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Alle wollen die Tunnel-Lösung

Südschnellweg Alle wollen die Tunnel-Lösung

Das Ergebnis einer Bürgerfragestunde zum Ausbau des Südschnellwegs war einstimmig: Alle Anwesenden favorisieren einen Tunnel als Ersatz für die marode Brücke. Das sehen auch die drei Gewinner eines Ideenwettbewerbs so, die vom niedersächsichen Verkehrsminister Olaf Lies ausgezeichnet wurden.

Rund 250 Besucher diskutieren im Freizeitheim Döhren über den Ausbau des Südschnellwegs.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Döhren. Im Grundsatz waren sich die rund 250 Gäste im Freizeitheim Döhren also über die Richtung für den Ausbau des Südschnellwegs einig. Die abrissreife Brücke soll durch einen Tunnel ersetzt werden. So lautet auch das Ergebnis der drei Siegerentwürfe eines Ideenwettbewerbs. Bei deren Auszeichung betonte Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies, dass das geplante Bauprojekt noch vor großen Herausforderungen steht. So müsse der Bund noch zustimmen, die Kosten zu übernehmen - einen dreistelligen Millionenbetrag. "Ich werde Bundesverkehrsminister Dobrindt motivieren, diesen Weg mit uns zu gehen", versprach Lies.

Die Südschnellweg soll aus- und umgebaut werden. Dafür wurde ein Ideenwettbewerb ausgerufen. Von 14 eingereichten Entwürfen wurden zwei mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Davon kommt einer aus Hannover und einer aus Berlin. Beide sehen eine Tunnellösung für den Südschnellweg vor. Den zweiten Platz belegt eine Bürogemeinschaft aus Hamburg und Berlin, die ebenfalls eine kombinierte Brücken-Tunnel-Lösung vorsieht. 

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Bei den Wortmeldungen vieler Anwohner wurde auch deutlich, dass bis zum Baubeginn - voraussichtlich 2023 - noch viele Detailfragen geklärt werden müssen. So stellten die Gäste beispielsweise Fragen nach dem Lärmschutz während der Bauzeit. Projektleiter Jens Hanel verschwieg nicht, dass auf die Anwohner auch Belastungen zukommen werden. Er sagte aber zu, dass im Einzelfall geprüft wird, ob den Betroffenen etwa Lärmschutzwände zustehen.

Die Ausstellung mit den Entwürfen aller 14 teilnehmenden Architekturbüros ist noch bis Donnerstag im Freizeitheim Döhren zu sehen. Von Montag, 29. Februar, an ist stehen die Tafeln dann für vier Tage in der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr an der Göttinger Chaussee 76a. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.suedschnellweg.niedersachsen.de.

Von Gerko Naumann

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