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Demonstranten fordern Pressefreiheit

Türkisches Generalkonsulat Demonstranten fordern Pressefreiheit

Rund 50 Personen haben am Dienstagvormittag in der Nordstadt friedlich gegen das Verhalten der türkischen Regierung im Kampf gegen die Terrororganisation IS demonstriert. Auch Fotostudenten der Hochschule Hannover demonstrierten vor dem Konsulat für Pressefreiheit in der Türkei.

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Ab 11 Uhr versammelten sich rund 35 Mitglieder der Gesellschaft für bedrohte Völker am Klagesmarkt gegenüber dem Türkischen Generalkonsulat und forderten unter anderem die Öffnung der Grenze zwischen der Türkei und Syrien.

Quelle: Rainer Surrey

Hannover. Ab 11 Uhr versammelten sich rund 35 Mitglieder der Gesellschaft für bedrohte Völker am Klagesmarkt gegenüber dem Türkischen Generalkonsulat und forderten unter anderem die Öffnung der Grenze zwischen der Türkei und Syrien. „Die türkische Regierung verhindert durch die Schließung der Grenze, dass türkische Kurden den Kämpfern in der Grenzstadt Kobane zu Hilfe eilen können“, sagte Kamal Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Unterstützung bekamen die Demonstranten von Fotostudenten der Hochschule Hannover. Sie hatten sich an derselben Stelle versammelt, um für Pressefreiheit in der Türkei zu kämpfen. Drei ihrer Kollegen waren am Sonntag in Diarbarkir von der türkischen Polizei festgenommen worden, als sie über kurdische Proteste in der Stadt berichten wollten. Zwar kamen Ruben Neugebauer, Chris Grodotzki und Björn Kietzmann nach 31 Stunden wieder frei, „die Türkei verfolgt sie jedoch weiterhin strafrechtlich wegen Terrorismus und Spionage“, sagte FH-Student Simon Barfaut, der die Demo mit organisiert hatte.

Fotostudenten demonstrieren für Pressefreiheit in der Türkei. Foto: Rainer Surrey

Fotostudenten demonstrieren für Pressefreiheit in der Türkei. Foto: Rainer Surrey

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Zudem wolle man auch darauf aufmerksam machen, dass der türkische Präsident Tayyip Erdoğan die Polizei immer wieder gegen Fotografen und Journalisten vorgehen ließe. „Auch Ruben berichtete heute davon, dass er bei seiner Freilassung sah, wie andere Fotografen gerade ins Gefängnis gebracht wurden“, sagte Barfaut.  

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