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Andrang von Flüchtlingen in City-Sparkasse

Polizeieinsatz Andrang von Flüchtlingen in City-Sparkasse

Der überraschend große Andrang von Flüchtlingen in der Sparkassenfiliale Bahnhofstraße hat das Geldinstitut am Montagmorgen zeitweise lahmgelegt. Die Polizei schickte alle vor dem Schalter Wartenden wieder raus und regelte dann den Zutritt.

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Flüchtlinge legten am Montag die Sparkassen-Filiale in der City lahm.

Quelle: Wiechers

Hannover. Schon um 8 Uhr, eine Stunde vor der eigentlichen Schalteröffnung, hatte sich bereits eine größere Anzahl von Flüchtlingen vor dem Gebäude in der Fußgängerzone versammelt, um die Schecks, die sie gerade vom nahe gelegenen Sozialamt abgeholt hatten, einzulösen. Als die Bank öffnete, sei die Stimmung unter den Flüchtlingen zum Teil sehr überhitzt gewesen. Zudem sei es zu einigen Rangeleien gekommen, sodass der Sicherheitsdienst der Sparkasse die Polizei um Hilfe bat.

Nachdem sich gegen 9.30 Uhr ein Streifenwagen vor dem Eingang der Bank postiert hatte, dessen Besatzung zunächst alle Flüchtlinge wieder nach draußen schickte und sie anschließend nur in Fünfer-Gruppen zum Einlösen der Schecks ins Gebäude ließ, beruhigte sich die Lage in der Sparkasse wieder. Die Behörde spricht von einer präventiven Maßnahme. Gegen 14 Uhr war der Einsatz vor der Bank für die Beamten beendet.

Ende November und Anfang Dezember hatte die Sparkasse Hannover an drei Terminen an Sonnabenden Sonderschichten eingelegt, um den Flüchtlingen die Eröffnung von Konten zu ermöglichen. „Das wird leider noch nicht so angenommen, wie wir uns das vorstellen“, sagt Sparkassensprecher Stefan Becker. Seinen Angaben zufolge könnten die Flüchtlinge mit ihren Schecks an zahlreiche Geldautomaten des Kreditinstituts gehen und dort den Scheck des Sozialamts einlösen. „Das hat sich offenbar noch nicht so herumgesprochen“, sagt Becker.

Bislang konnten die Flüchtlinge ihre Schecks, die sie immer am Monatsende abholen können, an insgesamt drei Standorten der Sparkasse einlösen: in der Filiale in der Bahnhofstraße, am Gehaplatz und in Badenstedt. In der Vergangenheit war es vereinzelt bereits zu ähnlichen Szenen wie am Montag in der Innenstadt gekommen.

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