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Aus der Stadt An der Hochschule werden die Erstsemester empfangen
Hannover Aus der Stadt An der Hochschule werden die Erstsemester empfangen
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22:12 19.09.2017
Von Bärbel Hilbig
Dekan Wolfgang Strache erklärt das Studium, Milan Prellinger (rechts vorn) hört aufmerksam zu. Quelle: Clemens Heidrich
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Hannover

Pizzaschneider, Taschenrechner, Schraubenzieher, Locher, Powerbank, Schreibblock und viele Kugelschreiber: Erstsemester Milan Prellinger staunt, was der Stoffbeutel so alles enthält, den die Fachschaft ihm zur Begrüßung in die Hand drückt. „Lauter Studentenkram. Ich finde es gut, denn damit lässt sich was anfangen“, sagt Prellinger.

Die Hochschule Hannover (HsH) startet wie üblich besonders früh ins Wintersemester. Am Campus in Linden begrüßt Dekan Professor Wolfgang Strache am Dienstagmorgen rund 330 Studienanfänger in Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Nebenan nimmt sein Kollege Professor Frank Freund von der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik 300 Anfänger in Empfang.

Fürsorgliche Worte

Milan Prellinger fühlt sich gleich gut aufgehoben. Ein Jahr hat der 23-Jährige schon an der Leibniz-Uni Maschinenbau studiert, jetzt wagt er den Neustart. „Dort war sehr viel Eigenständigkeit gefordert, und ich habe das Studium schleifen lassen.“ Als er jetzt hört, dass ihn Veranstaltungen mit maximal 50 Studenten erwarten, ist er froh. „An der Uni saßen wir zuerst mit 500 bis 600 Leuten im Hörsaal. Das wurde aber jedes Semester weniger.“

Dekan Strache rät den Erstsemestern dringend, auch die angebotenen Tutorien zu besuchen. „Das ist nicht verpflichtend. Aber wir geben viel Geld für die Tutorien aus, damit Sie dort den Stoff nacharbeiten können.“ Fürsorglich fallen auch die Worte von Professor Michael Schneider aus, zuständig für alle Bafög-Empfänger. Denn die Ausbildungsförderung wird nur weitergezahlt, wenn die Studenten genügend Leistungsnachweise erbringen und Punkte sammeln. Damit das klappt, mahnt Schneider, sollten die Erstsemester das Studium von Anfang an richtig angehen. „Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand. Es wird, anders als in Schule oder Betrieb, niemand mehr darauf gucken, was Sie machen.“

Bildet Lerngruppen!

Schneider rät den Anfängern, bald Lerngruppen zu bilden. „So unterstützen Sie sich gegenseitig. Das macht es einfacher.“ Als Vanessa Göttel das hört, muss sie lächeln. Die 19-Jährige hat schon im Vorbereitungskurs, in dem sie ihre Mathe- und Physikkenntnisse aufgefrischt hat, mehrere ihrer neuen Mitstudenten kennengelernt. Nun sitzt sie mit Dennis Clark, Jassin Ali und weiteren neuen Freunden in einer Reihe und tuschelt vertraut mit ihnen. Angst vor dem Studium hat sie nicht. „Ich denke, wir kriegen das zusammen hin“, sagt sie.

Insgesamt beginnen im Laufe dieser Woche rund 2200 Erstsemester an der HsH: Medien- und Designstudenten an der Expo-Plaza, Gesundheits- und Sozialberufe in Kleefeld, Bioverfahrenstechniker in Ahlem. „Die sehr gute Auslastung unserer Bachelor- und besonders unserer Masterstudiengänge belegt die Attraktivität der Angebote“, sagt Hochschulpräsident Josef von Helden.

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