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Aha macht fast 8 Millionen Euro Verlust

Abfallzweckverband Aha macht fast 8 Millionen Euro Verlust

Der Abfallzweckverband Aha hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Verlust von knapp 8 Millionen Euro abgeschlossen. Es ist das zweite Mal in Folge, dass rote Zahlen in der Bilanz stehen - im Jahr 2014 hatte das Defizit bei einer Million Euro gelegen.

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Abfuhr der Restmüllsäcke durch Aha-Mitarbeiter. 

Quelle: dpa

Hannover. In große Nöte bringen diese Zahlen Aha nicht. Aus vergangenen Zeiten sind 13,8 Millionen Euro Überschüsse übrig geblieben, die mit den Verlusten verrechnet werden. Das Defizit von 2015 war erwartet worden, wenn auch nicht in dieser Höhe. Begründet wird es mit zusätzlichem Aufwand für die Umstellung der Gebührenstruktur, etwa in Form der Einführung der Restmülltonne in Hannovers Umland. Das ist gebietsweise geschehen; als nächstes sind Barsinghausen, Wennigsen, Springe und Wunstorf am Beginn kommenden Jahres an der Reihe. Mit Stand Ende Mai nutzen 85 Prozent der Regionsbewohner die Tonne. Der Rest entfällt auf die Abfuhr in Restmüllsäcken, die in der Landeshauptstadt nicht möglich ist.

Die gesamte Müllmenge, die Aha abgeholt und verarbeitet hat, ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2014 in etwa konstant geblieben. Einen leichten Rückgang gab es bei den Bio- und Gartenabfällen.

Die Müllpolitik in der Region wird seit langer Zeit von der CDU kritisiert. Deshalb stimmten die Christdemokraten am Donnerstag im Ausschuss für Abfallwirtschaft dem Jahresabschluss auch nicht zu, er wurde aber mit rot-grüner Mehrheit trotzdem verabschiedet. „Das richtet sich nicht gegen die Geschäftsführung von Aha“, betonte CDU-Politikerin Angelika Rohde. Als die Chefs des Zweckverbandes entlastet wurden, geschah das auch mit Zustimmung der CDU.

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