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5500 Karten als Protest an den Landtag

Eltern setzen sich für Lehrer ein 5500 Karten als Protest an den Landtag

Eltern und Schüler aus sechs Gymnasien haben gestern 5500 Protestpostkarten mit dem Aufdruck „Weniger ist mehr ...“ am Landtag abgegeben und wenden sich damit gegen die geplante Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung von Gymnasiallehrern.

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Eltern aus sechs Gymnasien übergeben Protestkarten an Landtagsabgeordnete.

Quelle: Surrey

Hannover. „Viele Lehrer arbeiten weit über ihre normale Arbeitszeit hinaus. Wir befürchten, dass sie ihr soziales Engagement zurückschrauben müssen, das für unsere Kinder erst echtes Lernen ermöglicht“, sagt Margarete Daiber-Helmbold, Elternvertreterin an der Tellkampfschule, von der die Aktion ausging. Nach Mehrarbeit durch verkürztes Abitur, Zentralabitur und unvorbereitete Inklusion sei die Grenze der Zumutbarkeit für Lehrer erreicht, sagt Elternsprecherin Inge Luz. Die Unterschriften kamen innerhalb von nur anderthalb Wochen an Tellkampf-, Goethe-, Humboldt- und Elsa-Brändström-Schule sowie an den Gymnasien Großburgwedel und Langenhagen zusammen.

Grünen-Fraktionsvorsitzende Anja Piel, Petra Thiemann (SPD) und weitere Landtagsabgeordnete nahmen die Postkarten entgegen, machten den Eltern allerdings keine Hoffnungen. Bei Facebook macht jetzt ein „Bündnis Pro Klassenfahrt“ dagegen mobil, dass Lehrer Klassenfahrten streichen. Der Zuspruch zu der Seite ist bisher allerdings gering. Die „Schüler gegen Bildungswillkür“, die sich mit einer Demo gegen die Mehrarbeit wenden wollen, haben mit ihrer Seite bisher mehr Erfolg.

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Langenhagen
Der SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte (von links) erhält die Unterschriften überreicht von Silke Bilet, Ute Neuhaus, Anne Kilian, Jochen Görlinger, Hilko Hinrichs und Peter Lilje.

Mit Unterschriften und einem Plakat haben Gymnasiallehrer aus den vier Nordkommunen der Region gestern Morgen beim SPD-Landtagsabgeordneten Marco Brunotte protestiert.

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