Der Jemen-Pavillon war baufällig.
Tausende Besucher haben dort während der Weltausstellung Wasserpfeife geraucht und getanzt – zuletzt war das Gebäude baufällig. Die Freifläche neben Ikea wird wohl nun einem der Möbelhäuser zugeschlagen: Klingenberg baut gerade auf dem Nachbargrundstück, und auch Möbel Staude will bauen.
med
Kommentare
Des Richters Meisterstück! Das Gewissen – 19.11.09
Man möchte sich gar nicht ausmalen, wer bei diesen Deals alles die Hand aufgehalten haben könnte. Ein Schelm, wer.... Offensichtlich haben Leute wie Richter und seine Schergen nicht nur starke kulturelle Defizite. Mit seriösem Handeln hat das zweifelhafte Gebaren dieser Personen nichts zu tun. Sämtliche Zusagen und Absprachen waren nur Worthülsen, wie man es seitens der Politik gewohnt ist. Zehn Jahre hat die Union Boden -also vor allem Walter Richter- nichts auf die Reihe gekriegt, außer einen Feldzug gegen Unternehmer zu führen und die zu vertreiben, die nicht unerhebliche Steuerbeiträge an die Stadt geleistet und Arbeits- wie Ausbildungsplätze gestellt haben. Glückwunsch, "Herr" Richter, das haben Sie ganz hervorragend gemacht! Während willige Selbständige hier vom Hofe gejagt werden, während das gesamte Umfeld tatenlos zusieht oder darüber sogar noch Beifall klatscht, treiben unglaubwürdige Typen wie Richter und sein Anhang ihre dubiosen Spielchen fröhlich weiter! Wo die Sonne tief steht, werfen eben auch Zwerge lange Schatten! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenstonehunting@web.de Steinefresser – 19.11.09
Danke für das Mitleid!Es war unschön im Jemen Pavillon Feste zu feiern, während allein vom Jan.2008 - Mai 2008 im Jemen ca. 4.000 Menschen bei Auseinandersetzungen zwischen dem Milität und der Bevölkerung umkamen.
Es ist nicht charmant, dass wir ein Haus plattmachen, das die Kultur dieser alten Nation mit Füssen treten.
Es erinnert an die Taliban.Sie haben die alten Buddhastatuen in Afghanistan auf dem Gewissen. Immerhin Welterbe der Unesco.
Es ist schön zu hören, dass der Jemen Pavillon wieder aufgebaut werden soll. Danke für all das Mitleid. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Jemen-paulchen stonehunter – 19.11.09
Hallo paulchen!wen willst du aus dem Jemen P. prügeln... Die Union Boden vielleicht?
Spar dir die Mühe. Die leiden selbst.
Sitzen im Betonbau und wissen nicht was sie tun sollen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
yempa Camilla – 19.11.09
Du hast anscheinend überhaupt keine Ahnung von dem, was du schreibst... Der yempa wurde bis Dezember 2008 wunderbar gepflegt von dem ehemaligen Besitzer. Dort fanden aussergewöhnliche Firmenveranstaltungen und Hochzeitsfeiern statt. Der Besitzer hat viel Geld investiert, um das Haus zu erhalten. Ende 2008 war Herr Richter (Expo Grund) der Meinung, dass Hannover dieses wunderschöne Haus nicht mehr braucht. Alles weitere kann man unter Link wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen unter www.haz.de/Nutzungsbedingungen nachlesen. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@ Bornum Harry – 19.11.09
Leider liegen Sie da vollkommen falsch. Bis vor einem knappen Jahr strahlte der Pavillon im alten und neuen Glanz. Auch dank eingeflogener jemenitischer Handwerker. Der Pavillon war ein einzigartiger und beliebter Veranstaltungsort. Ich habe dort viele wunderbare und besondere Veranstaltungen besucht.Und wenn man einen Schuldigen suchen will, dann ist es in meinen Augen einzig und allein der GF der Expo-Grund, Herr Richter. Gleichzeitig auch GF der Union-Boden und Regionsabgeordneter. Und wie ich hörte, hat er es ja auch abgelehnt, mit Investoren letztes Jahr überhaupt zu verhandeln. Es scheint mir fast so, als ob er einen persönlichen Feldzug gegen den Pavillon gestartet hatte, mit dem Ergebnis, daß er ihn auf Steuerzahlerkosten nun abreißen läßt. Der Jemen-Pavillon paßt wohl auch nicht optisch zwischen zwei Möbelhallen. Leider wurde ja das Handeln von Herrn Richter in der Öffentlichkeit nie hinterfragt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenGod by Lehmbau Bornum – 19.11.09
Und nun Jaulen alle.Keiner wollte den trümmer Kaufen.Für eventuelle Renovierungsarbeiten hätte man die Jemenitischen Handwerker wieder einfliegen müssen und das wollte keiner Bezahlen.Kein Scheich,kein Freundeskreis,kein Kulturklub.Deshalb zerfiel er Stück für Stück.Haz und NP haben immer wieder darüber berichtet.Resonance sero.Schade ,Schade nun geht nichts mehr.Irgendwem jetzt die Schuld zugeben ist einfach kindisch und albern. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNoch 'ne Leiche zum Abdecken Tulpen aus Amsterdam – 18.11.09
Im ehem. Pavillon von England bleiben derzeit drei Leichen verhüllt. Das Bauamt der Stadt sollte sich vielleicht in Allianz mit dem Gesundheitsamt 'mal um die Verhüllung des Holland-Pavillons kümmern. Nur Ratten, Fäkalien, Schrott und sich regelmäßig abseilende Grenzschutzbeamte. Eine riesige Immobilien-LEICHE. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenNicht überraschend LJA – 18.11.09
Der Flop der Weltausstellung ist nicht primär Frau Breuel anzulasten. Sie hat letztlich nur das ausgeführt, was man höherenorts von ihr erwartete, nämlich die EXPO 2000 möglichst geräuschlos und mit geringem Geldaufwand über die Bühne zu bringen.Der katastrophale Zuspruch, speziell auf internationaler Ebene, war dann auch ganz im Sinne der Stadtverwaltung, der von linksalternativen Professoren eingeredet wurde, die ganze Veranstaltung sei ja gar nicht mehr politisch korrekt. Seit dem Jahr 2000 tut nun die zielgerichtete Wirtschaftförderungspolitik Hannovers, die nur noch Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung anstrebt, ein übriges.
Es gibt wohl keine andere Großstadt auf der Welt, die so angestrengt auf ihre eigene Abschaffung hinarbeitet. Dabei wird natürlich keine namhafte Firma zukunftsträchtige Arbeitsplätze in einer Stadt schaffen, die so konsequent ihre eigene Verkehrsinfrastruktur zerschlägt. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Jemen-Pavillon Freundeskreis Hannover e.V. (Erwin Schütterle) – 18.11.09
Mit dem Jemen-Pavillon verliert Hannover ein einzigartiges Symbol für Freude, Friede, Toleranz und Völkerverständigung. Wir verlieren das letzte authentische und emotionsbehaftete Wahrzeichen eines deutschen bzw. hannoverschen Jahrtausendereignisses und damit ein unwiederbringliches Stück moderner Stadtgeschichte. Wir verlieren ein Stück Stadtkultur.Wir sind auch darüber traurig, dass wir uns zu wenig um dieses dahinsiechende „Denkmal“ gekümmert haben, nicht um seine Rettung gekämpft haben und uns nicht dem Zeitgeist widersetzt haben, der alles ausmerzt, was sich „nicht rechnet“.
Im Namen vieler Freunde der EXPO 2000 und für alle Fans des Jemen-Pavillons
Freundeskreis Hannover e.V.
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Konsequent in den Sand gesetzt echo167 – 18.11.09
Da hat anonym sicher nicht ganz unrecht, aber die entscheidenden Fehler wurden in der Planungsphase gemacht. Birgit Breuel war in der Tat mehr als unfähig. Ich erinnere an weitere Fehler, wie das grottige Marketing, den törichten Besucherschätzungen und dem damit verbundenen Ticketchaos. Der Abriss der Gebäude ist quasi die Kontinuität des Missmanagements. Es ist nur eine Frage der Zeit bis auffällt, das kein Mensch drei Möbelhäuser auf dem Expogelände benötigt... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenMithilfe paulchen – 18.11.09
@hotspotDarf ich beim Rausprügeln mithelfen? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Stadt und Andere anonym – 18.11.09
Sicherlich fände ich es auch besser, wenn Gebäude auf dem Expo-Gelände bestehen bleiben. Aber: Leider spielen hier auch die Interessen der Gebäude-/Grundstückseigentümer eine Rolle. Das Problem gab es auf dem Expo-Gelände ja durchaus schon öfter. Besitzer sind vielleicht nicht einmal mehr wirklich bekannt oder kümmern sich nicht ums Gebäude. Alternativ wird mit zwieträchtigen Geschäften versucht Geld zu machen. Ich will damit nicht sagen, dass die Stadt keine Schuld an der Misere trifft, ich will nur sagen, dass auch Eigentümer der Grundstücke sich nicht gerade vorbildlich verhalten. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenSchande für Hannover Hot Spot – 18.11.09
Eine neuerliche Schande für Hannover!So gehen wir mit unserem Kulturgut um.
Hier werden einzigartige und unwiederbringliche Erinnerungen an die Expo plattgemacht für eine Möbelhalle!!!
Wir sollten uns alle schämen, andere Städte wären hier deutlich besser vorgegangen, hätten es verstanden aus dem ERxpo-Erbe eine blühende Landschaft für Kultur, Wissenschaft und Leben zu schaffen.
Die verantwortlichen Nieten aus Politik uns Stadtverwaltung gehören aus der Stadt geprügelt! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Abriss des Jemen Pavillons hwe – 18.11.09
Na super ! So geht Hannover mit seinen tollen EXPO Attraktionen um und nächstes Jahr (2010) soll dann eine Supersause zur Erinnerung an die EXPO 2000 und seine einzigartige Zeit gefeiert werden. Mit was ? Mit den wenigen Pavillons, die dann noch stehen ? Eine FARCE ist das. Und sehr traurig. Und das soll die Attraktivität Hannovers in der Welt bereichern ? Ja, eben nur Kommerz, Kultur wird nach hinten geschoben. Mehr als nur traurig. Hannover, schäme Dich! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenwarum FB – 18.11.09
"Warum hat man sich nicht vor der größten Veranstaltung auf hannoverschen Boden Gedanken um das Danach gemacht."Na weil BIRGIT BREUL für die Expoplanung verantwortlich war, die größte Niete in einer Führungspositon, die Hannover je gesehen hat. Die Unfähigkeit in Person mit übersteigertem Selbstdarstellungstrieb, die sich nun auf ihren "verdienten" Millionen ausruht und kaputtlacht !!!
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Geländenutzung Gastautor – 18.11.09
Zitat aus einem älteren HAZ-Artikel:"Ursprünglich sollte sich auf dem Gelände nur hochwertige Firmen aus der Technik- und Medienbranche ansiedeln."
Nun wird das dritte Möbelhaus gebaut. Die alten Pläne sind nur noch Schall und Rauch. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Kurzeitig reckless68 – 18.11.09
Gewerbegebiet statt lebendige Nachnutzung der EXPO Bauten.Warum hat man sich nicht vor der größten Veranstaltung auf hannoverschen Boden Gedanken um das Danach gemacht.
Die außergewöhnlichen Bauten hätten mit dem richtigen Konzept sicher ihre Nachnutzung als Wohn- und Atelier Raum für kreative Köpfe finden können. Auch dem langsamen Verfall der Objekte, die heute den Abriss nötig machen, hätte das vorgebeugt.
Hannover beweißt einmal mehr, dass Kommerz wichtiger ist als Visionen und Kreativität. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
wie immer Leibnizzz – 18.11.09
Hannover ist so gut darin, wegen kurzlebiger Projekte seine interessantesten Objekte abzureissen.Wenn das Haus in 30 Jahren mal wieder zum Wiederaufbau zur Diskussion stehen wird,
darf ich dann schmunzeln? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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