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Aus der Stadt Alkoholverbot in der Üstra kommt gut an
Hannover Aus der Stadt Alkoholverbot in der Üstra kommt gut an
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00:15 06.04.2017
Seit dem 1. Januar gilt das Alkoholverbot in allen Bussen und Bahnen der Üstra. Quelle: Archiv
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Hannover

Die Üstra wird bei Verstößen gegen das Alkoholverbot in ihren Fahrzeugen und Tunnelstationen auch künftig kein Bußgeld verlangen, sondern es bei Ermahnungen belassen. „Es gibt keinen Anlass, die Regeln zu ändern. Einführung und Beachtung des Alkoholverbots laufen reibungslos“, sagt Unternehmenssprecherin Katja Raddatz.

Das Alkoholverbot gilt seit drei Monaten. Es betrifft den Konsum von Bier, Wein und Spirituosen, nicht aber deren Transport. Die Üstra hatte sich lange dagegen gesträubt. Sie reagierte aber dann doch auf die Ergebnisse einer Fahrgastbefragung.

Im Januar haben die Kontrolleure des Sicherheitsdienstes Protec 1500 Fahrgäste angesprochen, die trotz Verbots einen Schluck aus der Pulle nahmen. Im Februar waren es 1800, für März dürfte eine Zahl in ähnlicher Größenordnung zusammengekommen sein. „Bei 450 000 Fahrgästen am Tag sind das geringe Werte“, sagt Raddatz. Es gebe keinen räumlichen Schwerpunkt. Wenig überraschend werden an Freitagen und Sonnabenden im Schnitt etwa 150 Trinker ermahnt und damit dreimal so viele wie an den anderen Wochentagen.

Hausverbote wegen Verstößen musste die Protec bisher nicht verhängen. Die Mitarbeiter sprechen von einer entspannten Lage. Die überwiegende Anzahl der Angesprochenen bleibe friedlich, teilweise werde sich sogar entschuldigt. Mit dem Konsumverbot ist auch die Hoffnung verbunden, dass es in den Fahrzeugen sauberer wird. Ob das eingetroffen ist, lasse sich aber nach so kurzer Zeit noch nicht beurteilen, sagt Raddatz.

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