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96-Fans wollen nicht mit Polizei reden

Aufenthaltsverbot 96-Fans wollen nicht mit Polizei reden

Kurz vor Saisonbeginn der 2. Fußball-Bundesliga gehen hannoversche Fan­gruppen auf Konfrontationskurs mit der Polizei. In einem offenen Brief haben Fanhilfe Hannover, Fanbeirat Hannover 96 und IG Rote Kurve 96-Fans empfohlen, der Polizei nicht mehr als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Der Grund ist ein Aufenthaltsverbot.

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Fankurve von Hannover 96.

Quelle: HAZ (Archiv)

Hannover. Grund dafür ist ein Aufenthaltsverbot, das die Polizei gegen ein Mitglied des Fanbeirats, Stephan R., verhängt hat. Es gilt für alle 96-Heimspiele der Saison praktisch ganztägig für Stadionbereich und City. Stephan R. war mit einem Eilantrag gegen den Beschluss gescheitert. Das Verwaltungsgericht folgte der Einschätzung der Polizei, die R. als einen Rädelsführer der gewaltbereiten 96-Anhänger ansieht. Nach Auffassung der Fangruppen habe R. lediglich bei einem Auswärtsspiel in Mönchengladbach als Vermittler zwischen Fans und Beamten fungiert.

„Vor diesem Hintergrund empfehlen wir allen 96-Fans, sich bei Problemen nicht als Ansprechpartner der Polizei zur Verfügung zu stellen, da dies später negativ ausgelegt werden könnte“, heißt es in dem Brief. Nach Darstellung der Polizei verkürze diese Version die Fakten allerdings stark. „Er ist als Führungsfigur der Ultragruppierung ,Komplott Hannovera‘ einzustufen“, sagt Polizeisprecher Thorsten Schiewe. „Zudem wurde er mehrfach im Zusammenhang mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen angetroffen.“

Der Aufruf, nicht mit der Polizei zu kooperieren, erhält große Aufmerksamkeit, weil Beobachter in der kommenden Saison bei 96-Spielen – etwa gegen Dresden und Braunschweig – eine Zunahme der Randale für möglich halten.

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