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40 Prozent mehr Kosten für D-Linie erwartet

Erster Bauabschnitt 40 Prozent mehr Kosten für D-Linie erwartet

Die Kosten für die D-Linie steigen weiter an. Der erste Bauabschnitt des umstrittenen Stadtbahnprojekts für die Linien 10 und 17 wird 39,5 Prozent teurer als veranschlagt. Das hat Landeswirtschaftsminister Olaf Lies auf eine Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Sylvia Bruns und Jörg Bode mitgeteilt.

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Der erste Bauabschnitt der D-Linie wird deutlich teurer als zuvor veranschlagt.

Quelle: Florian Petrow/Archiv

Hannover. Vor einem Monat hatte Infra-Chef Stefan Harcke den Kostenanstieg noch auf 20 Prozent beziffert. Laut Land liegen die Gesamtkosten für den gerade begonnenen ersten Bauabschnitt zwischen Lister Meile und Herschelstraße bei voraussichtlich 5,3 Millionen Euro. In der ersten Planung waren für diesen Bereich lediglich 3,8 Millionen Euro vorgesehen. Infra-Geschäftsführer Stefan Harcke wollte am Montag zu den neusten Zahlen nichts sagen. Zu den Kosten für die D-Linie werde er sich künftig nur noch gegenüber der Region und in den zuständigen politischen Gremien äußern, teilte Harcke mit.

Trotz der Kostensteigerung ist die finanzielle Unterstützung des Landes nicht in Gefahr. Zwar haben sich, laut Antwort von Lies, die „als zuwendungsfähig beantragten Ausgaben um 29 Prozent auf rund 4,7 Millionen Euro gegenüber der ersten Antragsstellung“ erhöht. Allerdings wurde eine Anteilsfinanzierung vereinbart. Der Förderanteil des Landes erhöhe sich parallel zur Kostenentwicklung, heißt es in dem Papier von Lies.

Die Mitwirkung des Landes auf eine Kostenreduzierung schätzt der Wirtschaftsminister als gering ein. Die Region sei für den öffentlichen Nahverkehr in der Region zuständig. Lediglich bei einer – nicht näher bezifferten – „exorbitanten Steigerung der Gesamtausgaben“ oder einer „Infragestellung der Gesamtfinanzierung könnte das Land die Mitfinanzierung der D-Linie infrage stellen oder einschränken. „Kostensteigerungen für den bewertungsrelevanten Neubauteil in einer die Förderfähigkeit gefährdenden Höhe erscheinen aus heutiger Sicht unwahrscheinlich“, schreibt Lies weiter. Eine Einschätzung über die Höhe der noch zu erwartenden Planungskosten will der Wirtschaftsminister nicht abgeben. Er will auch nicht mögliche Kostensteigerungen für das Gesamtprojekt bewerten.

Wie berichtet, prognostiziert die Transtec für das komplette Projekt eine Kostenexplosion von ursprünglich kalkulierten 47 Millionen Euro auf 63 Millionen Euro. Das Ingenieurbüro Transtec ist mit der Planung der D-Linie beauftragt. Der Anstieg um 34 Prozent ist nach Ansicht der Planer unter anderem mit der teuren Umgestaltung der Kurt-Schumacher-Straße verbunden.

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