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D-Linie

Absage für neue Stadtbahnstrecke

Von Bernd Haase

Beim oberirdischen Stadtbahnverkehr der Linien 10 und 17 in der Innenstadt wird sich vorerst wohl nichts ändern. Den vor allem von Üstra-Chef André Neiß befürworteten Bau einer Tunnelstrecke kann sich die Region Hannover nach Angaben von Verkehrsdezernent Hans-Georg Martensen nicht leisten.
Entwurf für die oberirdische D-Trasse (Stadtbahnen 10 und 17) durch die Innenstadt.

Entwurf für die oberirdische D-Trasse (Stadtbahnen 10 und 17) durch die Innenstadt.

© Handout

Die finanziell günstigste Variante, eine oberirdische Strecke auf einem eigenen, vom Straßenniveau abgesetzten Gleiskörper, lehnt die Stadt aus städtebaulichen Erwägungen ab. „Hier liegt ein klassisches Dilemma vor“, erklärte Martensen.

Hintergrund für die Planungen ist, die aus Ahlem kommende sogenannte D-Linie der Stadtbahn nicht vor dem Hauptbahnhof entlang zum Aegi zu führen, sondern durch den Posttunnel zum Raschplatz. Damit könnten die Verkehrsströme rund um den Ernst-August-Platz entzerrt werden. Die Üstra verspricht sich von einer Tunnelstrecke darüber hinaus schnellere Fahrzeiten und zusätzliche Fahrgäste. Drei Varianten sind vom bundesweit renommierten Experten Hans-Ulrich Mann aus München volkswirtschaftlich untersucht worden; die Ergebnisse hat er am Dienstag im Verkehrsausschuss der Regionsversammlung vorgestellt.

● Tunnelstrecke: Sie würde vom Goetheplatz zum Raschplatz führen. Die Baukosten betrügen 129,8 Millionen und hätten sich laut Mann nach elf Jahren amortisiert. Im Betrieb wäre die Variante wirtschaftlich. Der Haken: Der Anteil der finanziell klammen Region an den Investitionen läge bei 32,6 Millionen Euro.

● Eigener Gleiskörper: Die Stadtbahnen würden weiter oberirdisch fahren, aber vor dem Ernst-August-Platz abbiegen und durch den Posttunnel am Hauptbahnhof vorbei zum Raschplatz rollen. Mit einem eigenen Gleiskörper, also vom Autoverkehr getrennt, betrügen die Baukosten gut 60 Millionen Euro. Der Regionsanteil läge bei 12,8 Millionen Euro. Der Haken: „Wir halten das für städtebaulich unverträglich und stimmen nicht zu“, sagt Hannovers Stadtbaurat Uwe Bodemann.

● Trasse auf Fahrbahnniveau: Der Verlauf wäre so wie bei der Variante mit dem eigenen Gleiskörper, die Bahnen führen aber weiterhin auf der Straße. Weil aber für dass Vorhaben keine Bundeszuschüsse fließen, müsste die Region 30,4 Millionen Euro zu den Baukosten zahlen und damit nur unwesentlich weniger als beim Tunnel. Zudem wäre die Strecke nicht wirtschaftlich zu betreiben.

„Was man aus diesen Erkenntnissen macht, ist eine politische Frage“, sagt Mann. Für Stadt- und Regionsverwaltung ist laut Martensen klar: „Regionspräsident und Oberbürgermeister sind sich einig, die Sache nicht weiter zu verfolgen.“ Die Politiker im Verkehrsausschuss enthielten sich jeder Bewertung – im Gegensatz zu Üstra-Chef Neiß. Der will weiter für die Tunnelstrecke kämpfen und bringt eine Alternative ins Spiel: „Wir können uns Finanzierungen vorstellen, die den Regionshaushalt nicht belasten, sondern von Unternehmen getragen werden.“ Im Klartext bedeutet das, dass die Üstra oder die für die Stadtbahnanlagen zuständige Infra Kredite aufnehmen. Die Entscheidung komplett zu verschieben, hält Neiß für fatal, wie er sagt: „Ab dem Jahr 2019 gibt es kein Geld mehr vom Bund.“

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  • Pro D-Tunnel Hannoveraner – 01.12.09
    Ich betrachte den Bau des D-Tunnels als durchaus sinnvoll zumeist es Bauvorleistungen gibt und laut Statistik das "Teildtück" als Wirtschaftlich erweisen würde. Mein Gott ich verstehe nicht wie man auf die schwachsinnige Idee kommen kann eine NF-Linie zu realisieren und die Sallstr. zw. Sallplatz und Lutherstr. sperren kann...wenn ich das schon höre. Der D-"Kurz"tunnel sollte als Anfang betrachtet werden mit "Ausbau-Option"! Es kann nicht sein das es an 32 Mio. scheitert und anderswo (Köln) round about 1.000.000.000€ für "U-Bahn Bau" ausgegeben werden!
  • Tunnel macht nach 11 Jahren Gewinn? Linden-Nordler – 01.12.09
    Also der Tunnel soll nach 11 Jahren bezahlt sein? Das stimmt nicht mal wenn, man nur den Regionsanteil (ca. 32 Mio Euro) rechnet. Dann müssten ja die anderen Tunnelanlagen schon lange Gewinn abwerfen - doch jedes Jahr muss die Infrastruktur mit knapp 40 Mio. Euro subventioniert werden, was bei den Reisezeitgewinnen auf den Linien an den A, B und C auch gerechtfertigt ist, aber für die D-Linie bringt dsieser Stummel bis zum Raschplatz nichts, außer neue Unterhaltskosten, mehr Kosten für den Sicherheitsdienst usw.
  • 66 Kommentare nun 67 Tüx – 27.11.09
    Monatsrekord.Glückwunsch an alle freunde der Kommendatorenleiste.Üstra zieht immer.
  • Falsche Abschirmung Peter – 27.11.09
    @Straßenbahngeplagter

    Leider ist an der einen Sache recht viel dran. Und das hat nichts mit Nostalgie zu tun. Den eine moderne Straßenbahn oder heute auch gerne Stadtbahn genannt, ist nicht zu vergleichen mit den Museumsbahn. Genau diese Argumente kommen aus den (19)70er Jahren und sind heute längst überholt.

    Und schön das Sie so ehrlich sind. Dennoch den besagten Lärm kann man heute mindern oder ganz abschalten. Denn es gibt schon länger Gleisesysteme, die so verlegt werden das die Straßenbahnen keine Schwingungen mehr zu den Häusern weiter geben. Tunnel müssen genau so abgeschirmt werden. So kann ein schlecht abgeschirmter Tunnel auch die um liegenden Gebäude beeinträchtigen und so die Wohnqualität mindern. Dazu kommt, dass man auch im Tunnel diese Schalldämpfer von Zeit zu Zeit sanieren muss. Das ist da natürlich deutlich aufwendiger und kosten auch entsprechend mehr.

    Aber letzteres interessiert kaum einen, da wenn einmal das ganze im Untergrund ist, sieht auch keiner mehr die Folgekosten.
  • @Peter Straßenbahngeplagter – 26.11.09
    gähn...

    Straßenbahnen verschwinden zugunsten der autogerechten Stadt. Typisch für Hannover. So wie in Georgstraße, Bahnhofstraße, Lister Meile... ;-)

    Immer derselbe Mist, den man hier von Verkehrsnostalgikern zu lesen bekommt.

    Es gibt allerdings wirklich ein egoistisches Argument, warum ich die Dinger unter der Erde sehen will. Ich arbeite in der Kurt-Schumacher-Straße. Und ich kann Dir sagen, an den Lärmpegel einer Strapazenbahn kommt nicht mal der Schwerlastverkehr heran. Allenfalls Polizeifahrzeuge mit eingeschalteter Sirene.

  • D-Tunnel doch nicht so toll. Peter – 26.11.09
    @trs

    Endlich mal einer der auch ein gutes Argument hier beschreibt, wieso das ganze auch genügend Nachteile bringt.

    Und eigentlich geht es den Verantwortlichen scheinbar mehr darum, die letzte Straßenbahn von der Straße zubekommen. Damit Hannover seiner Autogerechten Stadt nun ganz nahe kommt.

    Und am Ende nutzt man die Trasse der Starßenbahn, nur als neue Parkfläche. Das ist aber kein gutes Aushängeschild, für die welt offene Stadt Hannover.
  • @ LJA: D-Tunnel endet auch am Raschplatz trs – 26.11.09
    Der D-Tunnel würde auch zum Raschplatz führen, denn die Station "Hauptbahnhof" liegt nicht unter dem Bahnhof, sondern unter dem Raschplatz. Das geht aus allen Plänen klar hervor.
    Für die Umsteiger zu den S-Bahnen, die ja überwiegend am Gleis 1/2 abfahren, also auf der Seite zum Bahnhofsvorplatz, verlängern sich durch den D-Tunnel die Umsteigewege ganz erheblich.
    Bei der oberirdischen Lösung durch die Postunterführung können die besten Umsteigemöglichkeiten zur S-Bahn entstehen. Das würde auch den Weg durch die oft überfüllte Bahnhofshalle entlasten. Und falls wieder behauptet wird, dass die DB dem nicht zustimmt: Die Bahn hat dazu noch nicht Stellung genommen, und als Teil des Verkehrsverbundes dürfte sie sich nicht gegen eine bessere Verknüpfung mit den Verkehrsmitteln der üstra sperren.
  • @ Chistoph Heuer LJA – 25.11.09
    Nicht jeder benutzt die Bahn, um zum Einkaufen in die Innenstadt zu fahren. Ein Großteil der Fahrgäste steigt noch einmal um, häufig in andere Stadtbahnlinien. Genau das ist jetzt sehr unattraktiv gelöst.

    Die Tunnellinie führt auch nicht zum Raschplatz (das machte nur die oberirdische Version) sondern endet unter der Station "Hauptbahnhof" wo bekanntermaßen die Bahnsteige schon im Rohbau existieren. Dort und am Steintor gäbe es damit schnelle und bequeme Umsteigemöglichkeiten zu allen anderen Linien, auch Richtung Kröpcke und Aegie. Für S-Bahn Benutzer ändert sich nicht viel, außer dass sie dann beim Umsteigen auf den Schirm verzichten können.

    Natürlich - wer zum Einkaufen von Linden-Nord in die Luisenstr. möchte, ist mit der derzeitigen Lösung etwas besser dran. Aber die Zahl dieser Benutzer dürfte recht überschaubar sein.
  • Nostalgie Calenberger – 25.11.09
    Die Georgstraße war vor dem U-Bahn-Bau die Bundesstraße 6 mit entsprechend schmalen Bürgersteigen. Der Straßenzug Bahnhofstraße/Karmarschstraße war (aus der Alten Celler Heerstraße, jetzt Lister Meile kommend) die Bundesstraße 3. Am Kröpcke trafen sich 65.000 Kfz (1965!) und bis zu 13 ebenerdige Straßenbahnlinien. Als damaliges Kind habe ich das als bedrohend empfunden. Das hat nicht funktioniert.

    Der Bau des D-Tunnels ist keine Ergänzung, sondern die Vollendung des Basis-ÖPNV-Systems.

    Wer darum herum eine oberirdische Ringlinie fahren lassen will - meinetwegen. Von mir aus auch mit einer Dampflok mit Mallet-Fahrwerk. Die Spurweite stimmt, und das mit der Achslast bekommt man bei einer Tenderlok auch hin.
  • Wer will denn zum Raschplatz? Christoph Heuer – 25.11.09
    Der D-Tunnel würde direkt vom Steintor zum Raschplatz führen. Die dreifache Anbindung von Linden an die Innenstadt mit den bisherigen Haltestellen Steintor, Hauptbahnhof und Aegi würde wegfallen. Wo ist da der Vorteil für viel Geld? Wer will zum Raschplatz?

    Machen wir uns nichts vor: Die Innenstadt sind Bahnhofstraße und vor allem Georgstraße und die Straßen westlich davon. Der D-Tunnel geht an allem vorbei. Sparen wir das Geld und lassen Alles wie es ist.
  • @Dorfmensch CrayZD – 25.11.09
    Herzliches Beileid. ;-)

    Aber lass Dich nicht entmutigen: wie die Kommentare hier zeigen, denkt längst nicht jeder Bürger so provinziell wie die hiesige Stadtverwaltung.
  • D-Tunnel und Verlängerung der 10 bis Seelze Hainholzer – 25.11.09
    Also der D-Tunnel sollte auf jedenfall gebaut werden. Die 10 ist ja heute schon mit dem 7,5-Min-Takt und den Expressfahrten in der HVZ die am meisten bediente Linie. Schaut man dann noch die Linie 700 ZOB - Steintor - Limmer - Seelze (-Wunstorf) an, die auch im sehr dichten Takt fährt, dann sollte man das Potenzial erkennen! Mit der Verlängerung der 10 über Letter Klöckner-Str (dort Querung des Mittellandkanals sowie Unterquerung der DB-Strecke), Langefeldstr. bis Seelze Hannoversche Str. Ecke Goehtestr. (Dort geeigneter Platz für Endstation)wäre ein ein großes Potenzial erschlossen um einen D-Tunnel dann mit den 2 Linien zu betrieben. Die 17 als Volllinie(alle 10Min. statt heute 15Min.), die 10 im 5-Min-Takt (bei gleichzeitiger einstellung der Linie 700). Und dann sollte man die Verlängerung Ri. Zoo auf alle Fälle als Option offenlassen!
  • Provinzkaff Dorfmensch – 25.11.09
    Mein Gott, in was für ein Provinzkaff bin ich gezogen.
  • Keine Angst... Calenberger – 25.11.09
    ...Franz, ohne verbindliche Zusagen von Landes- und Bundesmitteln (letztere sind übrigens zweckgebundene Anteile der Mineralölsteuer - und nach meiner Beobachtung zahlen die Autofahrer noch) wird niemand mit dem Tunnelbau beginnen. Das hat zwar mal 1965 der Rat so beschlossen, aber das waren andere Politiker und einige Parteien gab es noch gar nicht. Dann lag die Baustelle zwei Jahre still; bis Bund/Land zusagten.

    Die Kosten dürften über eine Zeit von sechs oder sieben Jahren verteilt sein, mit Schwerpunkt auf den unterirdischen Bau zwischen Steintor und Hbf. 32 Mio kommunaler Anteil "auf einen Schlag" ist also nicht. Woher eine Zahl bis 250 Mio stammt, ist für die hiesigen Baugrundverhältnisse (Urstromtal der Leine) nicht nachvollziehbar.

    Was immer völlig unberücksichtigt bleibt: In den Bereichen mit offener Bauweise müssen sämtliche Versorgungsleitungen verlegt und damit erneuert werden. Leitungsbau ist in der Kostenkalkulation enthalten. Also - alles neu macht der Mai, und das nicht nur auf kommunale Kosten.

    Die Kosten früherer Strecken lassen sich im Mikrofilmarchiv der Stabi, EG, recherchieren. Die Eröffnungsdaten der Streckenabschnitte ergeben sich aus der Tunnelbroschüre der Üstra, als .pdf auf deren Website.

    Argumente mit amerikanischen Städten, deren ÖPNV auf den Bus gestützt ist, interessieren mich als Hannoveraner nicht. Und ide Finanzierung von Straßenbau nach GVFG gab es von Anfang an.
  • @ Franz LJA – 25.11.09
    Die oberirdische Lösung hat leider ein unterirdisches Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch die notwendige Absenkung des Posttunnels und den Abriß der Raschplatz-Hochstrasse werden das vermutlich die teuersten 600 Strassenbahnmeter der Welt. Dabei sind noch gar nicht die Kosten eingerechnet, die ein Aufbruch der S-Bahngleise des Hauptbahnhofs zum Posttunnel hin kosten würde. Da geht man bisher stillschweigend davon aus, die Bahn würde das übernehmen, aber die denkt gar nicht daran.
    Natürlich ist die U-Bahn immer noch etwas teurer, aber man bekommt auch etwas qualitativ hochwertigeres dafür. Weltweit gibt es heute bereits mehrere hundert U-Bahn und U-Stadtbahnsysteme auf der Welt. Zahlreiche weitere sind im Bau oder in Planung und das aus guten Gründen. Wir sollten hier nicht denken, wir seien klüger als alle anderen, wenn wir uns der Weiterentwicklung unseres Netzes verweigerten.
  • Milchmädchenrechnung Fritz Müller – 25.11.09
    Es geht nicht um 32 Millionen, sondern um 130 Millionen und wenn man die Schönrechnerei und die Rohstoffpreis-Spekulation mal einrechnet eher um 150 bis 200 Millionen. Den "Rest" von 100 bis 160 Mio. soll der Bund bezahlen. Warum fragt die HAZ nicht nach? Die Bundesgelder (nach GVFG) sind ab 2014 gedeckelt und ab 2019 Ende. Aus jenem Topf werden ab 2014 auch Straßen bezahlt und die Anträge von Freiburg bis Flensburg übersteigen schon heute das verfügabre Geld im Topf. Viele Projekte, die teils bis zu sechsmal mehr Nutzen bringen. Die Chance auf Fördergeld ist Null.

    Warum schreibt die HAZ nicht, dass Herr Neiß den Tunnel ohne Fördergeld vom Bund bestimmt nicht privat finanzieren kann?

    Fortsetzung des Tunnels? Eine Rampe zum Zoo, na schön. Aber ein Tunnel unter die Sallstraße? Wer bezahlt das nach 2019? Und die schönen Vergleiche mit anderen großzügigen Städten sind fast alle abwegig, weil da längst gestrichen wird ohne Ende. Das großspurige Hamburg baut jetzt z.B. eine Straßenbahn, wie in der Limmerstraße, nur mit Niederflurbahnen. Und so um die 100 Ami-Städte überlegen gerade, ob sie wieder Straßenbahnen einführen.


    Tunnel ist finanziell nicht mehr! Thema durch. Und nun der eigentliche Joke (die HAZ hat es nicht gemerkt?): die Oberflächenstrecke will die Stadt auch nicht, obwohl die natürlich ebenso privat finanzierbar wären.

    Will die Stadt die 10/17 ab Steintor total platt machen?
  • Gutachten BillyTea – 25.11.09
    Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das Gutachten wurde von einem bundesweit renommierten Experten erstellt und stellt zur Tunnellösung klar:

    - amortisiert sich bereits nach elf Jahren
    - ist im Betrieb wirtschaftlich
    - ist nur unwesentlich teurer als eine Oberflächenlösung
    - ist förderungswürdig.

    Und dann heißt es lapidar: kein Geld, vielen Dank trotzdem fürs Gutachten... Was, bitte, ist denn das???
  • Pendler Steuerzahler – 25.11.09
    Aus dem Nahverkehrsplan von 2008 geht hervor, dass täglich ca. 8700 Pendler am Steintor und am Hauptbahnhof von oder zu den Linen 10 und 17 umsteigen. Das ist eine ganze Menge. Besonders bei den jährlich steigenden Fahrgastzahlen und bei zusätzlichen Steigerungspotenzial was von einer Tunnellösung erwartet wird.

    An beiden Stationen sind die Umsteigemöglichkeiten eine Katastrophe weil die oberirdischen Stationen sehr weit von den U-Bahnen entfernt sind!

    Die Leute die meinen eine Stadbahn ist schön für's Auge sollen sich die Bahnen doch auch woanders angucken, aber nicht in der Innenstadt wo die 10 als einzige oberirdische Bahn nicht ins Konzept passt. In der Innenstadt sehe ich lieber Fußgängerzonen und Straßencafes als rumpelnde Bahnen
  • Chance nutzen! Optimist – 25.11.09
    Der Tunnel ist nicht nur für die Linie 10 wichtig.

    Durch den Tunnel können die oberirdischen Gleise am Steintor, Kurt Schumacher Str und Joachimstr wegfallen und mehr Platz für Parkplätze, Radwege, Straßencafes, Grünstreifen, Baumalleen usw. entstehen. Das Straßenbild der Innenstadt könnte sich sehr verbessern. Diese Bereiche der Innenstadt könnten dadurch sehr an Attraktivität gewinnen. Guckt euch an was aus der Luisenstraße geworden ist, das wär auch in den anderen Straßen der Innenstadt möglich! Auch der Ernst August Platz wäre ohne quietschende Bahnen attraktiver und besser Nutzbar.

    Nutznießer vom Tunnel wären nicht nur die Nutzer der Linie 10. sondern auch die Autofahrer die der Straßenbahn bisher aufgrund von Vorrangschaltungen vorfahrt gewähren müssen. Auch die Geschäfte würden von dem freundlicheren Straßenbild profitieren.

    Das ist eine riesen Chance die nicht vergeben werden darf!!!

    Ohne Tunnel wird der Straßenverkehr in der Innenstadt nicht entlastet. Die 10 und 17 bleiben langsam und verspätungsanfällig und die Umsteigemöglichkeiten zu allen anderen Linien bleiben sehr schlecht. Die Fahrgastzahlen steigen seit Jahren an, da ist der Tunnel eine richtige Entscheidung für die Zukunft der Stadt!
  • Leserbriefe sauer – 25.11.09
    Bombardiert die Verantwortlichen und die Zeitungen mit Leserbriefen!
    Ich kann diese zauderhafte Politik nicht mehr ertragen!!
  • Unglückliche Entscheidung Marc Ferrum – 25.11.09
    Hannover, welch eine Mutlosigkeit! Die Entscheidung weiterhin auf den Bau des Tunnels zu verzichten ist enttäuschend. Wo nur ist die ist das Gespür für eine zukunftsweisende Entwicklung geblieben? Herr Bodemann hat vor kurzem gesagt, "Städte müssen sich große Projekte vornehmen, sie müssen wahr genommen werden - sonst sterben sie." Der Innenstadtumbau im Rahmen von Hannover City 2020 ist so ein Projekt. Aber dazu gehört auch der neue Innenstadttunnel. Doch Hannover zaudert wieder, nimmt die Aufgaben nur halbherzig an - fast möchte man sagen wie immer. Kein Sterben aber ein Sichtum.
    Man stelle sich vor: eine Joachimstraße befreit vom Gleiskörper um mit neuen Aufenthaltsqualitäten, nicht so wie heute. Eine Kurt-Schumacher-Straße, plötzlich begrühnt und mit Straßencafés, hat sich die Volksbank dort nicht immer schon eine Verbesserung gewünscht? Und der Raschplatz, plötzlich Knotenpunkt im Stadtbahnsystem und damit deutlich verbesserter Standortfaktor für Arbeitsplätze direkt im Zentrum, zB. auf dem Un-Ort ZOB.
    Aber woran liegt es? An knappen Kassen? Das wird seit jahrzehnten erzählt. Da nochmal auf eine Änderung zu warten erscheint mir fragwürdig.
    Schauen wir auf andere Städte: in Berlin gibt es eine Kanzler-U-Bahn, und niemand weiß wofür, in Hamburg wird die Hafencity ans U-Bahnnetz angeschlossen, so teuer wie möglich und Köln... ach Köln.
    Nein, in Hannover möchte man sich wieder einmal um eine große Chance bringen - weil es wichtiger ist sich in Parteigeplänkel zu verlieren als gemeinsam die Zukunftsfähigkeit der Landeshauptstadt anzugehen.
  • Es geht aber um mehr als nur 30 Millionen Franz – 25.11.09
    Hallo,

    es geht aber nicht nur um 30 Millionen. Denn man muss auch die besagten Zuschüsse bekommen und die gibt es derzeit wohl kaum. Und deshalb ist das ganze so billig auch nicht zu bekommen.

    Und die oberirdische Lösung wird nie und nimmer 130 Mio. kosten.
    So liegt der Preis für 1 Kilometer derzeit bis 150 bis 250 Mio EUR, kann aber auch drüber liegen.
    Der Streckenkilometer an der Oberfläche liegt bei einen Zehntel dieser Kosten. Von daher kann eigentlich jeder an der Hand abzählen, dass die Tunnellösung die teuerste ist.
  • Ich glaub', ich steh' im Tunnel bdxc – 25.11.09
    Wie wär's mit der Nutzung der bestehenden Tunnel-Infrastruktur bei der 10, also wie im Nachtsternverkehr der "halben 10" ab Goetheplatz über die Humboldtstraße "ab in den Keller" und bis zum Hauptbahnhof; und bei der 17(braucht die eigentlich überhaupt wer?)ab Schwarzer Bär über die Humboldtstraße und Goetheplatz zur Glocksee. Umsteingefreie Verbindungen in die Innenstadt gibt es mit der 3 und der 7 schliesslich auf dem Südwest-Ast der Linie A in ausreichendem Umfang.
  • PRO TUNNEL P.D. – 25.11.09
    Warum ist in Hannover immer alles so schwierig. Ich erinnere mich noch an die absurde Diskussion um die Entrauchgunssäulen mit Kiez-Werbung auf dem Kröpcke... Die Stadt verpasst damit eine städtebauliche Super-Chance! Mit der Verlegung der 10/17 in den Keller gewinnt der Bahnhofsvorplatz an (noch) mehr Attraktivität. Auch das neue City-Stück im Bereich der Ernst-August-Galerie würde mit der Innenstadt zusammenwachsen.

    Die Straßenbahn und die Autos nerven einfach. Der Tunnel ist jetzt so greifbar nah und 30 Millionen sind doch verhältnismäßig überschaubar für dieses Projekt und ein modernes Nahverkehrssystem ist für die Entwicklung einer Metropole von fundamentaler Bedeutung. Aber hier wird von der Region ja seit jeher fleißig gespart. Für mich unverständlich und widersprüchlich. Mich verärgert das. Ich kann nur hoffen, Herr Neiß gibt den Kampf gegen die sturen Strukturen der Region nicht auf....

  • Barrierefrei CD – 25.11.09
    Wie stellen sich die Verantwortlichen eigentlich die Herstellung der Barrierefrreiheit auf der Innenstadtstrecke vor? Sollen 10+17 am Rosenquartier mit Hochbahnsteig enden? Oder gar am Steintor? Am Bahnhof kann doch kein Hochbahnsteig gebaut werden. Feine Aussichten!

    Dann lasst doch wenigstens die heutige 10 abwechselnd über den alten Weg und über Waterloo-Kröpcke fahren!
  • Emotionale Diskussion CD – 25.11.09
    Allein die stattliche Anzahl von Kommentaren bei allen Beiträgen der HAZ, wenn es um den D-Tunnel geht, beweist doch, wie sehr dieses Thema uns Bürger dieser Stadt beschäftigt und auch, wie die überwiegende Stimmungslage ist.

    Aber es hat ja alles keinen Sinn. Es geht nicht um Argumente. Die Verantwortlichen wollen den Stadtbahnausbau nicht und werden ihn mit allen Mitteln verhindern. Da könnten selbst 1 Mrd.€ übrig sein im Etat.

    Da in Stadt und Region nicht 2011 und auch nicht 2050 mit einem anderen Wahlausgang als Rot-Grün zu rechnen ist, wird der Ausbau auch nicht stattfinden. So können weiterhin solche Lieblingsprojektchen wie Raschplatzpavillion oder Umbenennung von "Bella Vista" in "Clara-Zetkin-Weg" (Die Dame war vor 1933 eine führende deutsche Kommunistin, die am liebsten ein Sowjet-Deutschland geschaffen hätte) verfolgt werden.

    Kein Wunder, dass Hannover ein schlechtes Image hat, obwohl es eine tolle Stadt ist.

    Das unsere Stadt
  • Tunnelblick Der Schaffner – 25.11.09
    Ich fahre seit 25 Jahren täglich mit der 10 zur Arbeit. Verspätungen habe ich bei diesen ca. 10.000 Fahrten 1-2 mal im Jahr erlebt. Damit kann ich leben. Gebt das Geld lieber sinnvoller aus, statt 1-2 Minuten Fahrzeit zu sparen. Z.B. Straßenlöcher stopfen, Kitas ausbauen, Schulden tilgen, wirkliche Zukunft gestalten.
  • Chancen verspielt 321meins – 25.11.09
    Es ist schon beschämend für Hannover dass der D-Tunnel nicht kommt.
    Hier hätte man für verhhältnismäßig wenig Geld eine erhebliche Infrastrukturverbesserung und Attraktivitätssteigerung der gesamten Stadt bekommen.

    Dies schmerzt umso mehr, als das demnächst die Förderungen aus Bundesmitteln auslaufen und wir dann, sollten die Entscheidungsträger in einigen Jahren zur Besinnung kommen, endgültig in die Röhre schauen.
    30 Mio sind für ein derart gewaltiges Infrastrukturprojekt wahrlich nicht sehr viel und bei gutem Willen sicherlich zu stemmen.
    In anderen Städten werden viel gewaltigere Investitionen vorgenommen.
    Hannover rangiert sich mal wieder selbst auf das Abstellgleis.

    Nicht bedacht wird, dass wir im direkten Konkurrenzkampf um Arbeitsplätze und Besucher mit allen anderen deutschen Großstädten, ja sogar europaweit stehen.
    Wer in diesem Wettbewerb nichts leistet gerät ins Hintertreffen, und Hannover hat sich mal wieder selbst ins Aus befördert.

    Bravo dem Kleingeist!
  • haha kobi – 25.11.09
    Für das wichtigste Projekt der hannoverschen Stadtentwicklung ist natürlich kein Geld da.
  • PRO TUNNEL 007 – 25.11.09
    30 Mio sind auf einen Schlag natürlich viel Geld, aber man muss die Investition langfristig sehen! Die anderen U-Bahn Strecken werden ja auch langfristig genutzt. Wenn die Wirtschaftlichkeitsprüfung positiv ist und eine Amortisation nach 11 Jahren gegeben ist, dann verstehe ich nicht wieso es eine Entscheidung gegen den Tunnel gibt.

    Mit der gegenwärtigen Situation bleiben sämtliche Probleme in der Innenstadt und auf den Linien 10/17 bestehen. Das kann doch nicht ernsthaft gewollt sein.

    Die Entscheidungsträger in der Stadt denken doch nur an ihre nächste Wiederwahl und nicht über einen Zeitraum von 11 Jahren. An die Berufspendler, die fleißig ihre Steuern zahlen, denkt wohl auch niemand. Ich bin schwer enttäuscht!

    Viel Erfolg Herr Nieß!!!
  • Alltäglicher Wahnsinn Hot Spot – 25.11.09
    Das ist echt gut, da wird ewig diskutiert, werden zig Gutachten angefertigt und Fachleute bezahlt, und am Ende stellt man fest, dass man zur Realisierung überhaupt kein Geld hat...
    Wie dumm sind die Verantwortlichen eigentlich?
  • ad: Transferempfänger CC – 25.11.09
    Meine Aussage war etwas überspitzt formuliert und sollte keinen beleidigen. Ich wollte lediglich die Bedeutung der Linie 10 im Verhältnis zu den anderen etwas ins rechte Licht rücken.

    Ich bin zwar Südstädter, aber erst recht Hannoveraner und schätze auch insbesondere Linden/Limmer. Trotzdem ist mir das Publikum mit der Linie 10 ein Graus - das will ich aber hier nicht vertiefen.
  • Kosten CrayZD – 25.11.09
    Wie lächerlich und hilflos sich mittlerweile die öffentliche Hand darstellt gegenüber den Summen, mit denen in der Privatwirtschaft jongliert wird, zeigen diese Zahlen:

    Gesamtkosten D-Tunnel 130 Mio.
    (auf vier Schultern verteilt - Region, Land, Bund, EU!)

    Gesamtkosten Ernst-August-Galerie 250 Mio.

    Gesamtkosten Umbau Kröpcke-Center 200 Mio.

    Auch die letztgenannten Millionen werden über den Wirtschaftskreislauf (Mieten, Einzelhandelspreise) letzendlich dem Endverbraucher aus der Tasche gezogen. Soviel zum Thema knappe Kassen.

    Andererseits sind bei der Stadt aber 6 Millionen (!) für die Sanierung der Hälfte (!) des Raschplatzpavillons vorhanden - ein Projekt, von dem jeder Privatmann die Finger lassen würde. Aber es hat ja soviel kulturelles Flair, Veranstaltungen in einem alten Kaufhausprovisorium abzuhalten. Genauso wie es Flair hat, sich in einer Straßenbahn im Schrittempo durch den Stau zu quälen.

    Manchmal kann ich mich nur noch wundern über diese Stadt...

  • Projekt blos nicht liegen lassen! Tom9 – 25.11.09
    Ich kann die Ebtscheidung, das Projekt jetzt weil Kosten von ca. 30 Mio EUR entstehen liegen zu lassen, nich nachvollziehen. Schließlich weiß man doch vorher, wenn so ein Gutachten beauftragt, dass Realisierung einer Tunnelmaßnahme Geld kostet. Meiner Meinung nach sollte die ÜSTRA ein Treunhandkonto einrichten - dann jeder, der für den Tunnel etwas übrig hat, Geld einzahlen. Siehe Bsp. Yukon Bay!
  • Die üstra soll kämpfen Vincent – 25.11.09
    Nach der fast bockigen Absage der Region sollte sich Herr Neiß die Boxhandschuhe anziehen und versuchen, die Finanzen anders zu wuppen. Es ist ja nun mal nicht so, dass der kurze Tunnel das Endgültige ist, sondern der erste Schritt in eine weitere Komplettierung des Netzes. Unterm Hauptbahnhof ist Schluss, aber nur vorerst. In ferner Zukunft wünsche ich mir, dass sich die 10 und die damals provisorisch an den C-Tunnel angehängte 6 finden mögen wie beide Finger in Michelangelos Schöpfung. Der D-Tunnel ist der erste Schritt von vielen, aber man muss ihn erst mal gehen wagen, und da hat sich die Region gestern mächtig verstolpert.
  • Ausnahmen gibt es sicherlich Franz – 25.11.09
    @StaStaNutz

    Sicherlich gibt es Ausnahmen. Sind aber nicht die Regel und haben auch weniger mit Ausschreibungen zu tun. Da ja die Kosten meist beim Bau erst in die Höhe gehen und da wird nichts mehr ausgeschrieben.
    Leider ist es am Ende doch so, dass die Kosten höher als der Nutzen sind.
  • Kosten D-Tunnel StaStaNutz – 25.11.09
    @ Franz

    Dann schauen Sie mal ins (hiesige) Zeitungsarchiv. Die mit 200 Mio DM veranschlagte Tunnellinie C-Ost kam in der Endabrechnung auf 160 Mio DM. Die endgültigen Preise sind immer von den Ausschreibungsergebnissen abhängig, und diese richten sich u. a. nach der Konjunkturlage.

    Unter Berücksichtigung dessen, das alle vorhandenen Tunnelanlagen rund 100.000 DM pro laufenden Meter gekostet haben, erscheint die Kostenschätzung plausibel.
  • @cc ...Transferempfänger woolio – 25.11.09
    Hallo cc,

    ich wohne in Limmer und bin KEIN Transferempfänger.
    Willst du mit deiner Aussage behaupten, dass in Linden, Limmer, Ahlem und Co nur unterstes Soziniveau wohnt???
    Wenn ja, danke schön.
  • Transferempfänger Links der Leine – 25.11.09
    @CC
    Na vielen Dank auch. Vielleicht ist das ja wirklich der Grund weshalb Linden im Gegensatz zu den Südstädtern (Moment mal, wollen die vielleicht auch den D-Tunnel unter der Sallstraße), Nordstädtern und Oststädter keinen Tunnel bekommt. Das sind doch eh alles nur Transferempfänger die mit dem Sozialticket fahren, auf ein paar Minuten mehr wird es denen nicht ankommen.
    Was für eine Arroganz!
    P.S.
    Ich bin nicht mit der ÜSTRA verwandt oder verschwägert, verdienen den Unterhalt für meine Familie und zahle mit meinen Steuern auch für die Transferempfänger mit.
  • 129,8 Millionen nicht haltbar Franz – 25.11.09
    Hallo Leute,

    ich glaube jeder der schon mal ein Tunnelprojekt beobachtet hat, wird sofort sehen das diese 129,8 Millionen nur ein Richtwert ist. Denn halten wird man diese Summe unterm Strich leider nicht und mit den richtigen Zahlen wird erst nach Baubeginn die Bevölkerung informiert, da selbige dann keine oder kaum Möglichkeiten haben dagegen anzugehen.

    Beispiele für diese Behauptungen findet man genügend, man muss nur ältere Tageszeitungen dazu in Hannover sich antun.
    Selbst wenn schon einige Vorleitungen für die D-Strecke da sind, so muss der Rest noch gebaut werden und die Kosten werden sicherlich am Ende für den ganzen Tunnel bei knapp 500 Mio. liegen. Dann wäre aber der Nutzen dieser Anlage nicht mehr geben und würde viel länger dauern, bis sich diese Anlage rechnet.

    Nur als Beispiel, die Kosten für die neue U-Bahn in Köln oder Düsseldorf sind kurz nach deren Baubeginn recht schnell angestiegen angestiegen. Nur beim Transrapid in München hatte man dann die echten Kosten am Ende für den Tunnel genannt, da man nur so das Projekt kippen konnte.

    Man sollte hier nicht immer alles glauben was einen die Politiker und deren Ing. die zum Teil hinter denen stehen glauben schenken. Denn für 129,8 Millionen wird man den besagten Tunnel nie und nimmer am Ende bekommen!
  • Prioritäten richtig einschätzen CC – 25.11.09
    Ich bin weder für noch gegen den Tunnel. So wichtig für die Stadt ist der Tunnel nicht. Das U-System ist gut in Hannover und die Linie 10 befördert nun nicht so viele Arbeitnehmer (nach meinem Eindruck eigentlich nur Transferempfänger). Die Stadt hat wichtigere Themen (Leineufer, Finanzen,...)

    @HAZ-Redaktion: Ich finde es nicht sehr seriös, Kommentare direkt unter die Artikel zu packen. Bei der WELT, SPIEGEL etc. gibt es Links zu Foren. Da trennt man Kommentare vom journalistischen Artikel. Es ist doch klar, dass das hier ein ÜSTRA-Forum ist.
  • Tunnel? Ja, bitte! Döhrener – 25.11.09
    32M€ über wieviele Jahre? Ok, es wurde korrekterweise auch auf Wartung etc verwiesen und ja, das Stadtsäckel ist wirklich leer. Aber Infrastruktur Investitionen zahlen sich (fast) immer aus und tun auch dem HannoverImage gut. Also, wenn es irgendeinen Weg gibt, die 32Mille zu finanzieren, dann sollte das angegangen werden. Wenn der Etat das nicht hergibt, dann geht's nicht. ABER momentan gehen noch viele andere Sachen und leider leider wird eine Prioliste der Investitionen nicht wirklich öffentlich gemacht.
  • Pro Tunnel - fangt endlich an zu bauen! Sascha – 25.11.09
    Absolut richtig dass Neiß kämpft. Nur der Tunnel hat für die Zukunft weites potential. Die oberirdische Strecke wäre eine Sackgasse und rausgeworfenes Geld für jede weiterentwicklung der D-Linie bezüglich dichteren Takt oder mehr Linienerweiterungen und müsste spätestens bei erweiterungen durch den Tunnel ersetzt werden. Für mich ist ein oberirdischer verlauf unattraktiv, da langsam und die Umsteigeverhältnisse sehr schlecht bleiben würden. (Linie 17 wird irgendwann zukünftig zur Vollinie aus Wettbergen und wäre weiterhin sehr unattraktiv im Vergleich zur 3 wenn so schleichmäßig angeschlossen) Ich würde auch gerne mal sehen wie sich die 2,65Meter breite 75meter Lange Bahn (die auch dort kommt) auf EIGENER Gleisspur ;o) um die 90° Kurve rumpelt/quitetscht/quält, direkt vor der Ernst August Gallerie. Dann am besten noch im 10 Minutentakt beider Linien, so das alle 2,5 Minuten je Seite eine 10 oder 17 vorbeidröhnt.
  • Finanzierung Rxt – 25.11.09
    Gegenfrage zu den knappen Kassen - Wann sind die denn mal voll???
  • Kurzsichtig, um nicht zu sagen blind CrayZD – 25.11.09
    Was ist das denn um Gottes Willen für ein mieser politischer Stil?!?

    Erst lässt man das Fußvolk in Form von BIU/VCD mit Pseudoargumenten wie 'touristischer Attraktivität von Straßenbahnen' und 'erhöhtem Sicherheitsgefühl an der Oberfläche' auflaufen und hofft, dass sich das Problem irgendwie auf dem Wege verkehrstechnischer Diskussionen löst.

    Und nachdem man feststellt, dass die ach-so-tolle Oberflächenlösung entweder genauso teuer wird wie der Tunnel oder als abgezäunte Schottergleistrasse mitten in der Innenstadt daherkommt (was von der Stadt zu Recht als städtebaulich unverträglich abgelehnt wird), da rückt man mit den wahren Beweggründen raus: wir haben schlichtweg kein Geld! Das mag zwar legitim sein, aber warum nicht gleich so?!? Dann hätte man sich auch die Kosten für das Wirtschaftlichkeitsgutachten sparen können, denn in zehn Jahren muss das wegen geänderter Förderbedingungen eh nochmal neu erstellt werden.

    Und in Luft auflösen wird sich das Problem wohl kaum. Hochbahnsteige vor dem Bahnhof scheitern am Veto der Stadt, und eine Ertüchtigung von dann uralten Klapptrittstufenbahnen wird in spätestens 30 Jahren unbezahlbar. Mal ganz zu schweigen davon, dass ein neuralgischer Punkt des innerstädtischen Nahverkehrs dann auf Dauer nicht barrierefrei sein wird.

  • Wir hams ja! Kokolores – 25.11.09
    Bei aller Liebe zum D-Tunnel: Man hat den Eindruck, dass die Ausgabementalität der Bundesregierung in den Zeiten der Finanzkrise offensichtlich auch auf etliche der hier schreibenden Kommentatoren durchgeschlagen hat. Hauptsache Geld ausgeben! Bei der ganzen Diskussion geht aber vergessen, dass der Löwenanteil der Investitionskosten von Bund und Land getragen werden muss. Und wer garantiert denn, dass diese bereit oder in der Lage sind, ihren Anteil zu zahlen? Der Bund wird sich dieses Investitionsprojekt sehr genau anschauen. Bei dem derzeit sehr knapp positiven volkswirtschaftlichen Indikator des D-Tunnels reicht eine geringfügige Kostenerhöhung bei der Planungsvertiefung aus, den Indikator ins Negative kippen zu lassen und damit der Bundes- und Landesförderung einen Riegel vorzuschieben. Hinzu kommt, dass Herr Mann durch geschickte Gestaltung der Annahmen bisher noch jedes auch noch so zweifelhafte Projekt volkswirtschaftlich positiv hinrechnen konnte und sowohl Bund wie auch Land sich diese Berechnung im Fall des D-Tunnels genau anschauen werden. Wahrscheinlich fällt das Ganze schon dann wie ein Wolkenkuckucksheim in sich zusammen, und aus Sicht des Steuerzahlers kann man auch nur sagen: Gott-sei-Dank. In den heutigen Zeiten sollte man sich auf das (finanziell) Machbare beschränken, und das ist der D-Tunnel mit Sicherheit nicht!
  • Kosten Peter – 25.11.09
    @Peter zwei

    Das glauben Sie doch selber nicht. Die Betriebskosten für Zugsicherungsanlagen, Rolltreppen, Aufzüge Lichtanlagen und etliches mehr schlagen im Tunnel deutlich zu buche. Dazu kommt dann die Unterhaltung der eigentlichen Tunnelsubstanz.
    Und oft sind zumindest nach wenigen Jahren die Fahrtreppen oder Aufzüge schon kaputt, das soll dann Fortschritt sein?
    An der Oberfläche muss der Betrieb sich nur um die Gleise kümmern und um die Haltestellen, aber letztere sind im Unterhalt deutlich günstiger. Dazu ist man da nicht auf Fahrtreppen und anderes angewiesen.

    Und leider habe ich in den letzten Jahren hier dazu gelernt, "glaube keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast". Denn leider sind viele dieser Planungsunterlagen so geschrieben worden, das selbst ein Projekt was kaum ein Nutzen hatte auf einmal jeder bräuchte. Genau so sieht es auch mit den jetzigen Planungen aus.
  • @Peter Peter Zwei – 25.11.09
    Eine Tunnelstrecke ist im Unterhalt sogar günstiger.
    Die Instandhaltungskosten für eine Bahnstrecke im Straßenbereich sind aufgrund des Autoverkehrt höher als die Instandhaltungskosten für eine Tunnelstrecke. Das steht im Nahverkehrsplan der Region Hannover. Dadurch sinken die laufenden Kosten durch eine Tunnelstrecke. Den Link zum Nahverkehrsplan darf ich hier leider nicht veröffentlichen.
  • Die Lobby will doch nur den Tunnel Peter – 25.11.09
    Die jetzige Entscheidung ist besser, als nun mit aller Kraft diesen Tunnel zubauen. In Zeiten knapper Kassen ist so was reiner Luxus, den eigentlich so viele auch nicht wollen. Das sind eher einige Lobbyisten, hier besonders die Bauindustrie. Und ob es am Ende schneller für den Fahrgast voran geht ist nicht klar. Eher können sich hier und da die Fahrzeiten sogar verlängern. Denn der Fahrgast muss ja erstmal noch aus den Tunnel raus um sein Ziel zu erreichen, am Ende spart er nur gefühlt was ein, realistisch betrachtet ist er aber zum Teil länger unterwegs.

    Und leider vergessen auch viele Befürworter, die Betriebskosten dieser Tunnelstrecken. Hier sind selbige meist höher als der eigentliche Nutzen der Anlage und das spricht eigentlich eher für den bei behalt der Strecke an der Oberfläche. Auch müssen in der Regel nach einigen Jahrzehnten diese sensiblen Bauwerke aufwendig saniert werden. Das wird hier auch gerne verschwiegen und das alles muss der Steuerzahler bzw. der geneigte Fahrgast bezahlen.

    Aus diesen Gründen sollte man in Hannover froh sein, dass der D-Tunnel erstmal nicht kommt. Es wäre eher angebracht nun alternativen an der Oberfläche zu suchen und die besagte Strecke zu beschleunigen.
  • D-Tunnel Weihnachtsmann – 25.11.09
    Der Tunnel ist die einzige Möglichkeit die Probleme der Linie 10 und der Innenstadt zu lösen!

    Die 10 ist in der Innenstadt sehr Verspätungsanfällig, langsam und die Umsteigemöglichkeiten zu den anderen Linien sind eine Katastrophe! Der Verkeht in der Kurt Schuhmacher Str und Joachimstr kann nur durch einen Tunnel entlastet werden. Außerdem könnten diese Straßen durch den zusätzlichen Raum deutlich atraktiver gestalltet werden.

    Andere Großstädte geben ein Vielfaches aus, aber bei uns kriegt das mal wieder niemand auf die Reihe. Kein Wunder, wenn sich der Tunnel erst in 11 Jahren rechnet, sind die Entscheidungsträger längst im Ruhestand oder denken nur an die nächste Wahl und kümmern sich einen Dreck um die langfristige Zukunft.

    Das Stadtbahnkonzept muss endlich vollendet werden. Die 10 gehört wie alle anderen Linien in diesem System im Innenstadtbereich unter die Erde. Erst recht wenn es nur bis 2019 noch Bundeszuschüsse aus unseren Steuergeldern gibt. Es wär doch schön wenn unsere Steuergelder endlich auch in unserer Stadt investiert werden und nich in anderen Städten verbaut werden.

    Ich wünsche dem Üstra-Cher viel Erfolg bei seinen Bemühungen für den Tunnel!
  • Beschämend CD – 25.11.09
    Die gestern getroffene "Nicht-Entscheidung" ist absolut traurig für die täglichen Nutzer der Linie 10 und beschämend für gewisse verantwortliche Politiker von Region und Stadt.

    Das die Vorteile des D-Tunnel haushoch überwiegen, wurde in sämtlichen Foren ausführlich dargestellt und nun auch von Experten bestätigt.

    Hier aber geht es scheinbar um Ideologie. Allein die sofortige Absage seitens der Region in Basta-Manier sagt alles aus.

    Der Tunnel ist von den Parteien des linken Spektrums einfach nicht gewollt, da er nicht ihre Klientel (Transferempfänger) bedient. Für das ganze Beauftragtenwesen, Gender Mainstreaming und politisch korrekte Straßenumbenennungen ist immer genügend Geld vorhanden. Merkwürdig, oder?! Aber den täglich arbeitenden Menschen, die täglich die Transferleistungen erwirtschaften (z.B. die Pendler), eine Erleichterung zu verschaffen, ist natürlich nicht drin!

    Mein Kommentar ist polemisch. Ich bin maßlos enttäuscht und hoffe auf Herrn Neiß und seine alternativen Ideen zur Finanzierung.
  • Plumpes Ende einer Diskussion? Jens Pielawa – 25.11.09
    Ich mache immer wieder gerne meinen Unmut laut, dass diese Diskussion um den Tunnel seit nunmehr fast 20 Jahren einfach zu lange dauert und nur noch nervig ist. Mit dem im Verkehrsausschuss lapidar gemachten Sätzen, die Region und die Stadt hätten die 32 Mio. nicht und deswegen lässt man es lieber, zeigt sich wiederum erneut, dass ein zukunftsträchtiges Thema wieder mal auf die lange Bank geschoben wird. 2019 sollen die Bundesfördermittel auslaufen - hallo! Aufwachen! Dann erst recht!
    Ich finde es gut, dass die Stadt weiterhin kein Rasengleis in der Goethe- und KS-Straße haben möchte und beharrlich bleibt - das ruft zwar gewiss dieses "Dilemma" vor, aber Stadtbaurat und üstra wissen schon genau, dass das mit der Entwicklung des Stadtraumes irgendwie nicht einhergehen kann. Sie sollen halt weiter beharrlich bleiben und dieses gestern getätigte Spektakel mit unwürdigem Ende einer guten durchdachten Planung verfolgen. Es gibt noch genug andere Finanzierungsmöglichkeiten, oder vielleicht baut die Region dann einfach mal 10 Hochbahnsteig-Monster weniger, die gut und gerne 3 Mio. kosten...
    Nach wie vor meine Meinung: der (erst einmal kurze) D-Tunnel ist der richtige Schritt zu einer Komplettierung des wohldurchdachten Stadtbahnsystems. Wenn man hier nicht den ersten Schritt tut, haben wir überall Fragmente, die keinem nützen und den Fahrgästen weiterhin Unmut bereiten. 32 Mio., ich bitte Euch: andere Städte nehmen so was mal schnell zehnfach in die Hand - und machen's einfach!
  • Durch den Tunnel LJA – 25.11.09
    verkürzen sich die Fahrtzeiten erheblich. Dadurch müssen für die gleiche Strecke weniger Bahnen und Mitarbeiter eingesetzt werden. Außerdem werden Störungen im Betriebsablauf reduziert, die auch immer kostenträchtig sind.

    Die ÜSTRA rechnet ferner mit deutlich erhöhten Fahrgastzahlen. Das ist realistisch, weil viele Leute im Moment einfach keine Lust haben, sich von der 10 gemütlich durch die Gegend schaukeln zu lasssen, während die Stempeluhr an ihrem Arbeitsplatz nach Minuten abrechnet.
    Wie man es auch dreht und wendet: 32 Millionen, verteilt über mehrere Jahre, sind für eine Region mit 1,1 Millionen Einwohnern, absolut keine astronomische Größe. Das man das angeblich nicht aufbringen kann, ist einfach lächerlich. Aber vermutlich liegt das eigentliche Problem eher darin, dass dann viel weniger Versorgungsposten in einer ohnehin überbesetzten Verwaltungsbürokratie geschaffen werden könnten.
  • Kostenrechnung Frank – 25.11.09
    ..hier wird sicherlich nicht mit betriebswirtschaftlichen Größen gerechnet, weil das am Ende doch der Steuerzahler bezahlen muß...da wird um dem Ziel näher zu kommen geschönt, gelogen, vergessen oder auch gar nicht gerechnet. Hört sich doch gut an: Nach 11 Jahren hat sich der Tunnel amortisiert,(grins)oder? Mit dem aufkeimenden Gedanken anschließend könne man Gewinn mchen. Womit? Mit dem Tunnel? hä? Was ich immer so fatal finde, ist das die Medien solche Meldungen immer als Nachrichten verbreiten und man glauben könnte das stimmt. Eigentlich fehlt da der Werbehinweis.
  • @Verkehrswissenschaftler Links der Leine – 24.11.09
    Das bezieht sich wohl auf den Regionsanteil. Und das ist, unabhängig davon wie sinnvoll das für den Bund ist, der Wert an dem sich die Region orientieren sollte.
    Eine Sache macht mich aber doch stutzig: Wenn der Tunnel nach 11 Jahren abbezahlt ist, macht man doch im Anschluss daran Gewinn oder? Das ist doch ein Superinvestment!
  • das rechnet sich nie nach 11 Jahren Verkehrswirtschaftswissenschaftler – 24.11.09
    Ich habe hier noch nie kommentiert, aber ich wuerde die Redaktion bitten, dass mit den 129mil€, die sich nach nur 11 Jahren gerechnet haben sollen, nochmal nachzuschauen.

    Nur um das mal in Perspektive zu ruecken, das wuerde einen reinen Gewinn nach Betriebs- und Wartungskosten von 32000€ vorsehen... tagtaeglich auf einer Stadtbahnlinie... das waere schon enorm.
  • Stadtbahntunnel manni – 24.11.09
    hier noch ne ergänzng von Manni,
    Ich finde wir lassen die Linie 10/17 so wie sie ist, weils gut aussieht, und bauen den Tunnel doch, damit man schnell nach Linden kommt ;-)

    N Paar Millionen € mehr oder weniger an Schulden machen auch nischt mehr.
  • Unakzeptabel LJA – 24.11.09
    auf mehreren Ebenen. Zum einen hat man das Gefühl, die Region Hannover sollte der Hauptstadt hier etwas schenken. Das letztere mittlerweile intergrierter Bestandteil der Region ist, hat sich wohl noch nicht bis zur Hildesheimer Str. rumgesprochen.
    Dann die Tatsache, dass viele Verantwortliche, so anscheinend auch der OB, nicht an eine Zukunft Hannovers glauben und lieber die allmähliche Abwicklung der Stadt verwalten wollen. Wer so denkt, sollte sich besser aus der Kommunalpolitik raushalten.

    Schließlich wieder die alte Leier mit den ach so unsicheren Tunnelstationen. Gruselig ist es in der Tat, wenn die Haltestelle weitgehend leer ist. Aber das gilt für die oberirdischen Streckenteile ganz genau so. Hier muss man die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen schaffen, aber unabhängig von dem hier behandelten Thema. Noch besser wäre es natürlich, die Fahrgastzahlen zu erhöhen, denn belebte Stationen sind immer noch die sichersten. Aber das geht nur mit einem schnellen und zuverlässigen System mit witterungsunabhängigen Umsteigemöglichkeiten.

    Insgesamt könnte man vermutlich eine Lösung finden, wenn sich Regions- und Stadtverwaltung sowie Landesregierung an einen Tisch setzen würden. Leider sind sich die drei spinnefeind. Solange die Landeshauptststadt sich lieber als bedauernswerten Sozialfall sieht, statt als das ökonomische Kraftwerk des Landes, wird sich daran wohl auch nicht viel ändern.
  • Stadtbahntunnel manni – 24.11.09
    Ein Tunnel ist verkehrstechnisch schon sehr praktisch, aber ich finde es hat auch was (fürs Auge) wenn so eine Straßenbahn mitten durch die Stadt fährt, auch wenns eng ist. Ohne die gute alte 10 ,17 würde was fehlen.
  • Wieso Weshalb Warum Wieso Weshalb Warum – 24.11.09
    @St.K.: Der 700 Bus ist gerne auch völlig überlastet, die Option auch Limmer/Ahlem besser, Seelze und Letter (von der Südstadt will ich garnicht reden) besser an den ÖNPV anzubinden bleibet, bleibt leider bei dieser kleinbürgerlichen und kleinklarierten Diskusion aussen vor.

    Mal sehen wie die Diskussion geführt wird wenn Sprit 5 EUR kostet.
  • Wieso Weshalb Warum Wieso Weshalb Warum – 24.11.09
    Also ich steige lieber warm und trocken um als nass und kalt.
  • Es wird nicht gekleckert und schon gar nicht geklotzt... St.K. – 24.11.09
    Fakt ist:Das Stadtbahnnetz ist unvollendet! Was so großspurig in den 70er Jahren begann kann und darf doch so nicht enden!Nicht in Linden nicht in Limmer und schon gar nicht im sogenannten Posttunnel!

    Jeder Anwohner in Linden Nord träumt bestimmt davon es mal in Ferner Zukunft so schön zu haben wie die Lister mit ihrer Meile. Wer weiß worum es geht der weiß auch was ich meine.Hochbahnsteige in der Limmerstr. was für ein Graus!Kann sich sowas heute jemand in der so schönen Lister Meile vorstellen?Wohl kaum! Wir kreisen lieber mit der Bahn oder den spitzen Bleistift um den Goetheplatz! Wenn schon einen Tunnel dann bis zur Wunstorfer Str.den ich absolut befürworte und der Raschplatztunnel muss auch genutzt werden wofür wurde er denn sonst gebaut? (Ja ich weiß,hier mit den kleinbürgerlichen denken total utopisch)Doch alles andere ist nicht zu Ende gedacht.

    Aus meiner Ansicht sollten viel mehr Bahnen über die Humboldtstr.duch den Tunnel gen HBF. fahren!Da gibt es außer den Nachtsternverkehr und den Expresszügen so weit ich weiß überhaupt keine Taktzeiten!Müssen denn überhaupt die nur 4 Haltestellen Clevertor,Steintor,Thielenplatz und Aegi von der Linie 10 bedient werden???? Wäre das nicht nur die einfachste sondern auch die sinnvolste Lösung.Denn parallel fährt zb.die Buslienie 700 die gleiche Streckenführung bis zum HBF.!Und vom Bahnhof zum Aegi kommt man immer!!! das so gesparte Geld könnte in die untertunnelung der Limmerstr. fließen.
  • Baut den Tunnel!! DA – 24.11.09
    32 Millionen und deswegen ein Aufschub?
    Nicht zu fassen, dass anderweitig Gelder rausgeschmissen werden, aber hier, wo die Gelder nötig sind, wie sonst was, wird alles gestoppt und nicht weiter geplant?
    Heute erst stand in der Zeitung, dass die Stadt 102 Mio eingenommen hat,.
    Außerdem würde sich doch die strecke in 11 Jahren amortisiert haben?
    Also, worauf wird denn noch gewartet?
    Mal von den ganzten positiven Nebeneffekten der gesamten Stadtentwicklung mal abgesehen?Hoffentlich kommen die Leute echt noch mal zusammen, dass es nicht an lächerlichen 32 Millionen scheitert, für solch ein total wichtiges Projekt, wo in Köln Milliarden verbuddelt werden!
    Sollen sie den Landtag so belassen! Hier wäre das Geld eindeutig besser aufgehoben!
  • Es wird nicht gekleckert und schon gar nicht geklotzt!!! St.K. – 24.11.09
    Fakt ist:Das Stadtbahnnetz ist unvollendet! Was so großspurig in den 70er Jahren begann kann und darf doch so nicht enden!Nicht in Linden nicht in Limmer und schon gar nicht im sogenannten Posttunnel!

    Jeder Anwohner in Linden Nord träumt bestimmt davon es mal in Ferner Zukunft so schön zu haben wie die Lister mit ihrer Meile. Wer weiß worum es geht der weiß auch was ich meine.Hochbahnsteige in der Limmerstr. was für ein Graus!Kann sich sowas heute jemand in der so schönen Lister Meile vorstellen?Wohl kaum! Wir kreisen lieber mit der Bahn oder den spitzen Bleistift um den Goetheplatz! Wenn schon einen Tunnel dann bis zur Wunstorfer Str.den ich absolut befürworte und der Raschplatztunnel muss auch genutzt werden wofür wurde er denn sonst gebaut? (Ja ich weiß,hier mit den kleinbürgerlichen denken total utopisch)Doch alles andere ist nicht zu Ende gedacht.

    Aus meiner Ansicht sollten viel mehr Bahnen über die Humboldtstr.duch den Tunnel gen HBF. fahren!Da gibt es außer den Nachtsternverkehr und den Expresszügen so weit ich weiß überhaupt keine Taktzeiten!Müssen denn überhaupt die nur 4 Haltestellen Clevertor,Steintor,Thielenplatz und Aegi von der Linie 10 bedient werden???? Wäre das nicht nur die einfachste sondern auch die sinnvolste Lösung.Denn parallel fährt zb.die Buslienie 700 die gleiche Streckenführung bis zum HBF.!Und vom Bahnhof zum Aegi kommt man immer!!! das so gesparte Geld könnte in die untertunnelung der Limmerstr. fließen.
  • Tunnelstrecke Wieso?!? – 24.11.09
    Ich lese nur noch Millionen, Millionen! Woher soll das ganze Geld eigentlich kommen?? Geld für die Bildung, Geld für Obst, Geld für Arme?? Dafür ist kein Geld da! Und der Fahrpreis erhöht sich dann mal wieder um einiges. Nein, Danke!
  • Tunnel han – 24.11.09
    So, liebe Region, lieber OB, jetzt ist genug mit Kleinstädterei, baut endlich diesen Tunnel!!!
  • tunnel stop madenuzza – 24.11.09
    ein tag zur freude, wenn ein tunnel für den öffentlichen nahverkehr nicht gebaut wird, auch wenn es aus geldmangel ist - was an und für sich natürlich nicht schön ist. wieso soll man unterirdisch sich in stinkenden verpinkelten ecken aufhalten um auf einen transport zu warten, der immer seltener kommt? dann doch lieber oberirdisch wo wir menschen auch hingehören. wir sind doch keine maulwürfe. ich als frau finde es auch weniger problematisch an der straße auf die 10 zu warten als unterirdisch auf die 9, besonders z.b. abends am kröpke. schon mal gemacht? huuh!
  • Ich will den Tunnel! links der Leine – 24.11.09
    Neiß will das und kämpft. Deshalb ein großes Lob von mir!
    Das Bodemann die städtebaulich unschöne Variante oberirdischer Neubau ablehnt kriegt auch meinen Beifall. Aber was soll der Blödsinn, dass OB und Regionspräsi dagegen sind? Da werde ich richtig stinkig!
    Und wieseo gibts ab 2019 kein Geld mehr? Panik!! Dann wird das doch nie mehr was! 130 Millionen werde die nie ausgeben!
    Ich werde hier gerade richtig fünsch!
  • Unsinnig vs. Sinnvoll h-mensch – 24.11.09
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