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68-Jähriger wegen Anschlagsdrohung in Lehrte verdächtigt

City-Lauf 68-Jähriger wegen Anschlagsdrohung in Lehrte verdächtigt

Ein 68 Jahre alter Mann muss sich wegen Störung des öffentlichen Friedens verantworten. Er hatte vor dem Citylauf in Lehrte in anonymen Schreiben mit einem Anschlag gedroht. Falls es bei der Veranstaltung zu Straßensperrungen komme, sei "mit mindestens drei Sprengstoffaktionen" zu rechnen.

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Ein Polizeifahrzeug an der Burgdorfer Straße: Wegen der anonymen Drohungen im Vorfeld des Citylaufs zeigen die Ordnungshüter erhöhte Präsenz.

Quelle: Gückel

Hannover. Der Polizei ist es gelungen, den Verfasser des Drohbriefes gegen den Lehrter City-Lauf zu ermitteln. Es handelt sich dabei um den 68-jährigen Mann, der unmittelbar nach dem Auftauchen des Schreibens in den Verdacht gerückt war. Auf der Festplatte seines Computers stießen die Ermittler auf das Schreiben. Der 68-Jährige schweigt zu den Vorwürfen.

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Fotostrecke Lehrte: So bunt und so munter ist der Citylauf 2017

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Der Drohbrief war am 1. September im Lehrter Rathaus eingegangen, unmittelbar vor dem Start der beliebten Laufveranstaltung. Der Verfasser des Briefs drohte mit einem Anschlag auf den City-Lauf. Die Sperrung sei ohne eine Zustimmung aller Anwohner nicht rechtens, heißt es sinngemäß in den Schreiben. Schließlich kündigte der Verfasser an, falls es beim Citylauf zu Straßensperrungen komme, sei "mit mindestens drei Sprengstoffaktionen" zu rechnen. Er nennt sich schließlich selbst "couragierte Bürger/innen".

Die Polizei stufte die Drohung zwar nicht als ernstzunehmend ein, begann aber dennoch mit Ermittlungen. Beim Citylauf, an dem 2300 Läufer teilnahmen und tausende Menschen zusahen, blieb dann alles ruhig.

Auf die Spur des 68-Jährigen kamen die Beamten, weil der Verdächtige im Jahr zuvor beim City-Lauf mit seinem Wagen auf einen Streckenposten zugefahren war und deswegen vom Amtsgericht Hildesheim verurteilt worden war. Jetzt muss er sich wegen Störung des öffentlichen Friedens verantworten.

tm/ok

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