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Dschihadist wollte mit Drohne ausreisen

Am Flughafen Langenhagen gestoppt Dschihadist wollte mit Drohne ausreisen

Einem mutmaßlichen Dschihadisten aus Wolfsburg ist am Flughafen Langenhagen die Ausreise in die Türkei verweigert worden. Der Mann hatte eine Drohne und größere Mengen Geld dabei. Der Vorfall ereignete sich schon Ende 2014, wurde aber erst jetzt öffentlich.

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Einem Dschihadisten aus Wolfsburg ist die Ausreise in die Türkei verweigert worden.

Quelle: dpa/Symbolbild

Hannover. Der Mann soll neben einer großen Menge Bargeld auch eine Drohne im Gepäck gehabt haben, berichtete die "Braunschweiger Zeitung" am Donnerstag. Der Vorfall, der sich bereits Ende 2014 ereignet hatte, wurde aus Ermittlerkreisen auch der dpa bestätigt.

Die Behörden vermuten, dass der in Deutschland geborene Mann mit Migrationshintergrund von der Türkei mit Hilfe von Schleusern nach Syrien weiterreisen wollte, um sich der Terrormiliz Islamischer Staat anzuschließen. Inzwischen habe die Stadt Wolfsburg dem 29-Jährigen den Reisepass entzogen, der Mann sei aber noch im Besitz seines deutschen und eines ausländischen Personalausweises. Er müsse sich täglich bei der Polizei melden. Der Wolfsburger ist laut den Ermittlern der erste mutmaßliche Dschihadist, dem in Niedersachsen in diesem Jahr nach einem Ausreiseversuch der Reisepass entzogen wurde.

Wolfsburg gilt als Hochburg der radikalen Salafisten-Szene. Bis April sollen nach Behördenangaben etwa 50 Islamisten aus Niedersachsen in Richtung Syrien ausgereist sein.

lni

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