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600 Fans picknicken mit dem Salon Herbert Royal

Gilde Parkbühne 600 Fans picknicken mit dem Salon Herbert Royal

Zum zweiten Mal lädt das Satire-Sextett vom Salon Herbert Royal zum Picknick an die Gilde Parkbühne. Dabei präsentieren die HAZ-Journalisten in gewohnter Manier Musik und Witze über Hannover und den Rest der Welt.

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An der Gilde Parkbühne haben die Herberts wieder zum Picknick geladen.

Quelle: Kutter

Hannover. Wie sollte es anders sein? Natürlich steht Hannover im Mittelpunkt, wenn die sechs Herberts Imre Grimm, Uwe Janssen, Kristian Teetz, Dirk Schmaler, Bruno Brauer und Volker Wiedersheim einladen - egal, ob ins Theater am Küchengarten, ins Aegi oder eben an die Gilde Parkbühne. Dort picknicken am Sonntag zum zweiten Mal Hunderte Fans mit dem Satire-Sextett und ihrem Herbert-Royal-Salonorchester. Schließlich ist Hannover die schönste und modernste Stadt, die es überhaupt gibt, sagt Grimm. "Zumindest zwischen Wunstorf und Lehrte."

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Witze über Hannover machen, das dürfen aber nur die Herberts selbst. Das stellen sie gleich zu Beginn in ihrem Rap klar - schließlich sind die sechs Satiriker die "Herberts von der Witzpolizei". Und so geht es weiter mit des Hannoveraners liebstem Treffpunkt "Unter'm Schwanz", mit Hannover 96 und Martin Kind ("Kann man doof finden"), Christian Wulff (bekommt Ehrensold) und den Mitarbeitern der Bäckerei Doppelkorn (hoffen auf "Ährensold"). "Die haben da Probleme, weil der Verkauf an einen österreichischen Bobfahrer ins Schlittern geraten ist", sagt Grimm. Eine Chronik der Welfenhochzeit darf ebenfalls nicht fehlen. Titel: "Die Welfen, das stolze Geschlecht mit der schwachen Blase".

Aber auch die Nachrichten aus dem Rest der Welt lassen die HAZ-Journalisten nicht unkommentiert. Schmaler spricht das Problem "Manspreading" an - also, wenn Männer in der U-Bahn so breitbeinig sitzen, dass sie ihren Sitznachbarn den Platz wegnehmen. "Ich brauch' dafür nicht breitbeinig sitzen", sagt Grimm, das Publikum lacht.

Von Pfannenschlag bis Jens Spahn

Denn auch wenn der Salon Herbert Royal wieder neue Lieder, neue Späße und Aktuelles von Jens Spahn bis Elke Twesten präsentiert - die Klassiker dürfen natürlich nicht fehlen. Songs wie "Calenberger Pfannenschlag", "Auf Limmer und ewig", "Perle der Natiön" und "Niedersachsenstadion" singt das Publikum textsicher mit. Und auch bei den Sprüchen kommen immer neue Variationen der altbekannten Pointen besonders gut an: Bruno Brauer ist klein. Scorpionssänger Klaus Meine auch. Herbert Schmalstieg war sehr, sehr lang Hannovers Oberbürgermeister. Carsten Maschmeyer hat Geld. Ernst August hat an den Pavillon gepinkelt. Imre Grimm ist "hemdnah gebaut", wie er selbst sagt.

Eine Neuigkeit haben sich die Herberts dann aber doch überlegt: Sie lassen das beste Picknick küren - von Rainer Wagner, langjährigem Kulturchef der HAZ, und "Jioti", Inhaber des griechischen Restaurants Meteora. Der erste Preis: ein eigens aus diesem Anlass kreiertes Herbert-Menü von "Jioti". Die Juroren lassen sich natürlich nicht bestechen - "Es gab zwei Lollis, die wir aber nicht gelollt haben", sagt Wagner.

Dass das Satire-Sextett derzeit in spendabler Laune ist, haben sie kurz vor dem zweiten Picknick auch bei Facebook bewiesen. Dort verlosten sie Tickets unter allen Fans, die ihnen einen Kommentar mit "flottem Picknickzweizeiler mit Endreimoption oder was auch immer" hinterließen. Da half es, dass sich "Wetter egal" und "Salon Herbert Royal" reimen. Geholfen hat's wohl auch in Sachen Wetter. Während sich Herberts samt Publikum im vergangenen Jahr wegen eines Regenschauers noch zwischenzeitlich ins Foyer der Swiss Life Hall retten mussten, bleibt es diesmal trocken. Ganz gleich, wie viele Pinkelprinzwitze die Herberts auch erzählen mögen.

Von Johanna Stein

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