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Der sprechende Bulli hilft auf dem Schulweg

Folge 2 Der sprechende Bulli hilft auf dem Schulweg

Im HAZ-Comic zur Aktion Sicherer Schulweg treffen Mia und Leon den sprechenden Bus Bulli, der ihnen ziegt, wie sie sicher zur Schule gelangen. Von ihm lernen die Kinder heute, warum es immer besser, ruhig ein bisschen früher von zu Hause loszugehen.

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Hannover. Mia und Leon wollen vor dem Schulanfang den Schulweg üben.

Natürlich müssen schon ganz früh los. So, als ob sie wirklich zur Schule gehen würden.

„Ist ja logisch“, sagt Leon. „Am Sonntagnachmittag, wenn auf den Straßen nichts los ist, kann das jeder. Aber bei uns muss alles genauso sein wie in echt.“

Gleich nach dem Frühstück setzten sie also ihre Schulranzen auf. Aber dann hat Mia plötzlich noch eine Idee.

„Vielleicht könnten wir ja Bulli mitnehmen“, schlägt sie vor.

„Gute Idee“, sagt ihr Vater. „Er muss sowieso mal wieder raus. Und er kennt sich aus im Straßenverkehr!“

Bulli ist der kleine rote Feuerwehrbus, der bei Mias Eltern in der Garage steht. Er ist schon ziemlich alt, und neben meisten Autos von heute sieht er irgendwie aus, als würde er glatt in den Kofferraum passen. Aber er hat noch genug Luft auf den Reifen, und alle wichtigen Teile funktionieren auch noch, sogar das Blaulicht auf dem Dach!

Bulli freut sich wie verrückt, als Mia und Leon ihn aus der Garage holen. Vor Freude schaltet er sogar kurz die Scheibenwischer an! Und wackelt ein bisschen auf allen vier Rädern. Dann spukt er eine kleine Qualmwolke aus, hustet ein paar Mal, bis der Motor richtig läuft - und schon kann es losgehen.

Nun darf ein Auto natürlich nicht auf dem Fußweg rumfahren, das weiß ja jeder. Aber es ist ja auch schon lange her, dass Bulli mit Blaulicht und Sirene in der Stadt unterwegs war. Ewig lange her! Und keiner würde ihn heute mehr für ein richtiges Auto halten. Sondern eher für so was wie einen großen Hund. Oder ein freundliches Gefahrenabwehrmonster. Oder einfach für einen guten Kumpel von Mia und Leon, der eben zufällig mal einen kleinen Ausflug mit ihnen macht ...

Das findet auch der Dackel, der an der nächsten Ecke vor der Bäckerei sitzt. Der Dackel wedelt mit dem Schwanz und schnüffelt ein bisschen an Bullis rechtem Vorderrad. Dann hebt er plötzlich sein Bein.

„He!“, ruft Leon. „Lass das. Das macht man nicht!“

„Süüüß!“, ruft Mia. „Einen Dackel hätte ich auch gerne.“

Bulli kurvt in einem kleinen Bogen um den Dackel herum. Dann sagt er: „Das wird euch noch ganz oft passieren!“

„Was?“, fragt Leon. „Dass uns ein Dackel ans Bein pinkeln will?“

„Nein, aber das ihr irgendetwas seht, was total spannend ist oder einfach komisch oder aufregend. Aber ihr müsst trotzdem immer daran denken, dass ihr auf dem Weg zur Schule seid und gar nicht so viel Zeit habt, um an jeder Ecke stehen zu bleiben.“

„Klar, sonst kommen wir ja nie an“, meint Mia.

„Genau“, sagt Bulli. „Oder ihr kriegt plötzlich Angst, dass ihr zu spät zur Schule kommt, und fangt an zu rennen, ohne richtig auf den Verkehr zu achten. Und schon passiert ein Unfall! Deshalb ist es immer besser, ruhig ein bisschen früher von zu Hause loszugehen, damit ihr in jedem Fall Zeit genug habt.“

Leon, Mia und „Bulli“ sind die Stars im Buch „Der kleine Bulli kommt zur Schule“ von Autor Wolfram Hänel und Illustratorin Mara Burmester. Sie können die Serienteile, die wir nach und nach in der HAZ veröffentlichen, hier nachlesen. Zusätzlich ist das Buch beim großen Familienfest zur Aktion „Sicherer Schulweg“ am 6. September auf der Wiese neben dem Neuen Rathaus erhältlich. Dort beginnt das Programm mit Vorführungen der Polizeipferde, einem Auftritt von Kinderliedermacher Volker Rosin und vielen spannenden Mitmach-Aktionen um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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