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Amtsgericht in Hannover wird jetzt saniert

„Pfusch am Bau“ Amtsgericht in Hannover wird jetzt saniert

Seit November ist der Neubau des Amtsgerichts in Hannover eingerüstet – Fassadenplatten drohten sich zu lösen. „Pfusch am Bau“, befand Karsten Pilz, Sprecher der zuständige Oberfinanzdirektion: Das Gebäude ist erst 25 Jahre alt und damit viel zu jung für eine millionenschwere Komplettsanierung.

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So wie in dieser Computerprojektion soll der Erweiterungsbau des Amtsgerichts nach der Sanierung aussehen.

Quelle: sp.a

Hannover. Jetzt hat das Architekturbüro Schulze & Partner Architekten (sp.a) immerhin einen Weg gefunden, bei dem die alten Natursteinplatten weiterverwendet werden können, statt das Gebäude komplett neu zu verkleiden. Die Kosten belaufen sich trotzdem auf rund 3,4 Millionen Euro.

Der Erweiterungsbau an der Straßenecke Volgersweg/Augustenstraße hat eine sogenannte vorgehängte Fassade – durchaus zeittypisch für Gebäude dieser Epoche. Die Steinplatten wurden mit Metallhaken im Beton verankert. Doch auch 1985 wusste man schon; dass der Stahl rostet, wenn kein Edelstahl verwendet wird. Ob damals der Architekt, die Baufirma oder die Bauaufsicht geschlampt haben, wird wohl nie ermittelt. Weil die Gewährleistung schon lange abgelaufen ist, macht sich niemand die Mühe, die Schuldfrage zu klären.

Während es aber anfangs noch hieß, dass außer den rostenden Fassadenankern auch zu dünn bemessene Steinplatten die Komplettsanierung erforderten, hat sich nun offenbar herausgestellt, dass zumindest die Platten nicht getauscht werden müssen. Das dürfte erheblich Kosten sparen.

Die Sanierung soll in drei Bauabschnitten erfolgen. Der erste startet Mitte August. Wann für die beiden weiteren Abschnitte Geld vorhanden sein wird, ist noch nicht klar. Immerhin kommt dann ein Teil der Gerüstverkleidung schon mal weg, die derzeit rund um das Gebäude Passanten vor herabfallenden Teilen schützt.

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