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Hier sollen 89 Wohnungen entstehen

Spatenstich am Oststadtkrankenhaus Hier sollen 89 Wohnungen entstehen

Noch befindet sich im alten Oststadtkrankenhaus die größte Flüchtlingsnotunterkunft Hannovers – am Donnerstag aber wurde auf dem vorderen Grundstücksteil zur Podbielskistraße bereits der erste Spatenstich für die neue Nutzung des Areals als Wohngebiet gefeiert.

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Hoch die Erde: Stadtbaurat Uwe Bodemann (v. li.), Architekt Thomas Müller, Bürgermeister Thomas Hermann und der hannoversche Strabag-Bereichsleiter Detlev Neuhaus an der Baugrube. Bild rechts: Die Simulation des Neubaus.

Quelle: Kutter

Hannover. Projektentwickler Strabag errichtet ein Wohn- und Geschäftshaus mit 16 500 Quadratmetern Gesamtfläche. Parallel hat nebenan im alten Schwesternwohnheim-Hochhaus des Klinikums hörbar der Abriss begonnen. Auch auf diesem Grundstücksteil sollen überwiegend Wohnungen entstehen, Bauherr wird dort voraussichtlich die städtische Wohngesellschaft GBH.

Spatenstich für neue Wohnbebauung: Auf dem Gelände des Oststadtkrankenhauses sollen neue Wohnungen entstehen.

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Der erste Spatenstich war sehr symbolisch: Als Strabag-Niederlassungsleiter Detlev Neuhaus mit mehreren Honoratioren zum Spaten griff, hatten Bagger längst die Baugrube ausgehoben. „Mit unseren Gebäuden schaffen wir ein neues Stück Stadt, das die hannoversche Bautradition zeitgemäß weiterentwickelt“, versprach Neuhaus unter Anspielung auf die Klinkerfassade. Der Entwurf des Berliner Büros Müller Reimann Architekten sieht großflächige Fenster für fast loftartige Wohnungen und Büros vor. Der Baukörper ist ein nahezu geschlossener Block, wie er in Gründerzeitvierteln üblich ist. Etwa 6500 Quadratmeter sind für Büros und Geschäfte an der Podbi reserviert, von den 89 Wohnungen sollen einige auch für Mieter mit geringem Einkommen geeignet sein. Insgesamt investiert die Strabag 42 Millionen Euro.

Nebenan will die GBH nach Abriss des Schwesternheims ebenfalls Wohnungen bauen, sie verhandelt nach Angaben von Geschäftsführer Karsten Klaus mit der Stadt über die Umwandlung ihres Erbbaurechts in ein Kaufrecht. Stadtbaurat Uwe Bodemann kündigte an, dass der weitere Wohnungsbau auf dem Gelände vielleicht 2018 oder 2019 starten könne, wenn das als Flüchtlingsheim genutzte Bettenhaus 2018 abgerissen werde.

Von Conrad von Meding 
und Carina Schmidt

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