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80 Studentenappartments entstehen am Cityring

GBH investiert 9 Millionen 80 Studentenappartments entstehen am Cityring

Was wird aus der kleinen Freifläche am Cityring? Diese Frage ist nun beantwortet: 2017 soll Baustart für ein Projekt sein, in dem 74 Einzimmerappartments, sechs Studenten-WGs und eine Kita Platz finden sollen.

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Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder Wünsche dazu, was mit einer kleinen Freifläche am Cityring passieren soll, an der hinter dem Conti-Hochhaus der Uni die Körnerstraße auf die Arndtstraße trifft. Anwohner wünschten sich einen Stadtteilplatz, andere mehr Parkplätze, jetzt wird ein Haus gebaut. „Das Thema Wohnen treibt uns um und besonders das Thema Wohnen für Studenten“, sagte Stadtbaurat Uwe Bodemann gestern bei der Präsentation der Pläne. 2017 soll Baustart für das Projekt sein, in dem 74 Einzimmerappartments, sechs Studenten-WGs und eine Kita Platz finden sollen.

Gegenüber der Christuskirche wächst ein Backsteinbau – auf einem U-Bahntunnel.

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Die städtische Wohngesellschaft GBH hatte einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben, aus dem das hannoversche Büro ASP von Wolfgang Schneider und Prof. Wilhelm Meyer als Sieger hervorging. Es gab ungewöhnlichere Konzepte, etwa die eines holländischen Büros, die mit runden Fensterformaten experimentierten. Zwei Aspekte aber bewogen die Jury, sich für den eher gradlinigen ASP-Entwurf zu entscheiden: Die Fassaden sind in hellem Backstein ausgebildet, der damit die Materialität der Christuskirche aufnimmt, das Hauptwerk des Architekten Conrad Wilhelm Hase, dessen Backsteinarchitektur im 19. Jahrhundert unter anderem Vorbild für die Hamburger Speicherstadt und zahlreiche andere Bauwerke war.

So soll der Neubau von der Christuskirche aussehen.

Und dann war da die Ökonomie, wie Bauherr und GBH-Chef Karsten Klaus betonte: So viele Appartments wie ASP habe kein anderes Planerteam untergebracht. Auf diese Weise könne man die Mieten geringer halten, und das sei das Ziel des kommunalen Unternehmens. Rund 9 Millionen Euro werde man investieren.

So sieht der Grundriss des Gebäudes aus.

Quelle: ASP

Unter den Nordteil des Grundstücks verläuft der U-Bahntunnel Steintor-Christuskirche. In der Bauverwaltung rechts vom Rathaus zeigt seit gestern eine kleine Ausstellung, mit welchen Ideen die verschiedenen Architekturbüros sich der Aufgabe genähert haben. ASP-Mitinhaber Meyer berichtete, dass der Neubau über dem Tunnel etwas niedriger und leichter gebaut werden solle, um nicht zu viel Druck auszuüben. Eine andere Frage war, wie man den Spielbereich der Kita-Kinder vor dem Autolärm schützt. ASP plant eine kleine Lärmschutzwand, die wie das Haus aussieht, aber große Fenster zum Cityring hat.

Die Umgebung des Neubaus.

Quelle: ASP

Die GBH hat gerade auch die Baugenehmigung für einen geplanten 12-Millionen-Euro-Neubau an der Kopernikusstraße erhalten, zudem will sie das Eckgebäude Klagesmarkt 17 gegenüber der Christuskirche zu Appartments umbauen. Alles soll 2018 fertig werden.

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