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Aus der Stadt 5500 Gäste beim Sommerbiwak in Hannover erwartet
Hannover Aus der Stadt 5500 Gäste beim Sommerbiwak in Hannover erwartet
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10:25 08.07.2011
Zum Sommerbiwak 2011 werden 5500 Gäste erwartet. Bereits im vergangenen Jahr kamen zahlreiche Gäste in den Garten der Stadthallen. Quelle: Frank Wilde (Archivbild)
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Hannover

Zum traditionellen Sommerbiwak der 1. Panzerdivision im Stadtpark erwartet die Bundeswehr am Freitagabend rund 5500 Gäste, darunter Ministerpräsident David McAllister und Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Philipp Rösler. Einen Tag vor der unter Bundeswehrgegnern heftig umstrittenen Veranstaltung äußerte sich der Bundeswehrverband am Donnerstag zu Protest-Plakaten, die bereits seit einigen Wochen in Umlauf sind. Die Plakate zeigen ein Foto von Generalmajor Markus Kneip, Kommandeur der in Hannover ansässigen 1. Panzerdivision.

Die Initiatoren haben am Hals des Kommandeurs einen großen Blutfleck in das Bild hineinmontiert und kommentieren: „Endlich hat’s den Richtigen erwischt!“ Die Überschrift lautet: „Am 8. Juli ist wieder Sommerbiwak. Diesmal gibt es was zu feiern.“ Das Plakat bezieht sich offenbar auf einen Sprengstoffanschlag, bei dem im Mai zwei deutsche Soldaten getötet wurden und Generalmajor Kneip verletzt wurde. „Freude über die Verwundung eines Soldaten zu äußern, ist widerwärtig, geschmacklos und menschenverachtend“, sagte Oberst Ulrich Kirsch, Vorsitzender des Bundeswehrverbandes. Die Bundeswehrgegner hätten „die Grundlage jeglicher sachlichen Auseinandersetzung verlassen“.

Friedensaktivisten haben für Freitag eine Demonstration gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan angekündigt. Die Organisatoren des Protests, die sich unter anderem aus dem Friedensbüro, der Linken, der Grünen Jugend und der Gruppe „Rote Aktion Kornstraße“ zusammensetzen, rechnen mit 300 bis 350 Teilnehmern.

In der Innenstadt beginnt der Protest bereits am Nachmittag. Die Bundeswehrgegner treffen sich gegen 15.30 Uhr am Schillerdenkmal und ziehen dann in einem sogenannten Trauermarsch durch die Innenstadt. Anschließend geht es zum Theodor-Heuss-Platz. Dort ist für 17 Uhr eine Kundgebung geplant. Etwa 30 Minuten später setzt sich der Zug dann in Richtung Clausewitzstraße in Bewegung. Gegen 18.15 Uhr ziehen die Friedensaktivisten durch das Hindenburg-Viertel und anschließend zum Sitz der 1. Panzerdivision in der Hans-Böckler-Allee. Gegen 20 Uhr wird die Versammlung dort aufgelöst. Autofahrer müssen sich auf Verkehrsbehinderungen einstellen.

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