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Aus der Stadt Alle wollen zum Foodtruck-Festival
Hannover Aus der Stadt Alle wollen zum Foodtruck-Festival
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00:23 23.09.2015
Von Uwe Janssen
„Mehr davon“: Das Streetfood-Festival auf dem Ernst-August-Platz trifft den Geschmack der Besucher. Quelle: Michael Wallmüller
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Hannover

Für Imbissanfänger gibt es eine Erklärung: 1. Anstellen. 2. Bestellen. 3. Bezahlen. 4. Warten und bei der Zubereitung zugucken. 5. Genießen und freuen.

Das kennt jeder Imbissgänger, nur hier wird auf Punkt vier besonderen Wert gelegt. Denn das Foodtruck-Festival vor dem Bahnhof sieht nur nach Schnellimbiss aus, tritt aber in der Zubereitung bewusst auf die Bremse. Frisch statt fix wird’s gemacht, Slowfood heißt das auf Neudeutsch. Und hipp ist es, wie derzeit alles, was mit bewussten, gesundem Essen zusammenhängt.

Rund 20 Foodtrucks sind dazu vor den Hauptbahnhof gerollt, viele mit fantasievollem Design – und fantasievollem Essen. „Curry it up!“ fordert der Wagen mit „Indian Street Food“ und bietet unter anderem ein „Paneer Tikka“ mit der eingeklammerten Erklärung „Indian Käse-Veg“. Nebenan gibt es Mexikanisches mit einer satten Soßenauswahl, vorsichtshalber „aufsteigend scharf“ angeordnet, von mild bis Mutprobe.
Ein wenig zurückhaltend seien die Hannoveraner noch, heißt es im Thai-Wagen Green Elephant aus Hamburg, wo wie in Berlin Streetfood schon etabliert ist – auch als Kantinen-Alternative, angeheuert von großen Unternehmen.

Vieles gibt’s im Burger, bei „Hirsch und Eber“ sogar Wild. Die Warteschlange ist lang, nicht nur wegen Punkt vier der Slowfood-Ordnung. Die Bude ist beliebt. Der Wildschweinburger aus regionalem Wild ein Hit. Frauke aus der Südstadt hat sich für den „Gourmetburger“ mit kandierten Walnüssen, Birne und Ziegenkäse entschieden, findet ihn „großartig“ und fordert „mehr davon“ für Hannover.
Kein Problem: Nächstes Wochenende gibt’s ein Streetfood-Festival auf dem Faust-Gelände in Linden.

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