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Hoteliers und Mieter lehnen Zwangsmaßnahmen ab

Airbnb & Co Hoteliers und Mieter lehnen Zwangsmaßnahmen ab

1860 Wohnungen im Raum Hannover sollen einer neuen Studie zufolge dem regulären Wohnungsmarkt entzogen sein, weil Privatvermieter sie lieber an Stadttouristen vermieten. Eine Zweckentfremdungsverordnung droht jedoch nicht. Aber das neue Phänomen soll im Branchenkreis theamtisiert werden.

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Quelle: dpa

Hannover. Die am Wochenende vom bundesweit aktiven Immobilienentwickler GIB veröffentlichte Studie hat den hannoverschen Mieterbund überrascht. „Wir kennen die hohen Zahlen etwa aus Berlin oder der Bodenseeregion und die damit zusammenhängenden Probleme - in Hannover sind uns bei dem Thema aber noch keine Beschwerden zu Ohren gekommen“, sagt Geschäftsführer Randolph Fries. „Uns verblüfft die hohe Zahl, die für Hannover genannt wird.“ Derzeit sehe man trotz Wohnraummangels etwa für Studenten und Singles keinen Handlungsbedarf, für eine Zweckentfremdungsverordnung wie in Berlin sei keine Notwendigkeit gegeben.

Die Studie hat hochgerechnet, dass pro Jahr 226 900 Übernachtungen in der Region über Internetportale wie Airbnb oder Wimdu vermittelt werden. Johannes Hennigfeld, Direktor im Courtyard am Maschsee und Sprecher der hannoverschen Dehoga-Hoteliers, will das neue Phänomen im Branchenkreis thematisieren. Man wolle die Entwicklung der Portale beobachten.

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