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Aus der Stadt 35.000 Besucher bei langer Kirchennacht
Hannover Aus der Stadt 35.000 Besucher bei langer Kirchennacht
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00:24 22.09.2014
35.000 Menschen schauten sich die "Lange Nacht der Kirchen" an. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Außer Gebeten und Andachten gab es in den Sakralräumen Musik, Gedichte und Tänze für die Besucher. An insgesamt 67 Adressen lief das Programm bis tief in die Nacht. In der Marktkirche sollte die Orgel sogar noch nach ein Uhr erklingen.

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35.000 Hannoveraner wohnten der langen Nacht der Kirchen bei. Viele Hunderte Mitwirkende haben sich für diesen Abend engagiert.

In der Christuskirche gab es eine Art Vorpremiere mit 130 Akteuren auf der Bühne zu sehen und zu hören. Ab 19 Uhr konnten Besucher der Generalprobe zu Henry Purcells Rockoper „King Arthur“ lauschen. Die Inszenierung von Regisseur Christian Carsten feiert morgen ihre Premiere in der 150 Jahre alten Backsteinkirche, die gerade zum Internationalen Chorzentrum umgebaut wurde. Praktischer Nebeneffekt: Während sich an die 350 Zuschauer auf der neu errichteten Tribüne im Kircheninneren drängten, konnten sich die 130 Akteure darunter umkleiden.

Offiziell startete die lange Nacht der Kirchen um 18 Uhr in der Marktkirche. Doch manch eine Gemeinde konnte es nicht abwarten. Schon um 16.30 Uhr gab es in der Kirchröder Jakobikirche ein Familienkonzert mit Liedermacher Gerhard Schöne. Die Lister Markuskirche hingegen hatte für den Abend Gesprächspartner aufs rote Sofa eingeladen, etwa Oberbürgermeister Stefan Schostok und Landesbischof Ralf Meister.

Im Haus kirchlicher Dienste sprach Margot Käßmann über „Luther und die Juden“.„Großartige Künstler und engagierte Ehrenamtler sind wie Engel“, hatte Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann bei der Eröffnung gesagt.

Trotz des abends einsetzenden Regens sei die lange Nacht der Kirchen wieder ein Erfolg gewesen, sagt Sprecherin Insa Becker-Wook: „Wir haben 35 000 erwartet. Die Erwartung wurde erfüllt und vielleicht sogar übertroffen.“

Lovis Krüger

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