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An diesen Sonntagen können Sie einkaufen

Einigung mit Verdi An diesen Sonntagen können Sie einkaufen

Die Stadt Hannover hat sich mit der Gewerkschaft Verdi und Händlervereinigungen auf vier Sonntage geeinigt, an denen Hannovers Geschäfte öffnen dürfen. Die Termine sind auf die Monate März, April, September und November verteilt und immer an Festivitäten gekoppelt.

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Verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt von Hannover.

Quelle: HAZ (Archiv)

Hannover. „Wir müssen stets einen Anlass für den verkaufsoffenen Sonntag angeben“, sagt Ordnungsdezernent Marc Hansmann (SPD). Der erste verkaufsoffene Sonntag findet am 6. März statt, weil an diesem Tag unter anderem der Marktschreier-Wettbewerb ausgetragen wird. Dann dürfen Hannovers Händler wieder am 3. April öffnen. An diesem Tag wird das Scillablütenfest in Linden zelebriert. Am 4. September folgt der nächste verkaufsoffene Sonntag, an dem zugleich der Regionsentdeckertag geplant ist. Zum letzten Mal im Jahr stehen die Läden am Sonntag, 6. November, offen. An diesem Termin veranstaltet die Stadt eine große Benefizaktion unter dem Motto „Hannover hilft“.

Um die verkaufsoffenen Sonntage hatte es zuletzt viel Streit gegeben. Die Gewerkschaft Verdi zog vor Gericht, weil die Stadt angeblich zu viele verkaufsoffene Sonntage genehmige – und bekam Recht. Für das gesamte Stadtgebiet sind in diesem Jahr nur vier Sonntage erlaubt, an denen eingekauft werden darf. Die City-Händler hatten sich jüngst noch einmal über den Vorstoß Verdis beschwert, ausgerechnet Hannover ins Visier genommen zu haben. In mehreren Umlandgemeinden hatten die Läden am Sonntag nach Weihnachten geöffnet, nur Hannovers Geschäfte blieben geschlossen. Das sei Wettbewerbsverzerrung, sagte der Chef der City-Gemeinschaft, Martin Prenzler.

Steuererträge über Erwartungen: Kämmerer Hansmann freut sich über Gewerbesteuereinnahmen von 527 Millionen Euro im vergangenen Jahr, erwartet hatte er 500 Millionen Euro. In diesem Jahr kalkuliert er mit knapp 560 Millionen Euro. Kurios ist, dass die Stadt in den vergangenen sieben Monaten Geld für kurzfristige Kredite bekommen hat, sogenannte Negativzinsen.    

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