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Aus der Stadt AfD-Parteitag: Alle Infos zum Einsatz der Polizei
Hannover Aus der Stadt AfD-Parteitag: Alle Infos zum Einsatz der Polizei
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10:57 02.12.2017
Räumfahrzeuge und Wasserwerfer der Polizei vor dem HCC. Quelle: Julian Stratenschulte
Hannover

 Das Wochenende in Hannover steht im Zeichen des AfD-Bundesparteitags im HCC. Wenn die Delegierten erstmals nach ihrem Einzug in den Bundestag zum Bundesparteitag zusammen kommen, bedeutet das viel Arbeit für die Polizei. Denn für die Behörde gilt es sowohl die Mitglieder und Abgeordneten der umstrittenen Partei zu schützen, als auch zu gewährleisten, dass die zahlreichen Gegendemonstrationen wie geplant ablaufen können. Bislang sind bei der Behörde sechs Versammlungen angezeigt worden. Die Organisatoren rechnen mit 8500 Teilnehmern. Am Freitagabend gab es die erste Demo – ein Protestzug mit mehreren Hundert Teilnehmern durch die Nordstadt.

Begleitet von einem Großaufgebot der Polizei hat die erste von sechs Protestveranstaltungen gegen den Bundesparteitag der AfD stattgefunden.

Bereits am Freitag hat die hannoversche Polizei mit umfangreichen Schutzmaßnahmen im Zooviertel begonnen. Absperrgitter wurden rund um den Veranstaltungsort aufgestellt. Wasserwerfer bezogen vor dem HCC ihre Positionen. Das Kongresszentrum werde im nördlichen Bereich sogar mit Nato-Draht abgesichert, damit es nicht zu Angriffen komme, erläuterte Uwe Lange von der Polizeidirektion Hannover am Freitag vor Journalisten. "Mit Protestaktionen vielfältigster Art ist zu rechnen, auch mit Blockadeaktionen", sagte Lange. Man werde aber dafür sorgen, dass die Delegierten des Bundesparteitages sicher ins Kongresszentrum gelangen.

Die Polizei Hannover hat mit umfangreichen Schutzmaßnahmen für den AfD-Bundesparteitag am Sonnabend im HCC begonnen. Das Kongreßzentrum wird im nördlichen Bereich sogar mit Nato-Draht abgesichert.

Die Polizei rechnet mit einem größeren Störerpotential als im Jahr 2015, als ebenfalls ein AfD-Treffen in Hannover stattfand. Damals waren 200 Störer in die Landeshauptstadt gereist.

Die niedersächsische Polizei hat auch Kräfte aus anliegenden Bundesländer nach Hannover beordert. Die Zahl der eingesetzten Kräfte nannte Lange aus strategischen Gründen nicht.

Das Treffen der AfD-Deligierten in Hannover und die zahlreichen Protestaktionen dagegen werden aber auch das Leben in der Innenstadt und den angrenzenden Stadtteilen gehörig durcheinander wirbeln.

Einschränkungen bei der Üstra

Betroffen ist vor allem die Üstra. Auf allen Buslinien in der City könne es von Freitag bis Sonntag zu Einschränkungen kommen. Auch die Stadtbahn ist betroffen. So fährt die Linie 11 am Sonnabend ab 4.30 Uhr nicht zum Zoo, sondern nur bis zur Haltestelle Braunschweiger Platz. Der Betrieb bis zur Endhaltestelle Zoo wird erst in der Nacht wieder aufgenommen – in Absprache mit der Polizei. 

Die Behörde hatte auch Einwände gegen den ursprünglich geplanten Bustransfer für die Besucher des Winterzoos vom Hauptbahnhof zum Zoo. Auf der geplanten Route könnte es auch zu Behinderungen durch Einsatzfahrzeuge kommen, so die Polizei. „Wir haben dann von dem Plan wieder Abstand genommen“, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. 

Zoo: Parkplätze könnten knapp werden

Da die Buslinien 128 beziehungsweise 134 auch nur mit Einschränkungen fahren ist der Zoo am Sonnabend mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen. Es könnte also knapp werden mit den Parkplätzen. Denn nicht nur der Winterzoo lockt am Wocheende die Besucher. Ab 16 Uhr findet dort zudem die Veranstaltung „Rock on Ice“, bei der es unter anderem ein Duell zwischen den Eishockeyklubs Indians und Scorpions geben wird.

Über das Geschehen auf dem Parteitag und rund um das Veranstaltungsgelände informiert die HAZ am Sonnabend ab 6 Uhr mit einem Live-Ticker.

Von Michael B. Berger und Tobias Morchner

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