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Aus der Stadt 500 Gäste feiern 30-Jähriges mit dem Capitol
Hannover Aus der Stadt 500 Gäste feiern 30-Jähriges mit dem Capitol
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20:51 30.09.2016
Von Uwe Janssen
Hans Jochim Flebbe, Günther Wischmeyer und Michael Lohmann feiern 30 Jahre Capitol. Quelle: Petrow
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Hannover

Der Dresscode ist Geschmackssache: Entweder Partychic oder Achtziger-Stil. Letzteres war immer schon Geschmackssache, aber die meisten hier können zumindest mit der Dekade schon aus eigener Erfahrung eine ganze Menge anfangen. Es passt auch zum Anlass: Mittendrin, 1986, wurde das Capitol eröffnet. 

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Herbert Schmalstieg und Michael Gürth sowie viele weitere prominente Gäste gratulieren zum Geburtstag.

Viele der rund 500 Gäste haben sich vorsichtshalber an das Party-Outfit gehalten. Aber auch einige Reminiszenzen an das Jahrzehnt des modischen Grauens sind zu entdecken. Weiße Adidas-Turnschuhe hier, T-Shirts mit Riesenbuchstaben da, Pastellfarben, Neon, Schnäuzer und Slipper. Alles schön bunt. Aber so war ja auch die Zeit, als das Capitol mit viel Discoschwof seinen Anfang nahm. Hauke Jagau erinnert sich eher an Konzerte, bei Der Erinnerung an die Powershow von Marla Glen kommt dem Regionspräsidenten auch schon mal ein knappes "geil" über die Lippen. Lothar Schlieckau erinnert sich an eine Rockshow von Peter Kraus, Hans-Joachim Flebbe, der in den Anfangszeiten noch Kinofilme im Capitol zeigte, hat José Felicianonoch gut im Ohr, "obwohl wenig los war". Gastronom Ralph Klemke und Frau Christine fanden Völkerball toll und sind am kommenden Mittwoch schon wieder bei Kadavar. 

Michael Lohmann dankt Langzeit-OB Herbert Schmalstieg, der das Projekt seinerzeit mit auf den Weg gebracht hat. 

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1991:
 Josef Maierhofer, Rudolf Schenker, Hans-Joachim Flebbe, Michael Lohmann (v. l.).

"Kanzler-DJ" Michael Gütth, selbst ein Kind des Capitols und jahrelang Mitbetreiber, hat sich mit Fliege schick gemacht. Plattenmanager Manfred Schütz ist da, Komponist und Turnschuh-Fan Heiner Lürig, Produzent Jens Krause. Es wird sich geherzt und viel geklönt. 

30 Jahre Capitol – das ist natürlich ein prima Anlass zu kontrollierter Nostalgie und dem einen oder anderen Anekdötchen. Auch auf der Bühne. Dietmar Wischmeyer, im Eröffnungsjahr ein Mittzwanziger, erinnert sich in seiner Laudatio auch an das Zuschauersein im Capitol, besonders an den Theken des Vorraums, an denen es schwierig war, den Konzerten zu lauschen, weil immer jemand kam und einen volltextete. Was an diesem Abend ausnahmsweise mal erlaubt ist. 

Doch auf der Bühne stehen nach Wischmeyers einführenden Worten einige hannoversche Musiker, die doch viel Aufmerksamkeit erhalten – und die sich im Capitol ziemlich gut auskennen. Neben Rauschenberger sind das vor allem Terry Hoax und Fury in the Slaughterhouse (mit Gast Johannes Oerding), die einige Sternstunden hier erlebt haben. Terry Hoax ist mittlerweile wieder regelmäßig Gast am Schwarzen Bären, und die Furys fangen auch löangsam wieder an, sich aneinander zu gewöhnen. Im Frühjahr füllen sie dreimal die Tui-Arena. Vielleicht wäre es nie so weit gekommen, wenn es das Capitol nicht gegeben hätte. Viermal hintereinander ausverkauftes Haus – die Marke aus dem Jahr 1993 ist nach wie vor Hausrekord.

Am Ende erinnern die Disco Boys daran, dass im Capiptol in den vergangenen 30 Jahren nicht nur viel gerockt, sondern auch ziemlich viel getanzt worden ist. So geht es weiter. Die Disco Boys kommen am Sonntag zu einem ganzen Konzert. Und im Capitol wird an diesem Abend noch lange getanzt – und von alten Zeiten geschwärmt. Wie sagte Michael Lohmann: "Das Capitol ist sich treu geblieben." Es gibt viel Applaus.

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