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Aha muss 230 Altpapiercontainer abbauen

Wertstoffinseln ersetzen sie Aha muss 230 Altpapiercontainer abbauen

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Aha muss alle 230 in der Landeshauptstadt aufgestellten Altpapiercontainer abräumen. Dazu hat die Stadtverwaltung das kommunale Unternehmen aufgefordert. Die Stadtverwaltung setzt damit das bereits im Jahr 2012 beschlossene Konzept der sogenannten Wertstoffinseln um.

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Auch er muss weg: In der Nordstädter Straße Im Moore steht einer der Papiercontainer, die Aha jetzt entfernen muss.

Quelle: Michael Wallmüller

Hannover. Container für Altglas, Altpapier und auch Altkleider sollen an speziellen Standorten in Hannover künftig gemeinsam aufgestellt werden. In den Umlandkommunen ist dieses System schon seit vielen Jahren üblich.
Die ersten Container hat Aha bereits abtransportiert, wie HAZ-Leser Georg Pagels aus der Südstadt berichtet. Vor wenigen Tagen wollte der 66-Jährige seine alten Zeitungen wegbringen – ohne Erfolg: Alle drei bisherigen Standorte von Papiercontainern, die er angefahren hat, waren leer. „Das ist eine Frechheit“, sagt der Rentner.

Eigentlich ist es in Hannover bislang gar nicht vorgesehen, dass Altpapiercontainer, in die jeder Zeitungen und Pappe werfen kann, aufgestellt werden dürfen. Aber im Laufe der Jahre hätten sich vor allem die Bezirksräte den einen oder anderen Container gewünscht, berichtet Aha-Sprecherin Helene Herich. Insgesamt sind im Laufe der Jahre 230 Altpapiercontainer in der Landeshauptstadt aufgestellt worden.

In der Südstadt hat der Abtransport schon begonnen

Das Unternehmen hat mit dem Abtransport vor rund zwei Wochen in der Südstadt begonnen, dort gibt es nach Angaben von Herich die größte Standortdichte. Bis Ende Juli sollen die Mitarbeiter alle 230 Container abgeräumt haben.
Der Wunsch der Landeshauptstadt sei nachvollziehbar, meint Aha-Sprecherin Herich. Die Sicherheit im öffentlichen Verkehrsraum gehe vor. Denn die auf Gehwegen und Plätzen stehenden Container können die Sicht der Verkehrsteilnehmer behindern. Für die Bürger stünden weiterhin die blaue Papiertonne, die bei Aha angefordert werden kann, oder die blauen Säcke zur Verfügung. Auf den Wertstoffinseln, wo die Papiercontainer dann künftig neben den Altglasbehältern stehen, lasse sich zudem leichter für Sauberkeit sorgen als bei einzeln stehenden Wertstoffbehältern.

Der Bezirksbürgermeister Südstadt-Bult, Lothar Pollähne, reagierte auf Anfrage der HAZ überrascht auf die Aktion von Aha. „Mir hat niemand vorher etwas gesagt“ sagt er.
Der Südstädter Georg Pagels glaubt nicht, dass die Pläne der Stadt und von Aha so einfach zu verwirklichen sind. Bei den drei Stellplätzen für Altglasbehälter in seiner Nähe sei gar kein Platz für einen zusätzlichen Papiercontainer, sagt er. „Das war doch bisher alles in Ordnung, jetzt machen die Unsinn“, sagt der Rentner.

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