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4000 Zuschauer feiern mit Johannes Oerding

Gilde Parkbühne 4000 Zuschauer feiern mit Johannes Oerding

Am Sonntagabend schließt der Hamburger Singer-Songwriter Johannes Oerding das Konzertwochenende an der Gilde Parkbühne ab. Am Freitag war die Popband Pur, am Sonnabend die Politrocker von Irie Révoltés aufgetreten.

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Johannes Oerding spielt am Sonntag auf der Gilde Parkbühne.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Das Gewitter hat sich verzogen, nur ein paar kleine Wolken hängen noch am Himmel. Die Fans von Johannes Oerding hatten wohl schon Angst, dass der Auftritt ins Wasser fällt. Doch so kann der Singer-Songwriter aus Hamburg nach einem heißen Sommertag sein Open-Air-Konzert vor rund 4000 Gästen auf der Gilde-Parkbühne spielen.

Am Sonntagabend schließt der Hamburger Musiker Johannes Oerding das Konzertwochenende an der Gilde Parkbühne ab. Am Freitag war die Popband Pur, am Sonnabend die Politrocker von Irie Révoltés aufgetreten.

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Mitgebracht hat Oerding die Songs seines aktuellen Albums „Alles brennt“, das es in die Top 3 der deutschen Charts geschafft und Platinstatus erreicht hat. Mit „Ich hab’ noch lange nicht genug“ eröffnet der 34-jährige Sänger die Show, nur gut neun Monate nach seinem letzten, ausverkauften Konzert im Capitol. Zu netten Pop-Melodien, die seine Band auf Gitarre, Schlagzeug, Bass und Keyboard spielt, singt Oerding auch dieses Mal über die Liebe, das Leben und durchzechte Nächte. Es sind Dinge, die jeder wohl schon einmal erlebt hat.

Oerding ist der nette Typ von nebenan. So gibt er sich auch auf der Bühne: Den Fans ein paar Anekdoten erzählen, zu ihnen in die Menge gehen, Späße mit der Band machen, immer charmant sein. Die Kinder, die das Konzert besuchen, dürfen den Auftritt vom Bühnengraben aus sehen. Das kommt vor allem bei den weiblichen Zuhörern an, die deutlich in der Überzahl sind. „Wenn du lebst“, „Immer wieder“ oder seinen Hit „Alles brennt“ können die meisten Fans natürlich mitsingen. Wer den Hamburger nicht so gut kennt, könnte ihn wohl schnell mit Andreas Bourani, Tim Bendzko oder Mark Forster verwechseln. Sie alle stehen für unspektakulären Singer-Songwriter-Pop mit deutschen, manchmal vielleicht sogar etwas schnulzigen Texten. „Öffentlich-rechtliche Popmusik“ nennt Oerding das nicht ganz ohne Selbstironie.

Doch auf der Gilde-Parkbühne scheint das kaum jemanden zu stören. Es ist ein netter Sonntagabend im Freien mit einem sympathischen Musiker. Zum Wohlfühlen.

Von Isabell Rollenhagen

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