martin Kind. Indirekt sprach er sich für ein Verbot der rechtsextremistischen Partei aus: „Ich kann nicht erkennen, warum der Steuerzahler diese Partei mit diesem Denken zu finanzieren hat.“
Rund 3000 Menschen hatten sich zu der DGB-Kundgebung „Bunt statt Braun“ versammelt, die sich gegen den Aufmarsch der NPD in der Südstadt richtete. Das sind deutlich weniger als bei der gleichnamigen Veranstaltung am 1. Mai, bei der 15 .000 Menschen Flagge gegen Rechtsextremismus zeigten. Aber, wie Oberbürgermeister Stephan Weil beim offiziellen Abschluss vor dem Rathaus sagte, es sei immer noch eine riesengroße Gemeinschaft, die zeige, dass Hannover „bis auf die Knochen demokratisch ist“.
Hunderte Demonstranten folgten anschließend den Aufrufen von Martin Kramer, einem Sprecher des linken Projekts Avanti, und von Bezirksbürgermeister Lothar Polläne, sich den NPD-Demonstranten in der Südstadt in den Weg zu stellen. Doch die Protestierenden wurden bereits am Henriettenstift gestoppt. Die Polizei hatte die Marschroute der Rechtsradikalen hermetisch abgeriegelt. 2300 Beamte, Polizeibullis und Wasserwerfer waren im Einsatz, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern. „Es ist unverhältnismäßig, einen ganzen Stadtteil in einen Belagerungszustand zu versetzen“, kritisierte später Hannovers DGB-Chef, Sebastian Wertmüller, das Vorgehen der Polizei.
Die 270 Teilnehmer der NPD-Demonstration waren am Vormittag geschlossen vom Hauptbahnhof zum Bahnhof in Kleefeld und von dort mit einer Stadtbahn zum Braunschweiger Platz gebracht worden. Die Polizei durchsuchte jeden Einzelnen nach Waffen und anderen verbotenen Gegenständen. Deshalb konnte die Auftaktkundgebung, bei der Hetzreden gegen Ausländer, Homosexuelle und Politiker anderer Parteien gehalten wurden, erst mit über einer Stunde Verzögerung beginnen. Während der Ansprachen musste die Polizei mehrfach einschreiten, weil die auf einem alten Feuerwehrwagen montierten Boxen zu laut eingestellt waren.
Die Polizei hatte der NPD untersagt, einen Lautstärkepegel von 90 Dezibel zu überschreiten. Zahlreiche Gegendemonstranten versuchten, während der Kundgebung und bei der anschließenden Demonstration, die Absperrungen der Polizei zu durchbrechen. Am Bischofsholer Damm setzte die Polizei Pfefferspray und CS-Gas gegen Anhänger antifaschistischer Gruppen ein. 25 Gegendemonstranten war es gelungen, durch die Notaufnahme des Henriettenstifts auf die NPD-Strecke zu gelangen. Die Polizei beendete die Aktion schnell.
Insgesamt nahmen die Beamten 52 Personen vorübergehend in Gewahrsam, weil sie die Absperrungen durchbrochen hatten. Die Anwohner entlang der Demonstrationsroute begegneten den Anhängern der rechtextremistischen Partei mit einer bunten Party. Mehrere Schulen hatten ein großes Transparent mit der Aufschrift „Diese Stadt hat Nazis satt“, gestaltet, das am Henriettenstift hing. Vor allem die Südstädter aus der Kestnerstraße hatten sich viel Mühe gegeben. Bunte Fahnen hingen aus den Fenstern, Konfetti regnete auf die Straße nieder, mit lauter Musik versuchten sie, die Sprechchöre der NPD zu übertönen.
Susanne Mondschein und Alex Alzmann waren an die Berliner Allee gekommen, um ein Zeichen gegen den Aufmarsch zu setzen. „Wir sind hier, weil es einfach falsch ist, was die NPD sagt“, sagte der 23-Jährige. Fassungslos blickte der 82-jährige Egon Hugo vom Straßenrand der Berliner Allee auf den Demonstrationszug – und provozierte damit offenbar ein hohes NPD-Mitglied. „Kann ich ihnen irgendwie helfen?“, fragte Matthias Behrens, NPD-Bundestagskandidat aus Schneverdingen, den Senior und lächelte dabei süffisant. Dieser lehnte kopfschüttelnd ab: „Für mich ist das ein Verbrechen, dass diese Verbrecher auf der Straße sind. Ich weiß wovon ich rede, habe alles selber miterlebt“, sagte Kuhn.
Von Sonja Fröhlich, Vivien-Marie Drews und Tobias Morchner
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Kommentare
Komentatoren Bornum – 17.09.09
Ob HAZ oder N.P. die Rechten Buben und Maiden ob nationalistisch oder Radikal haben sich scheints aufgemacht die Meckerecke zuerobern.Das verwundert nicht.Ist es doch die Logische Fortführung aller Ultras dieser Welt die sich im Internett breitmachen.Leider Bleiben diese Visionen von Faschisten ,Rassisten, Waffenliebhabern,Religionsfanatikern,Anarchisten , Gewaltliebhabern und Anhängern der Einfachen Mittel nicht immer in der Virtuellen Welt. Alle wollen mal Gott sein.Alle retten die Welt wie sie sein soll.Ihre Welt natürlich.Wenn mein Land so bleibt wie es im Augenblick ist,wäre ich schon zufrieden.Für das Grundgesetz zu Kämpfen ist schon schwer genug.Hass,Angst,Neid,Eitelkeit,Gier und Gleichgültigkeit sind die Feinde die es zu Besiegen gilt.Und die Stecken in uns und nicht im System.Martin Kind Adi – 15.09.09
Martin Kind sollte mal in Hannover "Öffis" benutzen!zum 82-jährigen Atze – 15.09.09
Der 82-jährige Egon Hugo hätte sich einmal zum Klagesmarkt aufmachen sollen. Da hätte er Leute unter den "Demonstranten" sehen können, die einem System nahestehen, welches wir noch vor 20 Jahren in Mitteldeutschland hatten. Wenn er unsere Geschichte miterlebt hat, müsste er seine Äußerungen eigentlich auch auf diese Leute beziehen! Aber so eine U-Bahnfahrt bis dort hin ist ja heutzutage auch ein Risiko!@Rudolf Rocker Spasti – 14.09.09
Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen: www.haz.de/nutzungsbedingungen@ Gerhard / Verfassungsfeindlichkeit HAZ-Leser – 14.09.09
Auch ich kann bei manchen Kommentaren (?) nur den Kopf schüttel über einige dümmlichen Äußerungen. Solange sich eine Partei lediglich verfassungsfeindlich darstellt, hat sie (leider) Rechte, wie alle anderen Parteien auch. Erst wenn das BVerfG feststellt, dass eine Partei sich verfassungswidrig verhält wird das BVerfG sie verbieten. Aber was wäre die Konsequenz ? Die NPD würde sich umbenennen oder in den Untergrund gehen. Mir ist es lieber, sie kann beobachtet werden und es können Maßnahmen zur Bekämpfung ergriffen werden. Aber ebenso deutlich muss auch ausgedrückt werden, dass eine Partei wie DIE LINKE auch die Attribute wie die NPD besitzt. Sowohl die RECHTE als auch DIE LINKE verursachen bei mir einen Würgereiz !@rudolf rocker Karl Wilhelm – 14.09.09
Genau Sie sind es, die ich meine. Erst moralisch aus der linken Ecke heraus gegen Nazis protestieren, weil die verfassungsfeindlich sind, dann die Taten der RAF relativieren und ganz verkennen, daß die rechte Szene gesellschaftlich isoliert ist und die RAF auf eine breites Unterstützerspektrum blicken kann, die deren Morde verharmlosen, relativieren, belächeln oder als gute Taten darstellen und zuguterletzt schwadronieren Sie noch gegen eine unserer Verfassungsstützen, die Polizei. Ich denke, mit diesen Ansichten zu politischem Mord und zur Polizei steht ihnen das ganze Spektrum der Parteien von NPD, die Linke, Grüne, MLDP etc. offen. Man erwartet Sie dort!@ Nachhilfe Schüler Rudolf Rocker – 14.09.09
Naja scheinbar haben sie ja mal in ein schulbuch geguckt und schlagworte wie RAF und PKK nachschlagen können. Dann kann mensch ja auch einiges zum gehalt dieser Ideen schreiben. Ersten ist die PKK eine Organisation, die sich über ethnien definiert, der emanziaptorische gehalt ist dort wirklich sehr arm. Allerdings kann mensch für den guerillia krieg dort verständnis zeigen, da der türkische staat eine kampflinie eben an dieser ethnie ausmacht. Die RAF hingegen wird hier in aller öffentlichkeit immer noch obwohl sie sich als eine zelle der revolutionären linken schon 96 aufgelöst hatten als schreckgespenst dargestellt wie jetzt ja auch schon wieder passiert. Tatsächlich wurden aber in der brd statistisch auch schon jetzt mehr leute von nazis umgebracht als von der raf. Noch dazu hat die RAF sich immer bemüht zivile opfer zu vermeiden (außer bei der lanshut geschichte dies hat aber auch innerhalb der eigenen szen schief augefasst). Wann haben nazis einmal über zivile opfer diskutiert oder versucht sie zu vermeiden in rostock vielleicht??? und der staat brd könnte auch im besten fall nur auf unzurechnungsfähigkeit pledieren, denn seit 2006 wurden schon über 12 menschen von beamten der brd erschossen, und nicht ein verfahren gegen die beteiligte polizisten wurde eingeleitet. Oury Jalloh ist 2006 in dessau fixiert in einer Zelle in Dessau verbrannt. Aber das scheint euch ja nicht zu interessieren da ja alles für eucxh schon polemisch alles so vorgekaut wurde das mensch nur noch nach schreien muss. Und zur aktualität des linksRADIKALISMUS ist auch noch zu sagen das nicht ein mensch die letzten 15 jahre von linksRADIKALEN in der brd umgebracht wurde, sondern höchstens mal ein paar scheiben eingeworfen werden. aber so ist das bei euch menschen sterben und ihr schweigt scheiben springen und ihr schreit. vielleicht wäre ein bißchen lesen mal angebrachtGleichbehandlungsanspruch der NPD Gerhard – 14.09.09
Es ist schon erheiternd, wenn Ahnungslose versuchen, Paragraphen zu lesen und auch noch zu verstehen.Das Verbotsmonopol hinsichtlich verfassungswidriger Parteien hat das Bundesverfassungsgericht. Solange dieses eine Partei nicht verboten hat, ist diese so zu behandeln wie alle anderen Parteien auch.
Folglich hat die NPD genauso das Recht, ihre Meinung zu äußern und Demonstrationen durchzuführen wie die CDU, SPD oder die SED/PDS/Linkspartei.
Wer ihr dieses Recht nehmen will, ist ein Gegner unseres Grundgesetzes und sollte nicht über vermeintlich verfassungswidrige Parteien schwadronieren.
@Rudolf Rocker Nachhilfeschüler – 14.09.09
Lieber Rudolf Rocker, ich gebe ihnen völlig recht, wenn sie sagen, dass "linke ideen aus einem humanistischen weltbild entstehen". Als Beispiele möchte ich gern die RAF oder die PKK nennen. Vielleicht erst mal nachdenken, bevor man alles nachplappert was die Genossen so sagen!@ Matthias Behrens Isi – 14.09.09
Als Bundestagskandidat sollten sie allerdings auch § 130 des Strafgesetzbuches kennen: Tatbestand der Volksverhetzung§130 StGB ist kein Sonderrecht gegen bestimmte Meinungsinhalte. Dahinter steht die Rechtsauffassung, dass eine direkt zu Hass, Gewalt oder Willkür aufstachelnde Äußerung keine von der Meinungsfreiheit gedeckte Meinung, sondern eine Straftat darstellt, die weiteres illegales Handeln bewirken, dazu aufrufen und anstiften könne.
Sie können ja mal ihre Kollegen Rieger, Voigt und Pastörs dazu befragen. Ich denke die kennen sich da gut aus.
@rudolf rocker Gerd Kluge – 14.09.09
Da der DGB nicht zusammen mit der NPD demonstiert, muß ich darüber auch nichts schreiben. Daß es einigen nicht paßt, wenn man den Finger in die Wunde legt ist klar. Daß diejenigen gleich dem rechten Lager zugerechnet werden ist langsam ermüdend und lächerlich. Fällt den linken Stammtischphilosophen nichts besseres ein.Und: Links- und Rechtsradikale in einen Topf zu werfen ist nicht nur legitim sondern dringend notwendig. Antisemitismus, Radikalität und Menschenverachtung finden sich in beiden Richtungen wieder. Die Art und Weise, wie mit Gewalt und Einschüchterung Politik gemacht wird. Ein Horst Mahler zeigt ja auch schön, wie es sich von links nach rechts surfen läßt. Wenn wir schon unbedingt einen Unterschied zwischen Links- und Rechtsradikalen ziehen wollen, dann den, daß faktisch die Linksradikalen mit RAF, Sympathiesantenszene, gewalttätigen Demos, bürgerkriegsähnlichen Szenen auf unseren Straßen etc. schon rein quantitativ die größte Bedrohung für unsere Demokratie darstellen. Der Kampf gegen Rechts verdeckt leider das viel drängendere Problem in unserem Land.
Leider fehlt es an der notwendigen Abgrenzung von Kirchen, Gewerkschaften, Parteien zu diesen Linksfaschisten, was wohl auch durch eine teilweise personelle Unterwanderung zu erklären ist.
Grundgesetz Matthias Behrens (NPD) – 14.09.09
Artikel 3 Niemand darf wegen .... oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.Artikel 5 Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten...
Und Sie haben hier Ihr Recht wahrgenommen, wie wir von der NPD unser Recht. Alles andere was Sie da schreiben ist lediglich Ihre private Ansicht.
Rechtsnachhilfe für Rechte Isi – 14.09.09
De NPD ist eine verfassungswidrige Parte und kann nach struktureller Vorbereitung(!) durch ein Art. 21 Abs. 2 GG als Partei durch ein Rechtsverfahren verboten werden.ALLE die sich hier künstlich abmühen, die nationalsozialistische Partei NPD und ihr militantes Umfeld ins rechte Licht zu rücken, und hier LÜGEN über etwaige Gewaltaufrufe durch Kirchen oder Gewerkschaften verbreiten sollten mal einen Blick in GG werfen.
Demokratie??? nun wirklich nicht Emma Goldmann – 14.09.09
Ist ihnen schon einmal aufgefallen, das sie immer linksextremismus benutzen??? aber extremismus, hat als einen ganz wesentlcihen kern den totalitarismus. Totalitarismus kann mit den absoluten ansprüchen eines staates in allen bereichen (kurz totale assimilation der zivilgesellschaft) erklärt werden. Dies trifft doch aber in dieser gesellschaft eher auf die meisten "Demokratischen" Parteien zu. Mit ihrem ausbau des überwachungsapparates, verwässerung der gewaltenteilung, einsätze der armee im inland zeigen sie doch ganz deutlich welches geistes kind sie sind. die meisten linksRADIKALE die mensch auf der straße trifft sind hingegen allgemein gegen jeden Etatismus und somit auch für keinen totalitären staat und somit keine extremisten... wohingegen sie ja wohl eher nach dem Leviathan schreien... naja aber vielleicht sollte sich hier ja mal allgemein ein wenig gebildet werdenGerd Kluge Rudolf Rocker – 14.09.09
Tja Gerd auch du hast dich mal wieder mit unqualifizeirten und polemiserenden aussagen hervorgetan... nun zur aufklärung, da es scheint als wenn einige hier noch nie ein geschichtsbuch in der hand hatten. Gewerkschaften wurden einmal als kampforganisationen von arbeitern gegen die arbeitgeber gegründet. erst durch das dritte reich und der angeblichen volksgemeinschaft wurden die gewerkschaften verboten und durch organisationen ersetzt die zwischen arbeitern und arbeitgebern vermitteln sollten, da ja angeblich alle in einem volkskörperboot saßen. und auch nach dem zweiten weltkrieg wurde das prinzip der "sozialpartnerschaftlichkeit" eingeführt die gewerkschaften sind verpflichtet nur auf tarifverträge zu verhandeln. Streiks sind in deutschland illegal außer mit dem zusatz paragraphen, wenn dies zu tarifverhandlungen genutzt werden. politische streiks sind in der brd verboten. auch wird in die tarifverträge immer eine "friedensklausel" eingearbeitet, an die sich arbeitgeber seite hier noch nie gehalten hat. fazit aus diesen kleinen dingen ist das die einheitsgewerkschaften hier in deutschland machtlos sind und auch nicht die interessen der arbeiter vertreten geschweige denn durchsetzen können. Alle streiks in der brd die erfolgreich geführt wurden, wurden eh von kleingewerkschaften außerhalb des dgbs geführt. Und nochmal zu deiner polemik gerd, du scheinst ja schon eher den rechten lager anzugehören stimms, sonst würdest du gar nicht diese gleichsetzung von rechts und links propagieren, denn rechts und links sind nicht gleich innerhalb einer rechten ideologie ist es immanent das menschen aussortiert und lequediert werden. und es ist auch normal das die arbeiter gegen ihre interessen verwaltet werden. wogegen linke ideen aus einem humanistischen weltbild entstehen, und in ihrer konsequenz eher die emanzipation der arbeiter vorantreiben. und auch nicht so gleichgültig menschen töten wie es die nazis aktuell tun. also wer rechts mit links vergleicht machts den nazis richtig leicht. das kapieren und dann mal deine interessen klar kriegen dann kommt mensch vielleicht auch nicht mehr so stumpf rüberDGB als Agitprop Truppe Gerd Kluge – 14.09.09
Der DGB nimmt immer weniger seine eigentlichen Aufgaben wahr und wird immer mehr zur Agitprop Truppe von extem linksorientierten Anliegen und stellt dafür das Sprachrohr und seien Apparat zur Verfügung. Es scheint, daß der DGB aus der Weimarer Zeit nichts gelernt hat.Gewerkschaften sind Interessenvertretungen der organisierten Mitglieder und sollten sich politisch etwas neutraler verhalten, wenn sie nicht als politisch total einseitig wahrgenommen werden wollen.
Die Folge wäre sonst eines Tages das Ende der Einheitsgewerkschaft und die Rückkehr zu politisch rechts, links, konservativ etc. ausgerichteten Gewerkschaften. Eigentlich ist die Zeit dafür schon überreif, wenn die Unterwanderung der Gewerkschaften nicht rückgängig gemacht werden kann.
@Hennig – Demokrat – 14.09.09
Na Hennig, dass verklärte Weltbild läßt sich bei ihnen wohl nur weiter nach links rücken. Denn mit Verbrechern hat eine demokratische Partei wohl nichts zu tun, sonst wäre sie nach den heutigen strengen Maßstäben verboten. Lesen sie sich doch mal Parteiprogramme durch, da werden sie ins staunen kommen, welche Partei zu ihnen passt. Oder ist diese bereits verboten?mir wird schlecht Karl Wilhelm – 14.09.09
wenn ich höre, daß Gewerkschaften und sog. linke Gruppen wie Avanti dazu aufrufen, eine von der Polizei hermetisch abgesicherte und an die Peripherie von Hannover verlegte Demo der NPD zu stürmen.Diese Gruppen sind genauso demokratisch, wie die NPD selbst, wenn sie zu Krawall und Auseinandersetzung aufrufen und der Polizei die Arbeit erschweren und Gefahrenlagen heraufbeschwören.
Es ist leider nicht davon auszugehen, daß auch nur ein Gewerkschaftsfunktionär oder ein Sprecher von Avanti für diese Aufstachelung der linken Demos zur Rechenschaft gezogen wird.
@ Matthias Behrens Hennig – 14.09.09
Sie sollten sich was schämen, Parteifunktionär bei diesem nationalssozialistischem Vebrecherverein zu sein!@Matze unwichtig – 14.09.09
"Deutschland hat sich nun 45 Jahre mit den Ideen der NPD auseinandergesetzt. Seit Jahr und Tag sind es die selben hohlen Worte und es langweilt uns."Ebenso lang hat sich Deutschland nun mit den "demokratischen" Parteien "auseinandergesetzt". Das Ergebnis ist bekannt - der Herr Steinmeier hat das ganz gut beschrieben gestern Abend: Wir sind zurückgefallen! Mit allen Folgen.
Über Partygänger und linke Krawallmacher Gerhard – 14.09.09
Wohl unfreiwillig bringt es der HAZ-Artikel auf den Punkt.Während es dem einen Teil der Gegendemonstranten um die Veranstaltung einer "Party" ging, ging es dem anderen "antifaschistischen" Teil um Randale und die damit einhergehende Verletzung von Bürgern und Polizisten.
Politisch war diese Anti-Veranstaltung also nicht wirklich. Doch mit Andersdenkenden kann man sich nur politisch auseinandersetzen, wenn man ihnen Paroli bieten will.
Daher bleibt es dabei, daß die Veranstaltungen von den linken Sektierern des DGB und der Antifa im Ergebnis den einzigen Effekt hatte, der NPD überregionale Aufmerksamkeit zu bescheren.
Der DGB Andy – 14.09.09
Wir haben uns gewundert über den DGB. Wir hoffen nur, dass er die Gelder der Arbeiter nicht zweckentfremdet indem er sie für die politischen Ziele linker Gruppen verwendet. Das wäre ein Skandal und würde zu tausenden von Gewerkschaftsaustritten führen. Der DGB soll uns Arbeiter vertreten und nicht hinters Licht führen. Sonst können wir unser schwer erarbeitetes Geld für unsere Familien besser gebrauchen.@ Peter Psychiater – 14.09.09
"hört man nie wirklich was von rechter Randale,denn wenn man etwas die Medien verfolgt,..." Das nennt sich selektive Wahrnehmung. Ich weiss ja nicht welche Medien Sie konsumieren, ich lese ständig von rechten Übergriffen bis Straftaten, Körperverletzungen, Volksverhetzung, Hausfriedensbrüchen und sogar Totschlag, ausgeübt von NPD-Mitgliedern und anderen rechten Deppen.@ Patrik Dr. Hans Olg – 14.09.09
Wenn Sie hier überall den gleichen Text reinstellen, wird er nicht richtiger. Lustiger Versuch, diese Veranstaltungen auf ein rein privates Niveau herunterzureden. Natürlich ist das nach den anzuwendenden Rechtsgrundlagen eine Demonstration und die Nazis haben die Behörden noch lange nicht im Griff.Nazis und Antifas raus aus Hannover!
Frühstücksbier charlotte94 – 14.09.09
boa, auf nem samstag, um 10 Uhr schon bier in der hand. Fahren sie mal mit der Straba durch Hainholz, da können sie das jeden Tag sehen !Ich fass es nicht ! Nu ist hier mal alles friedlich, keine brennenden Autos, keine verletzten Polizisten etc. , da wird sich über das Bier um 10 echauffiert, irgendwas böses müssen die linken ja getan haben, was ?
Prost !
@M.B. Matze – 14.09.09
Deutschland hat sich nun 45 Jahre mit den Ideen der NPD auseinandergesetzt. Seit Jahr und Tag sind es die selben hohlen Worte und es langweilt uns. In einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft haben die sog. "Ideen" der NPD einfach keinen Platz.Demo Korrupt – 14.09.09
Ach ja, eine schöne bunte Party, war das eine schöne bunte Party der "Anständigen"!Mal sehen, wie war das??
Ich habe bereits morgens um 10.00 Uhr Linksradikale gesehen, die bereits die Bierkanne in der Hand hatten und völlig zugedröhnt waren..
Auslä.. äh "Migranten" die Fahnen von Kommunisten (siehe Fotogalerie der HAZ) und Massenmördern schwangen,junge Auslä.. äh "Migranten" die ein liebes "fickt Euch ihr Hurensöhne" der Demo entgegen schallen ließen,
meine Kinder sollten in der Schule, obwohl sie nicht wollten, Plakate gegen den Aufmarsch herstellen...
Nein, was ist Sie doch schön, diese wunderbare, bunte Welt in Hannover...
Ich kann drauf verzichten!
Korrupt
Demonstration gegen NPD-Aufmarsch horido – 14.09.09
Warum müssen wir uns immer wieder mit diesen Typen abplagen?Das kostet doch nur Steuergelder und bringt Ärger.Eine Möglichkeit,diese ekelhafte Horde auszuschalten,müsste m.E.gegeben sein.Nur Mut!Wahrheit und Klarheit Matthias Behrens (NPD) – 14.09.09
Richtig ist, daß ich den älteren Herrn gefragt habe, ob ich ihm irgendwie helfen kann. Was Sie nicht berichten ist, daß er die ganze Zeit unsere Teilnehmer beleidigte und mich als "Arschloch" betitelte. Sehr unqualifiziert, gerade weil wie so oft keine geistige Auseinandersetzung mit unseren Ideen stattfindet. Die HAZ berichtet sehr einseitig und bestimmt nicht überparteilich.Friede, Freude, Eierkuchen Berni – 13.09.09
Leider waren nicht aller Bilder der vom DGB und Kirche veranstalteten Gegendemo so friedlich. Ich hätte mir ein bischen mehr Distanz zu den Linksradikalen gewünscht.Linke Gewalt ist offensichtlicher... Justus – 13.09.09
...weil sie häufig mit Feuer, Rauch und Lärm einhergeht - und sich von den Medien besser "vermarkten" lässt.Rechte Gewalt hingegen arbeitet auf allen Ebenen und viel subtiler und ist eher struktureller Art. Sie ist alltäglich. Daher ist sie auch so viel gefährlicher.
NPD-Marsch war gar keine Demonstration Patrik – 13.09.09
Der NPD-Marsch war entgegen der landläufigen Meinung keine Demonstration, sondern eine geschlossene Privatveranstaltung. Das erklärt auch, warum die teilnehmenden 200 NPD-Personen der Polizei vorher namentlich bekannt waren und keinerlei weiteren Bürger (auch keine weiteren möglichen "Rechten") zugelassen wurden.Bei einer Demonstration nämlich hätte jeder Bürger das uneingeschränkte Recht auf Teilnahme gehabt.
Geschlossene Privatveranstaltungen sind selbstverständlich ebenfalls völlig legal, und es ist folglich nichts dagegen einzuwenden. Auch die NPD sollte, solange sie nicht verboten ist, selbstverständlich das freie Recht auf Privatveranstaltungen haben.
Ungewöhnlich ist allerdings, wenn Privatveranstaltungen großflächig auf offenen Straßen und Plätzen stattfinden. Und geradezu grotesk ist es, wenn die zuständigen Stellen (Stadt, Polizei) in diesem Rahmen Anwohner dazu auffordern, während der Veranstaltung in ihren Häusern zu bleiben, Personalausweiskontrollen durchführen - und zwei U-Bahnstationen so verriegeln, dass Menschen, die dort aussteigen wollen, stundenlang und ohne jede Vorwarnung daran gehindert werden.
Äußerst befremdlich ist es zudem, dass die ÜSTRA Sonderzüge, in deren Wagen keine weiteren "normalen" Fahrgäste einsteigen dürfen, einsetzt, um ausschließlich auserwählte Personen zu einer Privatveranstaltung zu bringen. Es gibt in Hannover zwar gelegentlich Sonderfahrten mit Oldtimerwagen, aber diese werden von den jeweiligen Veranstaltern der Privatveranstaltungen (z.B. Hochzeiten) bezahlt - und nicht vom Steuerzahler (wie jetzt bei den Nazi-Geisterzügen).
Wer das Ganze einmal aus diesem Blickwinkel betrachtet, muss sich vor allen Dingen eines fragen: Wie weit haben die Rechten unsere Behörden nicht schon längst voll im Griff - wenn niemandem auffällt, dass eine Privatveranstaltung eigentlich gar keine Demonstration ist?
Etwas nachdenken. Peter – 13.09.09
Also ich sehe immer nur den Terror und diese enorme Gewaltbereitschaft auf der linken Seite.Da sollte man sich einmal überlegen,welche Seite die Schlimmere ist.Die friedlichen NPD Demonstranten (es hat jeder ein Recht auf Meinung und Demonstrationen!),oder die linken Terroristen,die einfach nur Randalieren wollen?Wenn man mit jemandem nicht gleicher Meinung ist,muß man nicht mit Gewalt argumentieren,denn das ist nur ein Zeichen von Schwäche und rückt die linken Reihen auch noch weiter auf die Stufe von richtigen Terroristen.Ich bin kein Rechter,aber wenn man ehlich ist,hört man nie wirklich was von rechter Randale,denn wenn man etwas die Medien verfolgt,wird man sehen das es überwiegend nur um Schlagzeilen und hetzereien geht.Medien sind halt befangen und schreiben das,was sich gut verkaufen lässt.