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Aus der Stadt 7000 Kinder feiern am Maschsee
Hannover Aus der Stadt 7000 Kinder feiern am Maschsee
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00:27 24.09.2015
Von Frank Winternheimer
Anfassen, angucken, anhören: Rund um den Maschsee gab es für Kinder am Montag viel zu erleben. Quelle: (Alexander Körner)
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Hannover

Ein Duftbus aus Bielefeld, ein Esel aus der Heide und Deutschlands einziger ADAC-Bus aus Köln: etwa 80 Stände mit Musik, Spiel und Sport haben gestern beim 35. Weltkindertag die Wege rund um den Maschsee belebt - trotz mäßigen Wetters.

Rund 7000 Kinder strömten zwischen Feuerwehrautos, Kinderschminkständen und Jagdhörnern zwischen Nord- und Südufer entlang. Höhepunkt des Tages waren für den zehnjährigen Faisel Natah Atia die Fußballprofis aus der U-23-Mannschaft von Hannover 96, die Autogramme haben.

Trotz Regen feierten Hunderte junge Besucher auf dem Kinderfest am Maschsee und schauten sich an den 80 Ständen um. 

Und all das für einen guten Zweck: Unter dem Motto „Wir wandern für den anderen“ hatten die Kinder zuvor bei Familie und Freunden Spenden eingesammelt, die Veranstalterin Elisabeth Lücking-Salim nun auf das Kindermuseum Zirkus Zinnober, Ärzte ohne Grenzen, die Fachberatungsstelle Violetta und Erdbebenopfer in Nepal verteilt.

Für sie hatte der Tag eine besondere Bedeutung. 1980 hatte sie den Weltkindertag nach Hannover gebracht und ihn in den Folgejahren zum größten deutschlandweit gemacht. Nun zieht sich Lücking-Salim zurück. Bei der Eröffnung am Morgen dankten Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD) und Polizeipräsident Volker Kluwe der Sozialpädagogin für ihre große Organisationsbereitschaft in den letzten 35 Jahren. Sorge vor Langeweile hat die 63-Jährige nicht. „Ich bin unermüdlich“, sagt Lücking-Salim, die gerade zwei eritreische Flüchtlinge bei sich aufgenommen hat.

Um den Weltkindertag im nächsten Jahr macht sie sich keine Sorgen. „Wir haben schon viele positive Reaktionen auf die Veranstaltung gehört - da wird sich doch ein Nachfolger finden!“, sagt sie. Der hätte sogar noch ein bisschen Unterstützung von ihr: die Genehmigung für das Kinderfest im nächsten Jahr hat sie bereits beantragt.

Von Leandra Kristin Morich

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